Archiv für die Kategorie „Grundlagen des Lernens“

Lerntipps: allgemein – individuell

Donnerstag, 26. August 2010
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Bei Lerntipps muss man zwei Arten unterscheiden: allgemeine, die für alle Menschen zutreffen und solche, die individuell entwickelt und angewendet werden müssen.

Die allgemeinen Lerntipps sind jene, die auf den Grundlagen der menschlichen Konstitution, insbesondere des Gedächtnisses beruhen. Hier findet man sehr viele Grundlagen in der Allgemeinen Psychologie und Lernpsychologie, die etwa in den Lerntipps für die Schule in praktische Anweisungen umgesetzt werden.

Die andere Gruppe von Lerntipps rührt daher, dass Menschen auf Grund ihrer individuellen Lerngeschichte und ihrer persönlichen Lernerfahrungen oft ganz unterschiedliche Voraussetzungen haben, sich einen Lernstoff anzueignen. Je älter jemand ist, desto individueller muss so ein Lerntipp sein. Diese Lerntipps bauen zwar in der Regel auf den allgemeinen Lerntipps auf, müssen aber von jedem Menschen, der ja seine eigene Lerngeschichte am besten kennt, selber entdeckt und entwickelt werden. So ist es z.B. von Schüler zu Schüler unterschiedlich, was an einem Lernstoff als schweirig empfunden wird, denn einer kann sich keine Namen römischer Kaiser merken, der andere merkt sich beim Lernen in Mathematik partout nicht die Neunerreihe und der Dritten kann sich ein englisches Gedicht nicht einprägen. Solche individuellen Lerntipps können in unserem Forum zu den Lerntipps ausgetauscht werden, wobei man im Diskurs von den persönlichen Erfahrungen anderer profitieren kann.

Lerntypentest

Donnerstag, 1. April 2010
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Mit unserem LerntypentestHALB-Test - lassen sich wie mit allen einschlägigen Tests keine Wunder bewirken, aber das Testergebnis kann Hinweise auf die persönlichen Lernpräferenzen liefern und einen Einstieg bieten, sich mit dem eigenen Lernen auseinanderzusetzen. Der kurze Fragebogen mit zehn verschiedenen Situationen bezieht persönliche Erfahrungen in die Auswertung mit ein und ist natürlich wie alle unsere Testverfahren gratis.
Jede Testteilnehmerin und jeder Testteilnehmer bekommt ein ganz persönliches Ergebnis zu seinen Lernpräferenzen und einen Hinweis auf konkrete Lerntipps, die zu seiner Präferenz passen. Unsere Lerntipps halten viele nützliche Beschreibungen bereit, wie man seine Lernumgebung dem persönlichen Lernstil anpassen kann und sich besser auf alle Herausforderungen des Lernalltags vorbereiten kann, ob es dabei nun um Vokabeln, Fakten aus Lerngegenständen, die Führerscheinprüfung oder die Fischereiprüfung handelt. Eine Auseinandersetzung mit Hilfe unseres Lerntypentests hilft in Verbindung mit unseren Lerntipps, das persönliche Leistungspotenzial besser zu nutzen, sodass Lernen besser, mit mehr Spaß und schließlich auch effektiver funktionieren kann.

Links:
Der Lerntypentest
Die Lerntipps

Kreativität mit einem Moleskine

Sonntag, 14. März 2010
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Das Gehirn versucht permanent, Sinneseindrücke zu prognostizieren, und nur bei einem Zutreffen seiner Voraussagen, kann es die tatsächlich eintreffenden Reize wirklich gut verarbeiten. Sind die Inputs hingegen völlig neu und daher fremd, benötigt das Gehirn zu der Verarbeitung deutlich mehr Ressourcen, in der Hauptsache Zeit. Wenn man demnach mit einer bestimmten Erwartung an eine Aufgabe herangeht und dabei seine Augen nur für genau diese Dinge offen hält, dann wird man auch nur die Dinge wahrnehmen. Das kann jeder bestätigen, der etwas sucht. Liegt diese Sache nicht an dem erwarteten Ort, dann wird sie schlicht übersehen. Beim Suchen nach Neuem sollte man daher offen bleiben und seinen nach außen projizierten Erwartungskorridor nur als eine Möglichkeit zu sehen, um für Abweichungen offen zu beleiben und diese zu erkennen, und erst nach jedem Iterationsschritt die Erwartungen neu anpassen. Das menschliche Gehirn arbeitet somit am schnellsten, wenn es keine allzu großen Überraschungen gibt. Für kreative Arbeit bedeutet das etwa, schon die ersten, vagen Gedanken in sein Moleskine aufzuschreiben und in Iterationsschritten sich dem Thema annähern. Diese Methode ist dem reinen Hypothetisieren überlegen, da es dem Gehirn das schon einmal Gedachte erneut als Reiz präsentiert, sodass er durch eine Art Prognoseprozessor im Gehirn weiter verarbeitet werden kann. Man bearbeitet also besser immer wieder die Unterschiede zu dem Vorhandenem und in die Zukunft Projiziertem, anstatt jedes Mal eine Neuschöpfung zu vollziehen.

Ein edles Moleskine passt übrigens auch zu dem Tipp aus Lothar Seiwerts Newsletter No. 15/04-2010:

Das tägliche Erfolgsjournal

“Kaufen Sie sich ein schönes, hochwertiges Notizbuch, und machen Sie es zu Ihrem “Erfolgsjournal“. Schreiben Sie im Laufe des Tages oder am Abend als Rückschau alles hinein, was Ihnen gut gelungen ist. Stellen Sie sich dabei folgende Fragen:

  • Was habe ich heute besonders gut gemacht?
  • Welche kleinen oder großen Erfolge kann ich verzeichnen?
  • Welches Lob und welche Komplimente habe ich bekommen?
  • Wem habe ich Zeit geschenkt?
  • Was hat mich heute gefreut?
  • Und welches Ziel habe ich erreicht?

Wenn Sie Ihr Erfolgsjournal konsequent führen, stärkt es Tag für Tag Ihr Selbstwertgefühl. Es zeigt Ihnen außerdem schwarz auf weiß Ihre Stärken und Ihre Motivatoren.”