Zum Thema ‘Prüfungstipps’

Hinweise, wie man sich besser auf Prüfungen vorbereiten und diese besser bestehen kann.



Hinweise, wie man sich besser auf Prüfungen vorbereiten und diese besser bestehen kann.

Gedächtnisprotokoll oder Gedankenprotokoll nach einer Prüfung



Nach jeder Prüfung sollten sich StudentInnen die Zeit nehmen, ein Gedächtnisprotokoll oder Gedankenprotokoll anzufertigen, indem man seine Erinnerungen und Eindrücke nach der Prüfung zusammenfasst. Dabei hält man alle relevanten Informationen aus deinem Gedächtnis fest, um auf sie später noch einmal zugreifen zu können. Ein wesentlicher Effekt ist dabei, dass man dadurch sein Gehirn für zukünftige Aufgaben entlastest und gleichzeitig sicherstellt, dass nichts Wichtiges verloren geht. Je weniger Zeit zwischen Prüfung und Protokoll liegt, desto besser ist die Qualität der festgehaltenen Informationen, d. h., am besten ein Gedächtnisprotokoll direkt im Anschluss an die Prüfung anfertigen. Meist benötigt man dafür eine Viertelstunde, die später wertvoller sein kann als man im Augenblick vielleicht denkt! Indem man den Verlauf der Prüfung und seine eigene Leistung protokolliert, analysiert man auch seine Arbeitsweise, woraus man wertvolle Schlüsse für kommenden Prüfungsvorbereitungen ziehen kann.

Übrigens: Mit einer solchen Niederschrift kann man auch negative oder belastende Erfahrungen aus einer Prüfung loswerden, denn man hat sie sich von der Seele geschrieben!



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Ein besonderer Lerntipp zum Schulanfang



Viele Schülerinnen und Schüler kennen das: es gibt Fakten, die man immer wieder vergisst bzw. die man sich einfach nicht merken kann. Für den einen sind es bestimmte Vokabeln, für den anderen ganz bestimmte Formeln oder Jahreszahlen. Das hat zur Folge, dass man immer wieder im Wörterbuch Nachschlagen bzw. in einem Buch oder Heft Nachschauen muss. Und das kostet Zeit bzw. man ist dann meist auch verärgert, was der Lernfreude auch nicht gerade dient!

Hier unser Tipp: man sollte sich für diese Fälle ein besonderes Heft zulegen, in das man diese Fakten einträgt. So weiß man, wo man dann beim nächsten Mal im Zweifelsfall schnell nachschlagen kann. Eine Ergänzung zu dieser Methode kann auch ein spezielles Lernposter sein, dass man an einem Ort, an dem man sich besonders häufig aufhält, aufgehängt wird. Siehe dazu Lernen im Vorübergehen mit dem Vokabel-Poster oder „Mach Werbung gegen Fehler!“

Lernplakat
[Bildquelle: http://www.ku-eichstaett.de/]



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Blackout bei Prüfungen?



Bewusst herbeigeführte Übersprunghandlungen helfen oft bei Prüfungen, wenn es zu einem Blackout kommt. Eine solche Ablenkung – diese dient dem Abbau der sich im Blackout manifestierenden Energie – ist dabei die kurzzeitige Beschäftigung mit etwas ganz anderem und bringt mehr als ein stetiges Wiederholen einer Aufgabenstellung.
In schriftlichen Prüfungen kann diese Übersprungshandlung etwa das Spitzen des Bleistifts, ein Schluck Wasser, der Biss in einen Apfel oder der Blick aus dem Fenster sein. Weiters helfen auch einfach das Abschreiben der Aufgabe, das Sortieren und Nummerieren der Blätter, Ränder auf noch unbenutztem P ziehen, oder schlicht auf einem Notizzettel aufzuschreiben, was man am Abend zuvor gegessen hat.
Bei mündlichen Prüfungen ist es oft notwendig, ein wenig Denkzeit zu gewinnen, etwa indem man einen Schluck Wasser trinkt, den Prüfer um die Wiederholung der Frage bittet oder sagt, dass man etwas Zeit braucht um über die Fragestellung nachzudenken. Oft hilft auch die Frage: “Habe ich Sie richtig verstanden …?“,Literatur

Stangl, W. (2014). Stichwort: ‚Übersprunghandlung‘. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
WWW: https://lexikon.stangl.eu/5227/ubersprunghandlung/ (2014-07-21)



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© Werner Stangl Linz 2019