Hilfreiche Lektüre für Aufnahmetests zum Psychologiestudium

8. August 2017 – 13:42
Um einen Platz für das Psychologiestudium zu bekommen, muss an allen österreichischen Universitäten ein Aufnahmetest absolviert werden. Die Tests in Wien, Salzburg, Graz und Innsbruck finden jeweils am gleichen Tag statt und sind auch vom Aufbau und Inhalt identisch. Dabei sind Vorbereitungskurse eine bewährte und effiziente Art des Trainings für die anspruchsvolle Psychologie-Aufnahmeprüfung, wobei meist in Kleingruppen gelernt wird. In solchen Kursen erfolgt eine Auseinandersetzung mit allen prüfungsrelevanten Inhalten für das Aufnahmeverfahren, wobei dabei auf die im Test abgefragten Kapitel der Fachliteratur (Gerrig & Zimbardo, 2008), Beispiele zum formal-analytischen Denkens sowie auf die Bearbeitung von englischen und deutschen Fachtexten für den Textverständnis-Teil eingegangen werden sollte. In solchen Kursen besteht auch die Möglichkeit, offene Fragen zu klären, den Stoff gemeinsam durchzuarbeiten und Tipps und Tricks zur optimalen Bearbeitung der Beispiele im Methodikteil zu erhalten. Um den aktuellen Leistungsstand überprüfen zu können und ein Gefühl dafür zu bekommen, was den Bewerber bzw. die Bewerberin beim Aufnahmetest erwartet, wird im Kurs in der Regel ein Probetest durchgeführt, ausgewertet und nachbesprochen. Durch die intensive Auseinandersetzung mit den Prüfungsinhalten steigt die Wahrscheinlichkeit, einen der begehrten Studienplätze für das Bachelorstudium Psychologie an einer österreichischen Universität zu bekommen.
Hilfreiche Lektüre können neben der Spezialliteratur auch folgende Bücher sein:



Lernkartei am Handy, Smartphone, Tablet-PC oder Computer

3. August 2017 – 08:40

Es gibt zahlreiche Computerversionen von Lernprogrammen, die auf dem Prinzip der Lernkartei beruhen, und die auch auf Tablet-PCs wie dem iPad und Smartphones wie dem iPhone, oft auch über das Internet und daher mit Hilfe eines der gängigen Browser eingesetzt werden können. Diese digitalen Versionen des Karteikastensystems haben aber trotz der ständigen Verfügbarkeit und scheinbaren Eleganz einige Nachteile: So fällt der Übungseffekt der handschriftlichen Erstellung der Kärtchen weg, wobei hier auch manchmal leichter Symbole oder Skizzen eingesetzt werden können. Auch ist hier eine nachträgliche Ergänzung oder Korrektur meist einfacher. Zwar muss man sich selber um die Systematik der Wiederholungen kümmern, allerdings ist diese Teil des Lernprozesses. Das mechanische Durcharbeiten unterstützt auch das Erlebnis des „Bearbeitens“ bzw. bei der Erstellen das Gefühl des von eigener Hand geschaffenen „Produkts“. Die meisten der Lernkartei-Systeme funktionieren auch nur bei Vokabeln wirklich gut, während sie bei komplexeren Lernstoffen eher mühsam oder gar nicht brauchbar sind. Dennoch sind solche solche computerisierten Lernkarteien immer noch besser als das unsystematische Lernen, auch wenn viele nach dem anfänglich wirksamen Neugiereffekt rasch an Faszination verlieren.

Ob, was und wieviel mit einem Tablet, Smartphone oder Computer gelernt werden soll, müssen die Eltern entscheiden, die sich auf jeden Fall mit den Apps und Lernhilfen auseinander setzen sollten.

Siehe dazu auch Die Lernkartei, Benjamin & Werners Lernmaschine und Computerbasierte Lernkarteisysteme. Siehe auch Mitschrift am Laptop oder Tablet?



Warum Lernkartei? Ein Extratipp

2. August 2017 – 07:48

Bei der Arbeit mit der Lernkartei ist das Erstellen der Karten als Erarbeitung eines Themas sehr effektiv, denn man muss von Beginn an versuchen, sich kurz zu fassen, das Wesentliche vom Unwichtigen trennen und vor allem alles in eigenen Worten formulieren. Aber die wahre Stärke des Systems sind die regelmäßigen Wiederholungen sind, wobei das System Quizcharakter hat, denn man kann die Karteikarten überall hin mitnehmen und zu jeder Uhrzeit auch bei kleinen Pausen, etwa beim Warten auf die Straßenbahn oder den Bus durcharbeiten.

Ein Extratipp: das Erstellen der Karten sollte man zu Tageszeiten machen, in denen man eher weniger aufnahmebereit ist, also etwa am Abend vor dem Schlafengehen.



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© Werner Stangl Linz 2017