Zum Thema ‘Für Eltern’

Wir werden spezielle Tipps gegeben, wie Eltern ihren Kindern das Lernen erleichtern können.



Wir werden spezielle Tipps gegeben, wie Eltern ihren Kindern das Lernen erleichtern können.

Einmaleins-Dreiecke nicht nur zum Multiplizieren lernen!



Übrigens fand sich die Dreiecksmethode der auch auf einer Website, die dazu schreibt: ” Liebe Eltern, der Schulerfolg Ihres Kindes fordert Ihnen viel ab. Meistens ist es nicht damit getan, am Nachmittag mal kurz einen Blick auf die Hausaufgaben zu werfen. Hoher persönlicher Einsatz ist gefragt. Ein gutes Beispiel dafür ist das Lernen des Einmaleins. Nahezu selbstverständlich wird erwartet, dass Sie als Eltern das kleine Einmaleins zu Hause mit Ihrem Kind trainieren, bis es reibungslos klappt. Wie viel Einsatz und Zeit dabei notwendig sind, bekommen die Lehrer oft überhaupt nicht mit. Generationen von Eltern haben mit ihren Kindern bereits unermüdlich die Reihen des kleinen Einmaleins geübt. Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten Eltern keine Pädagogen sind und sich in das Thema erst einarbeiten müssen. Dabei sind die Rechnungen an sich nicht das Problem, sondern die Vermittlung und das Üben. Viele Eltern wenden viel Energie dafür auf, ansprechendes Lernmaterial für ihr Kind zu finden. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld.”
Daher gibt es auf dieser Site einen Gratis-Download: “Mit dem Einmaleins-Dreieck zum Mathe-Champion. Mit dieser einfachen Methode lernt Ihr Kind beim Basteln das 1×1. Diese kreativen “Einmaleins-Dreiecke” hat unser Lernförder-Team extra nur für Sie erstellt und an zahlreichen Schulen erprobt & erfolgreich getestet!” Und dann: “Auf diese Idee ist sonst noch keiner zuvor gekommen!”
Übrigens: Die dort empfohlenen Dreiecke sind gleichseitig, während unsere gleichschenkelig sind, was natürlich seinen Grund hat, denn damit lernt man nicht nur das Multiplizieren sondern auch das Dividieren! Diese Dreieck-Methode eignet sich nämlich auch für das Erlernen bzw. Üben des Kleinen Einmaleins, wobei man in diesem Fall mit dem Daumen nicht den Faktor verdeckt, sondern das Produkt im rechten Winkel!

Siehe dazu Dividieren lernen durch die Dreieck-Methode!



Wenn Sie nur den kompletten Text eines Artikels lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Konzentration bei Kindern breiter gestreut



Die Aufmerksamkeit von Kindern ist ist wesentlich breiter gestreut, während sich Erwachsene eher auf Wichtiges konzentrieren, d. h., Erwachsene konzentrieren sich auf etwas, das sie für wichtig halten, doch Kinder ignorieren nichts, sie registrieren alles in ihrer Umgebung und können so in bestimmten Lernsituationen bessere Leistungen erbringen als Erwachsene. Eine aktuelle amerikanische Studie belegt dies. Blanco & Sloutsky (2019) testeten die Aufmerksamkeit von Erwachsenen sowie von 4- und 5-jährigen Kindern, indem sie Informationen, die zu Beginn des Experiments irrelevant waren, plötzlich für eine zu erledigende Aufgabe wichtig werden ließen. Erwachsenen fiel es schwer, sich anzupassen, weil sie keine Informationen lernten, die sie für unwichtig hielten, Kinder hingegen konnten diese überraschende Herausforderung schnell bewältigen, weil sie nichts ignoriert hatten. Die Ergebnisse zeigten deutlich, dass Kinder dazu neigen, ihre Aufmerksamkeit breit zu fächern, während Erwachsene selektiv aufmerksam sind und sich auf Informationen konzentrieren, die sie für am wichtigsten halten. Vermutlich gehört eine weit gestreute Aufmerksamkeit für kleine Kinder zum Entwicklungsprozess, denn wenn sie auf alles achten, sammeln sie mehr Informationen, die ihnen helfen, mehr zu lernen.

Literatur

Blanco, N. J. & Sloutsky, V. (2019). Systematic Exploration and Uncertainty Dominate Young Children’s Choices. Developmental Psychology, doi:10.31234/osf.io/72sfx.


Ein unfreiwillig komisches Beispiel für die Konzentrationsfähigkeit von Kindern gab einmal ein Mädchen in einem Youtube-Video, das vorgab, in diesem selbsterstellten Video “Lerntipps” zu geben. In der Zwischenzeit wurde dieses Video und weitere Videos, die ähnlich kurios waren, von den Protagonistinnen entfernt, wofür man ihnen dankbar sein muss!


Dafür gibt es eine Sammlung empfehlenswerter Bücher zum Thema “Konzentration“. Besonders empfehlenswert ist das Marburger Konzentrationstraining (MKT) für Schulkinder, das nun nach zehn Jahren in neuer Form erschienen ist. Inzwischen wurde es bei zehntausenden von Kindern durchgeführt und hat zur Zeit fast dreitausend zertifizierte TrainerInnen. Damit ist es das in der Praxis am häufigsten eingesetzte Training in der Therapie von AD(H)S-Kindern, doch auch alle anderen Kinder, die Aufmerksamkeitsdefizite zeigen, profitieren vom Marburger Konzentrationstraining. Vor allem ist dieses Training bei Kindern als Kurzintervention außerordentlich beliebt, weil es effektiv, lustig und attraktiv ist. Die neue Fassung ist auch eine Ergänzung für BenutzerInnen, die bisher damit gearbeitet haben, doch auch Neueinsteiger werden von der Benutzerfreundlichkeit der neuen Mappe profitieren. Die Methode und der Einsatz der Methode haben sich aber nicht verändert, wobei die Mappe detaillierte Stundenabläufe, neue attraktive Vorlagen, bunte Wimmelbilder, Hinweise zur Elternarbeit und im Schwerpunkt vor allem sehr viele praktische Tipps, Anleitungen und attraktive Spiele für die Durchführung enthält.


Empfehlenswerte Bücher zur Konzentration



Wenn Sie nur den kompletten Text eines Artikels lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Tipps zum Schulanfang



Unter dem Clickbaiting-Titel „Kann ich Noten mit dem Pausenbrot besser machen?“ geben in der Bild-Zeitung vom 29. August 2016 Expertinnen Ratschläge für den Schulanfang, die sich auch in unseren Lerntipps für Eltern finden:

Soll ich mit meinem Kind gemeinsam Hausaufgaben machen?
Nein! Kinder sollen das Lernen lernen! Sie sollen fähig werden, es selbstständig zu tun. Eltern sind keine Hilfslehrer oder Hausaufgabenmacher. Wenn das Kind Fragen hat, sind die Eltern selbstverständlich da. Aber sie sollten nicht hinter oder neben dem Kind sitzen, wenn es Hausaufgaben macht. Die Eltern dürfen sich aber gern das Ergebnis zeigen lassen.
WWW: https://eltern.lerntipp.at/Eltern-Hausaufgaben-helfen.shtml

Kann ich Noten mit dem richtigen Schulbrot beeinflussen?
Ja! Das Gehirn kann nur richtig arbeiten, wenn es mit einer gesunden Mischung aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Vitaminen versorgt wird. Diese stecken zum Beispiel in Vollkornbrot, Joghurt und Obst. Kinder sollten schon vor Unterrichtsbeginn eine Kleinigkeit essen. Das kann eine Banane, Quark mit Marmelade oder ein Vollkorntoast mit Butter sein. Ist erst einmal etwas im Magen, kommt der Kreislauf in Schwung, und das Kind kann sich besser konzentrieren. Ein Schokoriegel ist zwischendurch okay. Aber Vorsicht vor zu viel Süßem, denn Zucker macht müde.
WWW: https://eltern.lerntipp.at/Schule-Tipps-fuer-Eltern.shtml

Wie schaffe ich es, dass mein Kind zeitig ins Bett geht?
Ein Grundschulkind benötigt mindestens zehn, besser zwölf Stunden Schlaf, um sich zu erholen. Muss es zwischen 6 und 7 Uhr aufstehen, sollte es zwischen 19 und 20 Uhr im Bett liegen. Damit das klappt, führen Sie abends feste Rituale ein: Essen Sie erst gemeinsam, packen Sie dann für den nächsten Tag den Ranzen und legen die Kleidung raus. Danach Waschen und ab ins Bett. Dort gibt es eine Zeit zum ruhig werden, entspannen und kuscheln. Lesen Sie gemeinsam ein Buch. Oder lassen Sie sich vom Kind den Tag rückwärts erzählen. Vermeiden Sie, wenn möglich, dass Ihr Kind vor dem zu Bett gehen herumtobt oder Fernsehen schaut. Das macht nur wach und munter.
WWW: https://lerntipps.lerntipp.at/lernen-und-schlafen/

Was mache ich, wenn es morgens nicht aufstehen will?
Planen Sie ausreichend Zeit ein, damit das Kind in Ruhe aufwachen kann. Zuerst gibt es drei liebevolle und sanfte Weckmomente eines Elternteils, am besten alle fünf Minuten. Nach dem dritten Versuch kommt dann die Aufforderung: Jetzt aufzustehen! Reagiert das Kind nicht, kommt der nasse Waschlappen, der schnell munter macht. Wenn das nicht funktioniert, wird das Kind zur Not auch mal im Schlafanzug zur Schule gefahren. Das will es danach garantiert nie wieder erleben. Kurz gesagt: Klare Regeln und Konsequenz beim Wecken!

Wie wecke ich bei meinem Kind die Lust aufs Lernen?
Die ist bei jedem gesunden Kind von Natur aus da. Die Kunst ist es, diese Lernlust zu erhalten. Kinder können die Welt im wahrsten Sinne des Wortes besser begreifen als verstehen. Also heißt es: Begeisterung schaffen! Probieren Sie Dinge gemeinsam aus, machen Sie Sachen selbst. Hat das Kind zum Beispiel keine Lust auf Englisch-Vokabeln, kaufen Sie ein englisches Kochbuch und bereiten Sie zusammen die Gerichte zu. So lernt Ihr Kind spielerisch.
WWW: https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNEN/Lernfreude.shtml

Quelle
http://www.bild.de/ratgeber/kind-familie/grundschule/kann-ich-noten-mit-dem-schulbrot-besser-machen-47534896.bild.html



Wenn Sie nur den kompletten Text eines Artikels lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!


© Werner Stangl Linz 2020