Was man an der Universität meist nicht lernt

24. Januar 2019 – 15:14

Anabel Walia, Studentin an der Universität Regensburg, hat in einem Artikel fünf Kompetenzen bzw. Soft Skills beschrieben, die man im Studium nicht oder nur sehr selten erwirbt, denen aber später beim Einstieg in den Beruf eine besondere Bedeutung zukommt:

Analytische Fähigkeiten bzw. Problemlösungskompetenz, also die Fähigkeit, Probleme zu erkennen, in ihre Einzelteile zu zerlegen und dafür eigenständig Lösungen entwickeln, wobei es vor allem um Logik und Kreativität geht. Zwar kann man analytisches Denken bis zu einem gewissen Grad trainieren, allerdings hängt diese Fähigkeit auch mit Intelligenz zusammen, die sich nur sehr schwer verändern lässt.

Die richtige Einstellung kann mit hingegen mit der Zeit entwickeln, denn es handelt sich dabei um Fleiß, Eigeninitiative, Motivation, Tatendrang oder auch das Selbstbewusstsein, das in bestimmten Situationen im Leben nötig ist. Die richtige Einstellung hat in den letzten Jahren eine größere Bedeutung erhalten, , aber wer seine spätere Karriere vorantreiben will, wird nicht darum herumkommen, seine Einstellungen anzupassen.

Flexibilität und Belastbarkeit sind die Fähigkeiten, sich in neue neue Aufgabenbereiche einarbeiten oder vorhandenes Wissen auf neue Probleme anwenden zu können, auch dann, wenn dies unter äußeren und inneren Belastungssituationen gesehen soll.

Fremdsprachen sind wichtig, wobei heute gute Englischkenntnisse werden bei den meisten für Studierende attraktiven Stellen vorausgesetzt, jede weitere Sprache ist von Vorteil.

Konfliktkompetenz und Kritikfähigkeit, wobei es nicht nur um das Lösen von Konflikten geht, sondern auch um die Bereitschaft, Konflikte zuzulassen, auszutragen und auch als Chance zu verstehen. Eng damit verwoben ist die Kritikfähigkeit, d. h., Kritik anzunehmen, die sachlich formuliert und gerechtfertigt ist.

Quelle

https://www.linkedin.com/pulse/die-einstellung-machts-5-kompetenzen-man-im-studium-nicht-walia/ (19-01-24)

 



Descartes Methode der Zielplanung

4. Januar 2019 – 21:16

Der Seiwert-Tipp im E-Newsletter Nr. 24 beschreibt die Methode, die angeblich der Philosoph und Mathematiker René Descartes schon 1637 für seine Zielplanung einsetzte, die hilft, den Überblick über seine Projekte zu bewahren, und durch Etappenerfolge motiviert zu werden:

  • Formulieren Sie Ihre Aufgabe oder Ihr Vorhaben schriftlich und so genau wie möglich.
  • Zerlegen Sie die Gesamtaufgabe in einzelne, kleine Teile („Salami-Taktik“).
  • Ordnen Sie die Teilaufgaben nach Prioritäten und Terminen.
  • Erledigen Sie einen Schritt nach dem anderen, und kontrollieren Sie die Teilergebnisse sowie das Endergebnis.


Wenn man sich manche Vokabeln einfach nicht merken kann!

3. Januar 2019 – 15:42

Es gibt Vokabeln, bei denen es einfach nicht gelingt, diese ins Gedächtnis zu bekommen, auch wenn man diese ständig wiederholt, denn entweder kann man sich diese Wörter überhaupt nicht merken oder man hat dazu Assoziationen, die knapp daneben liegen bzw. als Wort auf der Zunge im richtigen Moment nicht einfallen. Solchen Wörter kann mit einer kleinen mnemotechnischen Hilfe beikommen, indem man sich einfach einen anderen Sinnzusammenhang sucht, d.h., an Stelle von Schreiben und lautem Wiederholen das Wort auf ein Kärtchen schreibt und mit einem Duftstoff (Parfum, Rasierwasser, Putzmittel, Fruchtsaft o.Ä.) betupft. Wenn man nun die Vokabel lernt, riecht man mit seiner Nase an dem Kärtchen und schnuppert während des Einprägens der Vokabel den Duft.
Eine andere mnemotechnische Möglichkeit, sich schwierige Vokabeln zu merken ist der Versuch, die Übersetzung der zu lernenden Vokabel bewusst zu vergessen. Wenn man sich einfach nicht merken kannst, dass das englische Wort „carpet“ mit „Teppich“ übersetzt wird, schreit man diese Wörter mehrmals auf ein Blatt Papier und sagt sich dabei laut vor: “Ich will mir nicht merken, dass „carpet“ „auf deutsch Teppich“ heisst”. Damit man sich diese Vokabel auch garantiert nicht merkt, sollte man anschließend das Kärtchen zerreißen und in den Papierkorb werfen.

Siehe dazu die Geschichte von Kant und seinem Diener Lampe



© Werner Stangl Linz 2019