Zum Thema ‘Für Eltern’

Wir werden spezielle Tipps gegeben, wie Eltern ihren Kindern das Lernen erleichtern können.



Wir werden spezielle Tipps gegeben, wie Eltern ihren Kindern das Lernen erleichtern können.

Die Vertiefungspause nach dem Lernen



Wichtig ist auch die Zeit nach dem täglichen Lernen, dann dann sollte jede Schülerin und jeder Schüler das Gelernte sacken lassen und mindestens zwanzig Minuten eine Vertiefungspause ohne jegliche Aktivität einlegen, um das Gelernte innerlich verarbeiten zu können.

Heute weiß man, dass die Phase, die auf einen Lernprozess folgt, für den dauerhaften Lernerfolg mindestens genauso wichtig ist, wie das Lernen selbst. Moderne bildgebende Verfahren zeigen, dass nach dem Lernen noch einmal genau dieselben Hirnareale aktiviert werden, die schon zuvor beim Lernen aktiv waren. Bei diesem Prozess wird das Wissen jedoch nicht Eins zu Eins ins Großhirn übertragen, sondern die Inhalte werden verdichtet, neu kodiert und miteinander verbunden.

Die Erkenntnis der Zeitverzögerung zwischen Wissenserwerb und Einspeicherung im Gehirn hat Konsequenzen für das Lernen, die heute noch kaum beachtet werden. Die wichtigsten sind sind dabei ausreichend Schlaf und viele, kurze Lerneinheiten mit Pausen dazwischen, weniger ein Lernmarathon am Wochenende.



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Hausaufgaben sind Hausfriedensbruch



Harris Cooper, Professor für Psychologie und Neurowissenschaften, hat in seinem Buch „The Battle over Homework“ seine Forschungen rund um das Thema Hausaufgaben niedergeschrieben. Dabei nennt er fünf Gründe, die gegen Hausaufgaben sprechen, weil sie Kindern die Kindheit und die Freude am Lernen nehmen, denn die Gehirne von Volksschulkindern sind noch nicht so weit entwickelt, als dass sie durch Hausaufgaben Selbstdisziplin und Eigenverantwortung entwickeln könnten. Man vergisst dabei, dass vor allem Volksschüler nur Kinder sind, die Zeit zum Spielen und Entdecken brauchen. Obwohl in diesem Alter Bewegung wichtig ist, sitzen Kinder oft Stunden bei Hausaufgaben. Dabei ist nach der Kindergartenzeit der Umstieg in die Volksschule, wo sie viele Stunden lang geduldig sitzen und sich auch noch konzentrieren müssen, Bewegung zum Lernen enorm wichtig. Die Konzentrationsfähigkeit in diesem Alter reicht einfach nicht aus, um dann auch noch zuhause an den Hausaufgaben zu arbeiten, denn außerhalb der Schule braucht ein Kind in erster Linie Erholung von der Anstrengung der Schule. Hinzu kommt, dass Kinder durch Hausaufgaben die Schule allein mit Anstrengung und einem negativen Gefühl verbinden. Oft leidet auch die Beziehung zwischen den Eltern und ihren Kindern darunter, und das meist langfristig, da nicht selten durch Hausaufgaben Konflikte entstehen.

Siehe dazu Eltern und Hausaufgaben und die Sinnhaftigkeit von Hausaufgaben.



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Einmaleins-Dreiecke nicht nur zum Multiplizieren lernen!



Übrigens fand sich die Dreiecksmethode der auch auf einer Website, die dazu schreibt: “ Liebe Eltern, der Schulerfolg Ihres Kindes fordert Ihnen viel ab. Meistens ist es nicht damit getan, am Nachmittag mal kurz einen Blick auf die Hausaufgaben zu werfen. Hoher persönlicher Einsatz ist gefragt. Ein gutes Beispiel dafür ist das Lernen des Einmaleins. Nahezu selbstverständlich wird erwartet, dass Sie als Eltern das kleine Einmaleins zu Hause mit Ihrem Kind trainieren, bis es reibungslos klappt. Wie viel Einsatz und Zeit dabei notwendig sind, bekommen die Lehrer oft überhaupt nicht mit. Generationen von Eltern haben mit ihren Kindern bereits unermüdlich die Reihen des kleinen Einmaleins geübt. Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten Eltern keine Pädagogen sind und sich in das Thema erst einarbeiten müssen. Dabei sind die Rechnungen an sich nicht das Problem, sondern die Vermittlung und das Üben. Viele Eltern wenden viel Energie dafür auf, ansprechendes Lernmaterial für ihr Kind zu finden. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld.“
Daher gibt es auf dieser Site einen Gratis-Download: „Mit dem Einmaleins-Dreieck zum Mathe-Champion. Mit dieser einfachen Methode lernt Ihr Kind beim Basteln das 1×1. Diese kreativen „Einmaleins-Dreiecke“ hat unser Lernförder-Team extra nur für Sie erstellt und an zahlreichen Schulen erprobt & erfolgreich getestet!“ Und dann: „Auf diese Idee ist sonst noch keiner zuvor gekommen!“
Übrigens: Die dort empfohlenen Dreiecke sind gleichseitig, während unsere gleichschenkelig sind, was natürlich seinen Grund hat, denn damit lernt man nicht nur das Multiplizieren sondern auch das Dividieren! Diese Dreieck-Methode eignet sich nämlich auch für das Erlernen bzw. Üben des Kleinen Einmaleins, wobei man in diesem Fall mit dem Daumen nicht den Faktor verdeckt, sondern das Produkt im rechten Winkel!

Siehe dazu Dividieren lernen durch die Dreieck-Methode!



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© Werner Stangl Linz 2020