Zum Thema ‘Lernen lernen’

Wie man richtig Lernen lernen kann:
Lernmethodik: Die richtigen Techniken und Lernmethoden für ein Kind
Motivation: Praktische Tipps zur Überwindung von „Null-Bock-Phasen“
Lerntypen: Wie Kinder lernen und welchem Lerntyp ein Kind entspricht
Kommunikation: Eltern und Kind – gemeinsames Lernen ohne Streit
Hausaufgaben: Wie Eltern ihrem Kind helfen können, schnell und effizient zu arbeiten



Wie man richtig Lernen lernen kann:
Lernmethodik: Die richtigen Techniken und Lernmethoden für ein Kind
Motivation: Praktische Tipps zur Überwindung von „Null-Bock-Phasen“
Lerntypen: Wie Kinder lernen und welchem Lerntyp ein Kind entspricht
Kommunikation: Eltern und Kind – gemeinsames Lernen ohne Streit
Hausaufgaben: Wie Eltern ihrem Kind helfen können, schnell und effizient zu arbeiten

Lernen braucht seine Zeit



Lernen braucht seine Zeit, das kann man nicht beschleunigen, sondern nur optimieren.

Vor allem: Langsamer lernen!

Auch wenn es im ersten Moment völlig paradox klingt: Wenn man es eilig hat und wenig Zeit bleibt – den Fuß vom Gas nehmen und langsamer arbeiten. Wenn man sich beim Lernen abhetzt, vergisst man meist wichtige Inhalte und arbeitet ungenau. Die Folge: Man muss den Stoff nochmal durcharbeiten und verliert dadurch noch mehr Zeit. Daher lieber gründlich in einem moderaten Tempo lernen, anstatt sich nur oberflächlich mit der Materie zu beschäftigen. Davon hat man am Ende nichts.



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Tipps zum Anfertigen von Notizen



Das Anfertigen von Notizen während eines Vortrags fördert ein tieferes Verständnis der Inhalte, da man dabei den Gegenstand analysieren, identifizieren und dann in eigene Worte fassen muss.  Da man nicht so schnell schreiben wie sprechen kann, muss man beim Mitschreiben Aspekte des Vortrags ersetzen und auslassen und ein Bewusstsein für die grundlegenden Strukturen der Informationen entwickeln. Dieses Aufschreiben von Notizen während eines Vortrages kann nur durch aktives Zuhören gelingen, wobei es gilt es, immer schon eine Auswahl der relevanten Fakten und Zusammenhänge zu treffen, d. h., beim Mitschreiben muss man Sinnvolles von weniger Sinnvollem, Wichtiges von weniger Wichtigem und Unwichtigem unterscheiden. Mitschreiben heißt den Überblick bewahren, sodass man erst dann Gesagtes schriftlich fixieren kann, wenn ein Sinnabschnitt beendet ist. Die Praxis zeigt, dass es besser ist, viele Notizen zu machen als wenige, wobei wörtliche Notizen ineffektiv sind, weil sie keine Zeit für die Verarbeitung der Information geben.

Wichtig ist dabei, dass man die Notizen nach dem Vortrag wiederholt und überarbeitet, wobei Notizen die besten Lernhilfen für Prüfungen darstellen und unter diesem Aspekt auch angefertigt werden sollten. Das Anfertigen von Notizen bei einem Vortrag zwingt zur Aufmerksamkeit, führt zu einer aktiven und fragenden Grundhaltung und bildet damit einewesentlixhe Grundlage zum Verstehen und zum leichteren und längeren Behalten des Stoffes. Wie alle Arbeitsmethoden muss auch das Anfertigen von Notizen gelernt und geübt werden. Idealerweise sollte man sich lediglich Stichpunkte und Schlüsselbegriffe notieren, wobei es hilfreich ist, etwa kleine Karteikarten zu nutzen, damit man gezwungen ist, zu reduzieren. Bei fortgeschrittener Methodenkenntnis kann man auch versuchen, die Stichwörter mehr nicht linear anzuordnen, sondern in Form einer Mindmap, um schon während des Vortrags Zusammenhänge und Beziehungen deutlich zu machen. Dabei kann mit Hilfe von Pfeilen und anderen Zeichen den Zusammenhang zwischen den einzelnen Aspekten sichtbar machen.

Siehe auch „Notizen als mentale Knoten“  und  Tipps zur Ordnung in den Mitschriften und das Problem“ mit den Skripten.

Literatur

Stangl, W. (1998). Mitschrift und Notizen in Vorlesungen, Seminaren und Übungen. [werner stangl]s arbeitsblätter.
WWW: https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Mitschrift.shtml (98-11-17).



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Im August für Nachprüfungen zu lernen beginnen



Schülerinnen und Schüler, die eine Nachprüfung bzw. eine Wiederholungsprüfung im Herbst haben, sollten jetzt Anfang August beginnen, sich für diese Prüfung vorzubereiten. Dabei empfiehlt sich regelmäßiges Lernen in kleinen Einheiten und Wiederholungen, denn ein zu massiertes Lernen über einen Tag verhindert, dass sich die Lernstoffe nachhaltig festsetzen. Gerade in den Ferien hat man die Möglichkeit, sein Lernen optimal zu planen. Auch sind Ruhepausen wichtig, denn wer einen guten Lernplan hat und in den Ferien auch hie und da Urlaub vom Lernen macht, muss kein schlechtes Gewissen haben.

Wer im August mit der Vorbereitung auf eine Nachprüfung beginnt, hat noch genügend Zeit, um auch die wichtigen Wiederholungen einzuplanen. Wie man am besten das Lernen plant und die Lerneinheiten über die Zeit verteilt, kann man in unseren Lerntipps nachlesen:

Die richtige Lernplanung

Es ist sinnvoll, am Vormittag zu lernen, und den Nachmittag für Freizeitbeschäftigungen offen zu halten. Am Abend empfiehlt sich eine Wiederholung des Gelernten, denn dann bleibt es nachhaltig im Gedächtnis!

Dabei ist regelmäßiges Lernen kleinerer Stoffmengen wesentlich effektiver als komplexere Themenkreise in Intensivkursen nachzuholen. Regelmäßigkeit beim Lernen gelingt aber den wenigsten SchülerInnen und Schülern, daher sollte man in den Ferien auch darüber nachdenken, wie man das Lernen lernt!



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© Werner Stangl Linz 2019