Zum Thema ‘Lernen lernen’

Wie man richtig Lernen lernen kann:
Lernmethodik: Die richtigen Techniken und Lernmethoden für ein Kind
Motivation: Praktische Tipps zur Überwindung von Null-Bock-Phasen
Lerntypen: Wie Kinder lernen und welchem Lerntyp ein Kind entspricht
Kommunikation: Eltern und Kind  gemeinsames Lernen ohne Streit
Hausaufgaben: Wie Eltern ihrem Kind helfen können, schnell und effizient zu arbeiten



Wie man richtig Lernen lernen kann:
Lernmethodik: Die richtigen Techniken und Lernmethoden für ein Kind
Motivation: Praktische Tipps zur Überwindung von Null-Bock-Phasen
Lerntypen: Wie Kinder lernen und welchem Lerntyp ein Kind entspricht
Kommunikation: Eltern und Kind  gemeinsames Lernen ohne Streit
Hausaufgaben: Wie Eltern ihrem Kind helfen können, schnell und effizient zu arbeiten

Falsche Lerntechnik: Markieren



Auf einer hier nicht genannten Site fand ich unter dem Titel “Fünf Lerntechniken, die tatsächlich funktionieren” wieder dieses “Markiere alle wichtigen Stellen in einem Text“. Dort heißt es dann:

In einem Artikel der National Distance Education University in Spanien heißt es, dass das Hervorheben von Wörtern dir dabei hilft, dich an die wichtigsten Teile der von dir gelesenen Informationen zu erinnern. Dies erleichtert das Zeitmanagement, da du dich beim nochmaligen Lesen des Textes auf das konzentrierst, was du markiert hast. Auf diese Weise überspringst du alles, was unwichtig ist. Das Hervorheben ist eine Möglichkeit, die wichtigsten Dinge in einem Absatz zu sichten. Wenn du den Text anschließend ein zweites Mal durchliest, wirst du den markierten Textstellen mehr Aufmerksamkeit schenken.”

Aus sämtlichen Untersuchungen, die sich mit Lernerfolgen durch das Markieren befassen, geht hervor, dass das Markieren die Leistung kaum erhöht, wobei der Erfolg auch sehr stark davon abhängt, wie effektiv die Lernenden ihre Markierungen setzen, denn nur bei Lernenden, die diese Technik beherrschen und bei schwierigen Texten anwenden, haben sich geringe positive Wirkungen gezeigt. Bei Tests, die nicht auf direkte Abfrage von Textinhalten abzielen, sondern einen höheren Schwierigkeitsgrad wie das Erkennen von Zusammenhängen verlangen, hat sich das Markieren sogar als nachteilig erwiesen.

Eine aus lernpsychologischer Sicht wesentlich bessere Variante ist das Setzen von Marginalien! Siehe dazu Marginalien bzw. Randnotizen als Lernhilfe.


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Sind Warm-Up-Übungen vor dem Lernen sinnvoll?



Vielen Menschen fällt es beim Lernen schwer, damit anzufangen, wobei man dazu gar nicht so müde sein muss. Diese Schwierigkeit, möglichst gleich nach dem Hinsetzen an seinen Arbeitsplatz mit dem Lärmen anzufangen, ist ganz natürlich und hat viele Ursachen. Zunächst einmal muss sich das menschliche Gehirn überhaupt auf Lernen einstellen. Es muss sich von dem lösen, was man vorher getan hat, ob das nun Mittagessen, Musikhören, Telefonieren oder auch Nichtstun war. Eine solche Umstellung kann nicht schlagartig erfolgen, sondern braucht ihre Zeit. Auch SportlerInnen beginnen nicht gleich mit ihrer Höchstleistung, sondern benötigen eine gewisse Aufwärmzeit. Auch beim Lernen benötigt man eine solche und sollte diese bewusst in seinen Arbeitsablauf einplanen.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man in der ersten Viertelstunde verhältnismäßig wenig leisten kann, da sich unsere Gehirnleistung und unsere Konzentrationsfähigkeit nur allmählich steigert. Erst nach etwa zehn bis fünfzehn Minuten erreicht die Leistungsfähigkeit den zum intensiven Lernen notwendigen Höchststand. Daher ist der Tipp, den manche geben, zuerst das Schwierigste bei den Hausaufgaben zu erledigen, um es dann leichter bzw. hinter sich zu haben, nicht besonders hilfreich, denn während dieser Aufwärmzeit muss sich unser Gehirn noch recht plagen, um auf Touren zu kommen.

Wenn man sich ein wenig beim Lernen beobachtet, merkt man dann auch sehr deutlich, dass man sich in diesen ersten Minuten besonders anstrengen muss aber trotzdem nur wenig weiterbringt. Diese Plagerei erzeugt dann manchmal nur einen gewissen “Frust”, der sich auch auf das Lernen nach dem Aufwärmen auswirken kann.

DFönaher sollte man für diese Aufwärmzeit einen geeigneten leichteren Lernstoff aussuchen, vielleicht einen Abschnitt aus einem Lehrbuch, den man nur durchlesen muss, oder auch eine Wiederholung, bei der man seine Notizen aus der Schule in Reinschrift bringt. Wenn man sich für diesen Lernstoff zum Aufwärmen auch noch persönlich interessiert und ihn einigermaßen interessant findet, um so besser ist es. Denn dann hat man das Gefühl, das man schön langsam ins Lernen und Arbeiten hineinkommt. Am Beginn der Hausaufgaben sollte daher immer die kurze Überlegung stehen, welcher Lernstoff oder welche Aufgabe sich für einen solchen Einstieg besonders gut eignet.

Übrigens verkaufen sogenannte Lernexperten fünfminütige Warm-Up-Gehirntrainigs, wobei es auf einer einschlägigen Internetseiten heißt, dass “das menschliche Gehirn durch nur 5 Minuten Gehirntraining auf die kommenden kognitiven Herausforderungen besser vorbereitet werden kann. So können Sie vor einer wichtigen Aufgabe, die Ihre volle Konzentration und Gehirnleistung erfordert, Ihren Geist in nur 5 Minuten aufwärmen und fit machen. Bringen Sie Ihr Gehirn auf Vordermann – mit dem Gehirntraining von *** haben Sie dabei einen zuverlässigen Partner an Ihrer Seite.” So richtig der Hinweis auf ein Aufwärmen auch ist, man sollte das nicht mit Inhalten machen, die nichts mit dem eigenen Lernen zu tun haben, sondern es ist günstiger, eine leichtere Aufgabe dafür zu verwenden.



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Lernen, Motivation und Emotion für Studierende



Das Lehrbuch “Lernen, Motivation und Emotion” enthält die wichtigsten psychologischen Theorien und Konzepte aus den Bereichen Lernen, Motivation und Emotion, und ist speziell für Studierende konzipiert, die sich einen starken Praxisbezug wünschen.

Denn es ist schon erstaunlich, was Menschen so alles im Laufe der Zeit lernen wie etwa Fahrradfahren. Was manchen vielleicht heute ganz selbstverständlich erscheint, war irgendwann einmal eine kaum lösbare Aufgabe, denn man musste Schritt für Schritt lernen, das Gleichgewicht zu halten, gleichzeitig in die Pedale zu treten und dann auch noch den Lenker so zu halten, dass man in die gewünschte Richtung fährt. Menschen lernen aber nicht nur durch Übung sondern einfach auch dadurch, dass sie bestimmte, womöglich nur einmalige Erfahrungen gemacht haben. So kann es ausreichen, ein einziges Mal mit der Hand eine heiße Herdplatte berührt zu haben, um das in Zukunft ein für alle Mal zu vermeiden.

Didaktik, Klausurfragen, digitale Zusatzmaterialien und Zusammenfassungen stellen auch eine optimale Grundlage für das Verstehen des Lehrstoffes und die Prüfungsvorbereitung im Bereich der Allgemeinen Psychologie dar.

Durch zahlreiche Anwendungsbeispiele, eingebundene Audioclips und Online-Zusatzmaterialien ist es in einzigartiger Weise anwendungsorientiert und weckt dadurch Lust, das Gelernte gedanklich weiterzuentwickeln und in verschiedensten Kontexten umzusetzen.



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© Werner Stangl Linz 2020