Zum Thema ‘Für Eltern’

Wir werden spezielle Tipps gegeben, wie Eltern ihren Kindern das Lernen erleichtern können.



Wir werden spezielle Tipps gegeben, wie Eltern ihren Kindern das Lernen erleichtern können.

Checkliste bei Misserfolgen in der Schule



Eltern fragen sich nach schlechten Schul- und Prüfungsleistungen ihrer Kinder, was die Ursachen sein können. In einem Elternratgeber fand sich folgende Checkliste, mit der man möglichst nüchtern und sachlich – auch wenn es schwer fällt! – die Ursachen herausfinden kann:

Lernverhalten
Wusste Ihr Kind, dass es eine Schularbeit oder Prüfungsarbeit schreiben muss?
Hat Ihr Kind den Lernstoff ganz oder teilweise vor der Klassenarbeit gekonnt?
Hat Ihr Kind die gesamte Vorbereitungszeit ausgenutzt?
Hat Ihr Kind sich auf den richtigen Lernstoff vorbereitet?
Ist Ihr Kind mit der Arbeit in der vorgeschriebenen Zeit fertig geworden?
Hat Ihr Kind die Aufgabenstellungen der Klassenarbeit verstanden?

Selbsteinschätzung
Hat Ihr Kind die Prüfunssituation angstfrei und entspannt bewältigt?
Ist Ihr Kind mit Selbstvertrauen zur Schule gegangen?
Hat Ihr Kind sein Leistungsvermögen richtig eingeschätzt?

Gesundheitliche Bedingungen
Ist Ihr Kind ausgeschlafen in die Schule gegangen?
Ist Ihr Kind gesund gewesen?
Hat Ihr Kind gut gefrühstückt?

Seelisches Wohlbefinden
Ist Ihr Kind ohne Sorgen in die Schule gegangen?
Kommt Ihr Kind mit der Lehrerin/dem Lehrer gut zurecht?
Fühlt sich Ihr Kind in der Klassengemeinschaft wohl?



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Das Einmaleins nachhaltig in kurzer Zeit erlernen



In einer Zeitschrift, die sich speziell an Väter wendet, schreibt unter dem Titel „Das Einmaleins leicht lernen, so können Väter helfen“ eine Autorin und Grundschulpädagogin richtigerweise, dass das kleine 1×1 gehört zu den wichtigsten Grundlagen in der Mathematik zählt, auf die alles aufbaut. Und richtig ist auch, dass für das Einmaleins lernen ausreichend Übung erforderlich ist.

Dann allerdings folgt der Satz: „Dabei ist es besonders wichtig, dass die Kinder nicht einfach nur die Aufgaben und die Ergebnisse auswendig aufsagen, sondern genau wissen, was dahinter steckt.“ Das ist nur teilweise richtig, denn  es ist zwar klar, dass Kinder wissen müssen, was ein Zahlenraum ist und dass Addieren die Basis für das Multiplizieren darstellt. Allerdings geht es in der Folge alleine darum, dass Kleine Einmaleins vollständig zu automatisieren, sodass die Antwort auf 7 mal 9 nicht mehr aus der Siebener- oder Neuner-Reihe abgeleitet werden darf, sondern rein assoziativ auf Grund der Nennung der beiden Faktoren.

Auch stimmt es nicht, dass es beim Kleinen Einmaleins um 100 Aufgabensätze geht, sondern dass es viel weniger sind – genau genommen sind es nur 36 bzw. 23 Aufgabensätze, die zu lernen sind. Und es sind auch keine aufwändigen Lernspiele notwendig, auch wenn diese vielleicht bei der Erfassung des Zahlraums hilfreich sein können, sondern es ist nur eine knapp zwei bis vier Wochen lange systematische Übungsarbeit notwendig, wie wir sie in einem unserer erfolgreichsten Lerntipps beschrieben haben!

Wesentlich dabei ist, sich möglichst früh von der Systematik der Reihen zu lösen, die man auch mit Eselsbrücken nicht wirklich erleichtern kann. Kinder sind in dieser Zeit – also um sieben bis acht Jahre – kognitiv in der Lage, das Kleine Einmaleins binnen kürzester Zeit dauerhaft und nachhaltig zu lernen.

Die beste Methode wird hier beschrieben, wobei man sogar noch die komplementäre Division parallel dazu automatisiert ins Gedächtnis der Kinder bringen kann: Multiplizieren lernen & Dividieren lernen durch die Dreieck-Methode.

Quelle

https://www.netpapa.de/schule/einmaleins-leicht-lernen.html (19-04-17)



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Prüfungstipp: Aufgabenstellung



Eine der Ursachen bei Versagen von SchülerInnen in Prüfungssituationen ist der natürlich Impuls, sich sofort auf die gestellten Aufgaben zu stürzen, d. h., Kinder gehen oft ungeplant und spontan an Aufgaben heran. Vor allem bei SchülerInnen, die sich mit dem Lesen und Schreiben schwer tun, stellt sich schnell Frustration ein, denn Aufgaben werden falsch verstanden oder nur teilweise gelesen, weil das Lesen bei ihnen zu lange dauert und sie endlich zum Schreiben kommen wollen.
Es ist daher wichtig, diesen Kindern zu vermitteln, dass es besser ist, eine Aufgabe erst richtig gelesen und verstanden zu haben, bevor man sich an die Lösung und Beantwortung macht. Dafür ist ein mindestens zweimaliges Lesen und Unterstreichen der wichtigsten Begriffe oder Zahlen hilfreich. Wurde eine Aufgabe nur mündlich gestellt, sollte ein Kind sich nicht scheuen, bei der Lehrkraft nachzufragen, wenn es die Aufgabe beim ersten Zuhören nicht genau verstanden hat.
Ein solches geplantes, bedächtiges Verhalten bei der Beantwortung von Fragen oder der Lösung von Aufgaben kann man sowohl in der Schule als auch bei den Hausaufgaben üben und mit der Zeit erlernen. Man sollte SchülerInnen klar machen, dass bei Prüfungen in der Regel ausreichend Zeit zur Verfügung steht und ein zu hastiges Beginnen kontraproduktiv sein kann.



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© Werner Stangl Linz 2019