Kurztipp: Mediennutzung

16. April 2018 – 08:25

Mediennutzung mit schnellen Bildfolgen wie Fernsehen, Computerspiele usw. innerhalb der Zeit von zwanzig Minuten nach dem Beenden eines Lernzblocks macht alle investierte Mühe und Anstrengung zunichte, da dadurch das gerade Gelernte überlagert und als uninteressant vom Gehirn aussortiert wird.

Daher ist es viel besser, eine Pause mit Bewegung einzulegen, eine Unterhaltung zu führen oder etwas zu trinken.



Die Freizeit ohne Reue genießen

15. April 2018 – 12:00

Beim Lernen ist es auch wichtig, die Pausen und die Freizeit ohne Reue zu genießen, denn wenn man während der Pausen permanent daran denkt, dass man eigentlich lernen sollte, der wird weder die Pause genießen noch motiviert in den folgenden Lernprozess einsteigen! Schließlich weiß jeder Lernende und jede Lernende: ohne Erholungsphasen kann man noicht kontinuierlich und erfolgversprechend arbeiten, vielmehr sind sinnvolle Pausen – diese aber nicht zu lang und nicht zu kurz – wesentlicher Bestandteil jedes Lernprozesses. Man sorgt also am besten schon während der Arbeitsorganisation dafür, dass die Erholungsphasen auch wirklich Zeiten sind, die man unbeschwert von Gedanken an Arbeit und Pflichten genießen kann. Optimal sind in dieser Zeit körperliche Bewegung an der frischen Luft oder auch das Essen von Snacks wie Obst und Nüssen, wobei möglichst viel Wasser getrunken werden sollte. Solche Nahrungsmittel sind wichtige Energielieferanten und sorgen dafür, dass Körper und Geist nach einer solchen Pause frischer, ausgeruhter und somit auch wieder aufnahmefähiger sind. Wer aber Action während einer Pause benötigt, kann sich an vielen Sportarten versuchen, wobei man in der Gruppe leichter auf andere Gedanken kommt, also wenn man mit seinen Freunden oder seiner Familie Spaß dabei hat. Erholung und Entspannung sind elementare Voraussetzungen für konzentriertes und motiviertes Arbeiten.



Zwiebel oder Sumpf

9. März 2018 – 12:38

Das menschliche Gehirn hat ein Problem damit, Daten komplett über einen längeren Zeitraum zu speichern, da das Gehirn nicht nur den Dateninhalt speichert, sondern immer einen ganzen Gedankengang, der  a u c h  die Daten enthält. Dabei werden etwa die Rahmenbedingungen, die Emotionen, das soziale Umfeld usw. mit im Gedächtnis abgelagert, so dass der eigentliche Inhalt in einer Zwiebelform mit zahlreichen Schichten eingehüllt wird. Wenn also mit der Zeit der Zugang zu diesem gesamten Gedankengang gestört wird, ist de facto der Zugang zu den gesamten Daten verloren, bis zufällig eine ähnliche neuronale Verbindung wieder auf diesen Gedankengang stößt und ermöglicht, den konkreten Inhalt abermals aufzustöbern. Das führt etwa dazu, dass das Lernen von Inhalten an immer dem selben Lernort und unter den selben Lernbedingungen zur Folge hat, dass alle Inhalte mit den selben Zwiebelschichten umgeben wird, die kein Alleinstellungsmerkmal für den Inhalt mehr darstellen, sondern eher einem Sumpf gleichen, in dem alle Inhalte versenkt werden.

Siehe dazu den Lerntipp Wie heißt die Hauptstadt von …



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© Werner Stangl Linz 2018