Archiv für die Kategorie „Lernorganisation“

Stichworttechnik für Lerntexte

Sonntag, 22. August 2010
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Lies den Text (etwa 3-5 Seiten) zuerst sorgfältig und langsam verstehend durch, wobei du Unklarheiten durch Nachschlagen sofort beseitigen solltest. Beim zweiten Durchlesen notierst du dir für den gesamten Text etwa 10 (± 2) wichtige Stichworte. Nun legst du den Text aus der Hand und wiederholst an Hand der Stichwörter mündlich – empfehlenswert ist dabei halblautes Sprechen – zu jedem Stichwort die nötigen Informationen. Überprüfe danach die Richtigkeit mit dem Originaltext.
Diese Lern- und Übungsform eignet sich auch für das Lernen in der Gruppe, aber auch mit Geschwistern oder den Eltern.

Siehe auch die 3R-Lernstrategie: Read-Recite-Review

Gratis-Nachhilfe in Linz

Donnerstag, 29. Juli 2010
Vorlesen mit webReader

WissensturmGute Sprach- und Lesekompetenz aber auch Kompetenzen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich erhöhen die Chance ein Gymnasium zu besuchen, eröffnen bessere Perspektiven für eine weitere Ausbildung und erleichtern die Suche nach einer geeigneten Lehrstelle.

Zum zweiten Mal bietet der Wissensturm in den heurigen Ferien Linzer HauptschülerInnen die Möglichkeit ihr Schulwissen zu verbessern. Angeboten wird kostenloser Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch für alle vier Hauptschulklassen. Zusätzlich gibt es noch eine Vorbereitung für HauptschülerInnen der 4. Klasse zum Übertritt in eine höhere Schule. Dieses Angebot der Stadt Linz ist ein Beitrag zu mehr Chancengleichheit, da die Förderung von SchülerInnen mit Lerndefiziten nicht eine Frage der finanziellen Möglichkeiten der Eltern und Erziehungsberechtigten sein soll

Die Förderkurse im Wissensturm richten sich vor allem an Kinder aus bildungsfernen Familien. Nur wenige von ihnen schaffen den Sprung in das Gymnasium oder eine andere weiterführende Schule. Die Förderkurse im Wissensturm richten sich daher auch an alle Kinder mit Lernproblemen in der Hauptschule und versuchen die Kenntnisse des Lehrstoffes laut Lehrplan aufzufrischen, zu festigen oder Wissenslücken zu schließen. Besonders geachtet wird auf den jeweiligen individuellen Förderbedarf der SchülerInnen, um so einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr zu ermöglichen.

Der kostenlose Förderunterricht erfolgt in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Unterrichtet wird von engagierten LehrerInnen aufgeteilt nach Klassen in kleinen Lerngruppen. Zusätzlich gibt es noch eine Vorbereitung für HauptschülerInnen der 4. Klasse zum Übertritt in eine höhere Schule. Teilnehmen können Kinder aus allen vier Hauptschulklassen, die sich rechtzeitig anmelden. Anmeldeschluss ist der 9. August 2010. Die Kurse beginnen am 30. August 2010 und dauern bis 10. September 2010, der Unterricht beginnt in dieser Zeit täglich um 9 Uhr und endet um 13 Uhr.Auf dem Lehrplan der Gratis-Förderkurse 2010 stehen:

  • Wiederholung und Vertiefung der Lehrstoffe
  • Aufarbeitung von Lerndefiziten
  • Vorbereitung auf eine neue Schulform (HAS, HAK, BMS, BHS)
  • Individuelles Lernen in kleinen Fördergruppen
  • Vertiefung des Lernstoffes in der Umsetzung praktischer Aufgabenstellungen
  • Lernen lernen: Erwerb persönlicher Lernstrategien

Alle Informationen unter http://www.linz.at/presse/leben_top_news_52472.asp

Kreativität mit einem Moleskine

Sonntag, 14. März 2010
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Das Gehirn versucht permanent, Sinneseindrücke zu prognostizieren, und nur bei einem Zutreffen seiner Voraussagen, kann es die tatsächlich eintreffenden Reize wirklich gut verarbeiten. Sind die Inputs hingegen völlig neu und daher fremd, benötigt das Gehirn zu der Verarbeitung deutlich mehr Ressourcen, in der Hauptsache Zeit. Wenn man demnach mit einer bestimmten Erwartung an eine Aufgabe herangeht und dabei seine Augen nur für genau diese Dinge offen hält, dann wird man auch nur die Dinge wahrnehmen. Das kann jeder bestätigen, der etwas sucht. Liegt diese Sache nicht an dem erwarteten Ort, dann wird sie schlicht übersehen. Beim Suchen nach Neuem sollte man daher offen bleiben und seinen nach außen projizierten Erwartungskorridor nur als eine Möglichkeit zu sehen, um für Abweichungen offen zu beleiben und diese zu erkennen, und erst nach jedem Iterationsschritt die Erwartungen neu anpassen. Das menschliche Gehirn arbeitet somit am schnellsten, wenn es keine allzu großen Überraschungen gibt. Für kreative Arbeit bedeutet das etwa, schon die ersten, vagen Gedanken in sein Moleskine aufzuschreiben und in Iterationsschritten sich dem Thema annähern. Diese Methode ist dem reinen Hypothetisieren überlegen, da es dem Gehirn das schon einmal Gedachte erneut als Reiz präsentiert, sodass er durch eine Art Prognoseprozessor im Gehirn weiter verarbeitet werden kann. Man bearbeitet also besser immer wieder die Unterschiede zu dem Vorhandenem und in die Zukunft Projiziertem, anstatt jedes Mal eine Neuschöpfung zu vollziehen.

Ein edles Moleskine passt übrigens auch zu dem Tipp aus Lothar Seiwerts Newsletter No. 15/04-2010:

Das tägliche Erfolgsjournal

“Kaufen Sie sich ein schönes, hochwertiges Notizbuch, und machen Sie es zu Ihrem “Erfolgsjournal“. Schreiben Sie im Laufe des Tages oder am Abend als Rückschau alles hinein, was Ihnen gut gelungen ist. Stellen Sie sich dabei folgende Fragen:

  • Was habe ich heute besonders gut gemacht?
  • Welche kleinen oder großen Erfolge kann ich verzeichnen?
  • Welches Lob und welche Komplimente habe ich bekommen?
  • Wem habe ich Zeit geschenkt?
  • Was hat mich heute gefreut?
  • Und welches Ziel habe ich erreicht?

Wenn Sie Ihr Erfolgsjournal konsequent führen, stärkt es Tag für Tag Ihr Selbstwertgefühl. Es zeigt Ihnen außerdem schwarz auf weiß Ihre Stärken und Ihre Motivatoren.”