Zum Thema ‘Prüfungstipps’

Hinweise, wie man sich besser auf Prüfungen vorbereiten und diese besser bestehen kann.



Hinweise, wie man sich besser auf Prüfungen vorbereiten und diese besser bestehen kann.

Hausmittel gegen Prüfungsangst



Prüfungsängste bei Kindern haben vielfältigen Ursachen, denn häufig werden Misserfolge auf persönliche Defizite bezogen, oder aber man geht von vornherein davon aus, dass man scheitern wird, was dann tatsächlich auch dazu führt, das diese Prognose eintritt. Oft sind auch ungünstige Lerntechniken ein Auslöser für die Prüfungsangst, vor allem die Aufschieberitis, die ein Lernen ohne Pause bis kurz vor der Prüfung notwendig macht, oder auch ein bestimmtes Verhalten der LehrerInnen können Gründe für die Entstehung von Stresssymptomen und somit Prüfungsangst sein. Nicht zuletzt lösen schulische Über- und Unterforderung Angst aus, genauso wie ein überhöhte Leistungsanspruch an sich selber oder von Seiten der Eltern. Wesentlich ist, dass man Angstgefühle nicht mehr grundsätzlich negativ bewertet, denn diese sind bis zu einem gewissen Grad normal. So kann es schon mit der Wissensvermittlung zum Thema Prüfungsangst gelingen, eine neue Sicht auf die eigenen Emotionen zu bekommen. Man muss sich etwa bewusst machen, dass Angst durchaus evolutionär notwendig ist, denn sie versorgt den Körper mit Energie und macht ihn leistungsbereiter. Wer das versteht, kann auch lernen, seine Körperreaktionen zu erkennen und damit die jeweilige Situation weniger dramatisch einzuschätzen. Letztlich ist das, was man über eine Situation denkt und wie man sie bewertet, verantwortlich für das Gefühl, das man dann damit verbindet.

Gegen Prüfungsangst kann man statt häufig eingesetzten Medikamenten auch einige bewährte Hausmittel einsetzen. Generell ist es wichtig, um die Prüfungszeit auf die Ernährung zu achten, wobei Vitamin B- und Vitamin C-reiche Kost, Magnesium und Kalium wichtig sind, wie sie etwa in Bananen, Ananas, allen Arten von Beeren, Paprika, Orangen, Brokkoli, Kiwi oder Studentenfutter anzutreffen sind, aber auch Schokolade oder Traubenzucker können für einen kurzen Energieschub unmittelbar vor oder während der Prüfung sorgen. Generell wichtig

  • Viel trinken, vor allem Wasser und Tee, keinesfalls Kaffee oder Energy-Drinks. Das gilt auch für die Modedroge Guarana, die zwar die Müdigkeit reduziert und in Maßen genommen eine vorübergehende Verbesserung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bewirken kann, aber auf Grund ihrer längeren Wirkung – bis sechs Stunden – eher kontraproduktiv ist.
  • Vor der Prüfung ausreichend Schlafen etwa mit Hilfe von Hopfenzapfen, Melissenblättern oder Lavendel.
  • Ein guter Tipp ist übrigens, während des Lernens einen bestimmten Duft, den man mag, zu erzeugen, den man dann auch bei der Prüfung mit sich tragen kann.
  • Gegen einen nervösen Magen wirken Kamillenblüten, Koriander, Kreuzkümmel und Fenchelsamen.
  • Gegen Spannungskopfschmerz sind Tabletten aus Weidenrindenextrakt, ätherisches Kampferöl zum Einreiben gegen Muskelverspannungen.
  • Das bekannteste Mittel gegen Angstzustände ist Baldrian, das aber nicht nur beruhigend bei Nervosität und bei Einschlafstörungen wirkt, sondern Baldrianöl und -tee sind auch ein natürliches Antibiotikum und stimulieren die Verdauung.
  • Johanniskraut ist ein natürliches Antidepressivum, wobei es als Öl oder Tee angewendet werden kann, aber auch rezeptfrei in Tablettenform.
  • Hopfenzapfen (häufig als Extrakte oder Tee in Verbindung mit Melisse bzw. Baldrian) sind ein Mittel gegen Schlafstörungen, Unruhe und Angstzustände, helfen aber auch bei Magenbeschwerden und wirken gegen Appetitlosigkeit, die häufig vor Prüfungen auftritt.
  • Lavendel kann als Tee bzw. oder äußerlich als Öl angewendet werden und ist neben der schlaffördernden und beruhigenden Wirkung auch bei Atemwegserkrankungen oder Stoffwechselproblemen nützlich.
  • Melisse hat eine entkrampfende und beruhigende Wirkung auf den Magen und bei Herzklopfen, wirkt daher als mildes Beruhigungsmittel.
  • Rechtzeitiger Aufbau von Ritualen bzw. Erlernen von Entspannungsmethoden, um Prüfungsängste abzubauen und innere Stärke zu etablieren.

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Gedächtnisprotokoll oder Gedankenprotokoll nach einer Prüfung



Nach jeder Prüfung sollten sich StudentInnen die Zeit nehmen, ein Gedächtnisprotokoll oder Gedankenprotokoll anzufertigen, indem man seine Erinnerungen und Eindrücke nach der Prüfung zusammenfasst. Dabei hält man alle relevanten Informationen aus deinem Gedächtnis fest, um auf sie später noch einmal zugreifen zu können. Ein wesentlicher Effekt ist dabei, dass man dadurch sein Gehirn für zukünftige Aufgaben entlastest und gleichzeitig sicherstellt, dass nichts Wichtiges verloren geht. Je weniger Zeit zwischen Prüfung und Protokoll liegt, desto besser ist die Qualität der festgehaltenen Informationen, d. h., am besten ein Gedächtnisprotokoll direkt im Anschluss an die Prüfung anfertigen. Meist benötigt man dafür eine Viertelstunde, die später wertvoller sein kann als man im Augenblick vielleicht denkt! Indem man den Verlauf der Prüfung und seine eigene Leistung protokolliert, analysiert man auch seine Arbeitsweise, woraus man wertvolle Schlüsse für kommenden Prüfungsvorbereitungen ziehen kann.

Übrigens: Mit einer solchen Niederschrift kann man auch negative oder belastende Erfahrungen aus einer Prüfung loswerden, denn man hat sie sich von der Seele geschrieben!



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Ein besonderer Lerntipp zum Schulanfang



Viele Schülerinnen und Schüler kennen das: es gibt Fakten, die man immer wieder vergisst bzw. die man sich einfach nicht merken kann. Für den einen sind es bestimmte Vokabeln, für den anderen ganz bestimmte Formeln oder Jahreszahlen. Das hat zur Folge, dass man immer wieder im Wörterbuch Nachschlagen bzw. in einem Buch oder Heft Nachschauen muss. Und das kostet Zeit bzw. man ist dann meist auch verärgert, was der Lernfreude auch nicht gerade dient!

Hier unser Tipp: man sollte sich für diese Fälle ein besonderes Heft zulegen, in das man diese Fakten einträgt. So weiß man, wo man dann beim nächsten Mal im Zweifelsfall schnell nachschlagen kann. Eine Ergänzung zu dieser Methode kann auch ein spezielles Lernposter sein, dass man an einem Ort, an dem man sich besonders häufig aufhält, aufgehängt wird. Siehe dazu Lernen im Vorübergehen mit dem Vokabel-Poster oder “Mach Werbung gegen Fehler!”

Lernplakat
[Bildquelle: http://www.ku-eichstaett.de/]



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© Werner Stangl Linz 2020