Zum Thema ‘Lernpraxis’

Praktische Tipps, um sich das Lernen zu erleichtern.



Praktische Tipps, um sich das Lernen zu erleichtern.

Aktives Lesen und Lesetagebuch



In einem Newsletter fand sich folgende Übung: Man nehme einen Roman, ein Sachbuch oder eine Zeitschrift und einen Bleistift. Beim Lesen unterstreicht man jene Sätze, die wichtig sind und die zentrale Inhalte eines Abschnitts enthalten, und am Rand notiert man Stichworte. Nach etwa vier Seiten bei Sachbüchern und etwa acht Seiten bei Romanen macht man eine Pause und versucht die wichtigsten Punkte der letzten Seiten für sich zu rekapitulieren.

Diese Übung kann man für zwei oder drei weitere Abschnitte in der selben Weise machen. Dabei wird man erkennen, dass diese Form des aktiven Lesens die Inhalte wesentlich besser verfestigt als die übliche Form des Lesens. Diese Form des Lesens sollte man alle drei oder vier Tage wiederholen.

Wenn man dann später jemanden die Inhalte des Gelesenen erzählen will, wird man merken, dass das wesentlich besser als sonst gelingt.

Übrigens kann man daraus auch eine Gewohnheit machen, solche Inhalte in einem Lesetagebuch festzuhalten!

Siehe dazu auch Lerntagebücher als Werkzeug des selbstorganisierten Lernens.



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Gedankenwanderung



Es kommt beim Lernen oder konzentrierten Arbeiten immer wieder vor, dass die Gedanken abschweifen bzw. auf Wanderschaft gehen. Das bedeutet nichts anderes, als dass das Gehirn etwas sagen möchte, was nicht zu der gerade ausgeführten Tätigkeit passt. Die meisten Menschen versuchen nun, diese Gedanken beiseite zu schieben. Dabei wird man allerdings die Erfahrung machen, dass das gar nicht so einfach funktioniert. Eine solche Gedankenwanderung ist nämlich auch ein Zeichen dafür, dass das Gehirn etwas anderes für wichtiger hält als das, was man gerade tut. Häufig wird es einfach so sein, dass das Gehirn einmal eine Pause braucht und das dadurch deutlich signalisiert. Allerdings können die Gedanken auf etwas hinweisen, das noch unerledigt oder unangenehm ist, was aber erledigt werden sollte. Daher kann es unter Umständen auch eine gute Strategie sein, die aktuelle Arbeit einmal zu unterbrechen und sich auf Gedankenwanderung zu begeben, also um herauszufinden, worum es dem Gehirn eigentlich geht. Wenn man sich dieses andere Wichtige nämlich bewusst vornimmt, dann wird es sich nicht mehr so leicht ins Bewusstsein schieben und die Gedanken auf Wanderschaft schicken.



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Fragenstellen als Lerntechnik



Das Fragenstellen ist eine wichtige Lerntechnik, denn SchülerInnen, die in Lehr-Lern-Situationen sinnvolle Fragen stellen können, erzielen in der Regel bessere Lernergebnisse.

Dennoch sind gute Fragen im Unterricht äußerst seltene Ereignisse.

Offensichtlich ist auch die Annahme, dass SchülerInnen, wenn sie etwas nicht verstanden haben, Fragen an den Lehrer oder die Lehrerin stellen, naiv und unzutreffend. Dabei spielen offensichtlich einerseits sozial-emotionale Fragehemmungen eine wichtige Rolle, aber auch von der Konstruktion von Unterricht her haben Schüler erhebliche Schwierigkeiten, in Situationen zu kommen, um gute Fragen zu stellen, d.h., Fragen, die geeignet sind, ein aktuelles Verständigungsdefizit aufzuheben.



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© Werner Stangl Linz 2020