Nachhilfe an Volkshochschulen

25. Juni 2017 – 09:06

Auch an den Volkshochschulen gibt es oft Vorbereitungskurse für Nachprüfungen in den meisten Schulstufen und für Hauptfächer wie Deutsch, Englisch, Französisch, Mathematik oder Rechnungswesen, wobei einige Volkshochschulen hohe Erfolgsquoten bis zu 84 % verzeichnen.

Durch öffentliche Förderungen können dort manche Kinder, etwa lernschwache SchülerInnen mit Zuwanderungshintergrund, sogar kostenlose Lernhilfekurse besuchen. Da oft sind mangelnde Konzentration oder die falsche Lerntechniken für schwache Leistungen verantwortlich sind, werden an den Volkshochschulen auch Kurse und Workshops angeboten.

Link zu österreichischen Volkshochschulen: http://www.vhs.at/

Tipps für die richtige Nachhilfe



Fehler beim Lernen für die Wiederholungsprüfung

18. Juni 2017 – 08:27

Wer einen Fünfer im Zeugnis hatte, sollte spätestens Anfang August die Bücher aufschlagen und zu lernen beginnen, doch viele Schüler scheitern, weil sie immer wieder die selben Fehler machen. Im Kurier vom 2. August 2016 verraten ExpertInnen, warum viele Schüler trotz Lernens nicht erfolgreich sind und geben Tipps, die sich alle schon in den eigenen Lerntipps finden. Hier kurz zusammengefasst mit dem Link zu unserem eigenen Lerntipp:

Nicht bei Sache sein: Das Radio läuft, das Handy liegt auf dem Tisch und blinkt bei jeder WhatsApp-Nachricht auf. Jede Ablenkung nimmt dem Gehirn Konzentration. Das Motto sollte sein: Was du tust, das tu’ – und nichts anderes. Das Handy kommt deshalb weg und alle anderen Geräte bleiben ausgeschaltet.

Richtig konzentrieren lernen

Chaos auf dem Schreibtisch: Wer Ordnung im Kopf haben will, braucht Ordnung auf dem Schreibtisch. Mehr als ein bis zwei Bücher, aus denen man lernt, sollten nicht auf dem Tisch liegen. SchülerInnen tun sich am leichtesten, wenn sie schon am Vorabend ihren Arbeitsplatz so vorbereiten, dass sie am nächsten Tag gleich nach dem Frühstück loslegen können. Dabei sollte man auch auf seinen Tagesrhythmus achten!

Die richtige Lernumgebung: Der Arbeitsplatz

Kein Plan: Wer sich einen „Stundenplan“ für die Ferien macht, erstellt sich so einen Leitfaden für die Testvorbereitung. Konkret heißt das: Die Schülerin bzw. der Schüler verschafft sich einen Überblick über den Stoff. Was sie oder er schon kann, muss er nur kurz wiederholen. Wo sie bzw. er Lücken hat, muss sie oder er intensiv lernen. Hierfür macht sich die bzw. der Jugendliche einen genauen Plan, wann er welches Kapitel durchnimmt.

Zeitplanung: Die Geheimnisse der Time Master

Durcharbeiten ohne Durchatmen: Wer ohne Pausen durchlernt, arbeitet weder effektiv noch effizient. Heißt: SchülerInnen sollten nicht zu Ferienbeginn mit dem Lernen beginnen, sondern zwei bis drei Wochen abschalten. Anfang August, ist die richtige Zeit, um loszulegen. Pausen zu machen ist auch beim Lernen wichtig. Dabei kurz spazieren gehen, eine Tasse Tee genießen oder einfach aus dem Fenster schauen.

Richtig Pausen machen

Unterbewusst an sich zweifeln: Man weiß, wie sehr die eigene Einstellung den Erfolg bestimmt. Wer sagt, ich schaffe den Nachzipf, hat höhere Chancen auf eine positive Note als jemand, der an sich zweifelt.

Die Formel des Lernerfolges

Zu spät anfangen: Unangenehmes hinausschieben – das ist nicht nur ein Problem von Erwachsenen, auch Jugendliche neigen dazu. Doch wer erst in der letzten Ferienwoche in die Hefte schaut, wird den Nachzipf eher nicht schaffen.

Management für die Schule?

Am letzten Tag noch Neues lernen: In der letzten Woche nur noch wiederholen, wobei zwei Tage hierfür reichen. Wie viel Zeit eine Schülerin oder ein Schüler braucht, hängt wohl auch vom Umfang des Lernstoffs ab. Man sollte einmal die Prüfungssituation durchspielen und sich selbst Fragen stellen. Eltern oder Freunde, die als Prüfer fungieren, können eine große Hilfe sein. Wichtig: Am Vorabend keine zu große Ablenkung wie Krimis etc.

Die beste Prüfungsvorbereitung: „Schau den Blumen beim Wachsen zu!“

Quelle
http://kurier.at/special/challenge/psychologie-diese-sieben-fehler-machen-schueler-haeufig-beim-lernen/213.121.018 (16-08-02)



Worauf Eltern bei der Auswahl von Nachhilfe achten sollten

11. Juni 2017 – 13:06
  • Einen privaten Lehrer sollten Eltern sich vom Klassenlehrer, von anderen Eltern und Mitschülern empfehlen lassen. Ein guter Nachhilfelehrer wird den Kontakt zur Schule suchen, um sich dort über Leistungsstand, Defizite und Lernstoff zu informieren.
  • Vergleichen Sie verschiedene Institute, machen Sie sich vor Ort ein Bild und vereinbaren sie eine Probestunde.
  • Ein gutes Institut testet vor Beginn der Nachhilfe das Leistungsvermögen des Kindes und steht in ständigem Kontakt zur Schule und arbeitet mit den vergleichbaren Lehrmitteln.
  • Ein Institut sollte klar machen können, welche Lehrmethoden es anwendet. Auch wenn es keine vorgeschriebene Ausbildung gibt, sollte der Nachhilfelehrer über pädagogische Erfahrung verfügen und diese auch nachweisen können. Der Lehrer sollte zudem nicht wechseln.
  • Die Gruppe sollte nicht zu groß (nicht mehr als fünf Kinder) und homogen sein. Das Unterrichten verschiedener Altersstufen, unterschiedlicher Schularten oder Fächer innerhalb einer Gruppe macht keinen Sinn. Die Räumlichkeiten sollten hell und freundlich gestaltet sowie dem Lernen angemessen eingerichtet sein.
  • Unterschreiben Sie nur Verträge mit kurzen Laufzeiten. Ideal ist es, wenn der Vertrag monatlich kündbar ist. Seriöse Anbieter geben Interessenten „das Kleingedruckte“ mit nach Hause, damit diese die Verträge in aller Ruhe studieren können.
  • Eine Erfolgsgarantie gibt es in der Pädagogik generell nicht. Wer Erfolg verspricht, ist unglaubwürdig. Wichtig ist stattdessen Hilfe zur Selbsthilfe: Das Kind sollte lernen, selbständig zu lernen.

Siehe auch:

Quelle: http://www.ard.de/ratgeber/ (08-04-11)



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© Werner Stangl Linz 2017