Zum Thema ‘Sprachen lernen’

Hinweise wie man schneller Fremdsprachen lernen kann.



Hinweise wie man schneller Fremdsprachen lernen kann.

Selbstgespräche



Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus.
Herbert George Wells

Beim Erlernen einer neuen Sprache empfehlen sich auch Selbstgespräche, wobei allerdings schon eine gewisse sprachliche Basis vorhanden sein sollte. Dabei überlegt man sich erst ein Thema oder nimmt etwas, das spontan einfällt. Auch Notizen und Einkaufszettel kann man in der Sprache schreiben, die man lernen möchte. Man denkt auch im Alltag über die verschiedensten Themen nach, man betrachtet Menschen, denen man begegnet, kommentiert im Kopf ihr Aussehen und ihre Kleidung, ihr Auftreten oder auch ihre Aussagen. Man überlegt dabei, wie man auf bestimmte Situationen reagieren kann und welche Antworten man auf Fragen geben könnte. Das alles kann man auch in einer Fremsprache tun, die man lernen möchte.

Da heute Texte in allen Sprachen für jeden verfügbar bzw. zugänglich sind, kann man sich zur Anregung auch etwas aus dem Internet heraussuchen und darüber ein Selbstgespräch führen. Manchmal sind auch die Onlineausgaben fremdsprachiger Tageszeitungen ein guter Impuls für ein Selbstgespräch! Hier einige Vorschläge, über welchen Themen man nachdenken kann und über welche Inhalt man Selbstgespräche führen kann:

  • Was hat man heute noch vor? Was will man an einem Tag noch erledigen!
  • Was hat man die letzten Tage unternommen?
  • Worüber hat man sich zum letzten Mal so richtig gefreut?
  • Wie war der letzte Urlaub oder wohin fährt man das nächste mal in den Urlaub?
  • Man kann auch ein imaginäres Gespräch mit einem Muttersprachler führen, etwa indem man ihm etwas aus seiner Umgebung erklärt.
  • Man kann Gebäude oder Straßen beschreiben, die man sieht.
  • Man kann Menschen beschreiben, die vorübergehen.
  • Man kann einem fiktiven Gesprächspartner aber auch einem Kuscheltier etwas über sich selbst erzählen.
  • Man kann diesem seine Meinung zu einem Thema des Tages erörtern.
  • Man kann durch die Stadt gehen und Fremdenführer spielen, indem man die Attraktionen seiner Stadt beschreibt.
  • Man kann auch bewusst ein Streitgespräch mit sich selbst über Sport oder Politik führen.

Wenn dabei Begriffe notwendig sind, die man nicht kennt, dann versucht man diese natürlich zunächst zu umschreiben oder schreibt sie auf und schlägt die Übersetzung nach. Etwas später lernt man das Wort und sollte es auch gleich anwenden, wenn man das nächste Mal denselben Gedanken verfolgt oder ein Gespräch führt.

Hilfreich und Ausgangspunkt von Selbstgesprächen können auch Lernposter sein, auf denen Vokabeln thematisch geordnet zu finden sind! Man findet sie für Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch!



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Sprachen lernen mit dem Vokabelposter



1.500 Vokabeln auf 70 x 100 cm, die längst überfällige Lernhilfe im Posterformat ist die Lösung für alle SchülerInnen und auch Erwachsene, die ihre Sprachkenntnisse erweitern, auffrischen oder sich weiterbilden möchten. Das „Vokabelposter“ lässt fremdsprachige Ausdrücke fast nebenbei erlernen, wenn man es ständig sichtbar an einer häufig frequentierten Stelle in der Wohnung aufhängt. So prägen sich die Vokabeln durch die wiederkehrende Beobachtung leichter ein, was durch die Einteilung in sinnvolle Kategorien, die einer alphabetischen Aufzählung durch den assoziativen und kontextualen Charakter überlegen ist, unterstützt wird.
Diese preiswerte Lernhilfe ist sowohl in Englisch, Französisch und Spanisch verfügbar – zum Vergrößern auf das unten stehende Bild klicken:

englischposterfranzoesischposter

Preise und Bestellung:
Lernen im Vorübergehen mit dem Vokabel-Poster



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Wortschatz beim Lesen ausbauen



Bücher in einer zu lernenden Fremdsprache zu lesen ist eine äußerst empfehlenswerte Lerntechnik, denn mit einem interessanten Buch lässt sich der Wortschatz schnell erweitern. Empfehlenswert ist die Lektüre solcher Bücher, die man auch in der Muttersprache lesen würde, wenn also der Inhalt allein schon motivierend ist.

Die Karteikartentechnik ist nun nicht nur für den Karteikastenlernen, also die bekannte Lernkartei sinnvoll zu verwenden, sondern kann auch erweitert werden. Wenn man ein fremdsprachiges Buch liest, sollten die kleinen Kärtchen bei der Hand sein, denn trifft man während des Lesens auf eine unbekannte Vokabel, übersetzen man diese mit Hilfe des Wörterbuches. Dann schreibt man das Wort wie üblich zusammen mit der Übersetzung auf ein Kärtchen. Diese Kärtchen legt man dann ein paar Seiten (zu Beginn vielleicht zwei bis drei) weiter hinten ins Buch. Wenn man dann bei der Seite mit dem Kärtchen angelangt ist, wiederholt man die Vokabel und legt sie dann wieder ein paar Seiten weiter hinten ins Buch, wobei man dann die Seitenanzahl verdoppeln kann, damit die Vokabeln mehr Zeit bekommen, ins Langzeitgedächtnis zu kommen. Wenn man am Ende eines Buches angelangt ist, kann man die Kärtchen auch in das nächste Buch hineinlegen. Man kann die Kärtchen aber auch wie üblich in der Lernkartei unterbringen und nach diesem Muster lernen.


Hinweis: Als Wortschatz bezeichnet man ganz allgemein die Gesamtheit aller Wörter einer Sprache zu einem bestimmten Zeitpunkt bzw. die Gesamtheit aller Wörter einer Sprache, die eine einzelne Sprecherin oder ein einzelner Sprecher kennt oder verwendet. Bei SprecherInnen unterscheidet man zwischen rezeptiver oder passivem Wortschatz (Verstehenswortschatz), also die Wörter, die der er bzw. sie kennt oder erkennt, und produktivem oder aktivem Wortschatz, also jene Wörter, die jemand im Alltag benutzt.

Der rezeptive Wortschatz verhilft zum Verstehen gesprochener und geschriebener Texte, d. h., die Sprecherin bzw. der Sprecher kann zu einem gehörten oder gelesenen Wort die Bedeutung aus dem Gedächtnis abrufen oder auch mit Hilfe der Wortbildungsregeln erschließen. Der produktive oder aktive Wortschatz ermöglicht der Sprecherin bzw. dem Sprecher, sich verständlich auszudrücken bzw. er oder sie kann zu einer bestimmten Bedeutung das zugehörige Wort aus dem Gedächtnis abrufen.



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© Werner Stangl Linz 2019