Zum Thema ‘Lernen lernen’

Wie man richtig Lernen lernen kann:
Lernmethodik: Die richtigen Techniken und Lernmethoden für ein Kind
Motivation: Praktische Tipps zur Überwindung von Null-Bock-Phasen
Lerntypen: Wie Kinder lernen und welchem Lerntyp ein Kind entspricht
Kommunikation: Eltern und Kind  gemeinsames Lernen ohne Streit
Hausaufgaben: Wie Eltern ihrem Kind helfen können, schnell und effizient zu arbeiten



Wie man richtig Lernen lernen kann:
Lernmethodik: Die richtigen Techniken und Lernmethoden für ein Kind
Motivation: Praktische Tipps zur Überwindung von Null-Bock-Phasen
Lerntypen: Wie Kinder lernen und welchem Lerntyp ein Kind entspricht
Kommunikation: Eltern und Kind  gemeinsames Lernen ohne Streit
Hausaufgaben: Wie Eltern ihrem Kind helfen können, schnell und effizient zu arbeiten

Lernen, Motivation und Emotion für Studierende



Das Lehrbuch „Lernen, Motivation und Emotion“ enthält die wichtigsten psychologischen Theorien und Konzepte aus den Bereichen Lernen, Motivation und Emotion, und ist speziell für Studierende konzipiert, die sich einen starken Praxisbezug wünschen.

Denn es ist schon erstaunlich, was Menschen so alles im Laufe der Zeit lernen wie etwa Fahrradfahren. Was manchen vielleicht heute ganz selbstverständlich erscheint, war irgendwann einmal eine kaum lösbare Aufgabe, denn man musste Schritt für Schritt lernen, das Gleichgewicht zu halten, gleichzeitig in die Pedale zu treten und dann auch noch den Lenker so zu halten, dass man in die gewünschte Richtung fährt. Menschen lernen aber nicht nur durch Übung sondern einfach auch dadurch, dass sie bestimmte, womöglich nur einmalige Erfahrungen gemacht haben. So kann es ausreichen, ein einziges Mal mit der Hand eine heiße Herdplatte berührt zu haben, um das in Zukunft ein für alle Mal zu vermeiden.

Didaktik, Klausurfragen, digitale Zusatzmaterialien und Zusammenfassungen stellen auch eine optimale Grundlage für das Verstehen des Lehrstoffes und die Prüfungsvorbereitung im Bereich der Allgemeinen Psychologie dar.

Durch zahlreiche Anwendungsbeispiele, eingebundene Audioclips und Online-Zusatzmaterialien ist es in einzigartiger Weise anwendungsorientiert und weckt dadurch Lust, das Gelernte gedanklich weiterzuentwickeln und in verschiedensten Kontexten umzusetzen.



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Lernen braucht seine Zeit



Lernen braucht seine Zeit, das kann man nicht beschleunigen, sondern nur optimieren.

Vor allem: Langsamer lernen!

Auch wenn es im ersten Moment völlig paradox klingt: Wenn man es eilig hat und wenig Zeit bleibt – den Fuß vom Gas nehmen und langsamer arbeiten. Wenn man sich beim Lernen abhetzt, vergisst man meist wichtige Inhalte und arbeitet ungenau. Die Folge: Man muss den Stoff nochmal durcharbeiten und verliert dadurch noch mehr Zeit. Daher lieber gründlich in einem moderaten Tempo lernen, anstatt sich nur oberflächlich mit der Materie zu beschäftigen. Davon hat man am Ende nichts.



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Tipps zum Anfertigen von Notizen



Das Anfertigen von Notizen während eines Vortrags fördert ein tieferes Verständnis der Inhalte, da man dabei den Gegenstand analysieren, identifizieren und dann in eigene Worte fassen muss.  Da man nicht so schnell schreiben wie sprechen kann, muss man beim Mitschreiben Aspekte des Vortrags ersetzen und auslassen und ein Bewusstsein für die grundlegenden Strukturen der Informationen entwickeln. Dieses Aufschreiben von Notizen während eines Vortrages kann nur durch aktives Zuhören gelingen, wobei es gilt es, immer schon eine Auswahl der relevanten Fakten und Zusammenhänge zu treffen, d. h., beim Mitschreiben muss man Sinnvolles von weniger Sinnvollem, Wichtiges von weniger Wichtigem und Unwichtigem unterscheiden. Mitschreiben heißt den Überblick bewahren, sodass man erst dann Gesagtes schriftlich fixieren kann, wenn ein Sinnabschnitt beendet ist. Die Praxis zeigt, dass es besser ist, viele Notizen zu machen als wenige, wobei wörtliche Notizen ineffektiv sind, weil sie keine Zeit für die Verarbeitung der Information geben.

Wichtig ist dabei, dass man die Notizen nach dem Vortrag wiederholt und überarbeitet, wobei Notizen die besten Lernhilfen für Prüfungen darstellen und unter diesem Aspekt auch angefertigt werden sollten. Das Anfertigen von Notizen bei einem Vortrag zwingt zur Aufmerksamkeit, führt zu einer aktiven und fragenden Grundhaltung und bildet damit einewesentlixhe Grundlage zum Verstehen und zum leichteren und längeren Behalten des Stoffes. Wie alle Arbeitsmethoden muss auch das Anfertigen von Notizen gelernt und geübt werden. Idealerweise sollte man sich lediglich Stichpunkte und Schlüsselbegriffe notieren, wobei es hilfreich ist, etwa kleine Karteikarten zu nutzen, damit man gezwungen ist, zu reduzieren. Bei fortgeschrittener Methodenkenntnis kann man auch versuchen, die Stichwörter mehr nicht linear anzuordnen, sondern in Form einer Mindmap, um schon während des Vortrags Zusammenhänge und Beziehungen deutlich zu machen. Dabei kann mit Hilfe von Pfeilen und anderen Zeichen den Zusammenhang zwischen den einzelnen Aspekten sichtbar machen.

Siehe auch „Notizen als mentale Knoten“  und  Tipps zur Ordnung in den Mitschriften und das Problem“ mit den Skripten.

Literatur

Stangl, W. (1998). Mitschrift und Notizen in Vorlesungen, Seminaren und Übungen. [werner stangl]s arbeitsblätter.
WWW: https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Mitschrift.shtml (98-11-17).



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© Werner Stangl Linz 2020