Auch Faulsein gehört zum Lernen


Ein passender Tipp für die Ferien oder schulfreie Zeiten: Faulheit ist Freiheit. Gerade bei der warmen Temperaturen kann es nicht schaden, einen dieser vier Tipps in die Praxis umzusetzen, besonders dann, wenn man gezwungen ist, allein zu lernen oder zu arbeiten, z.B. für eine Prüfung:

  • Versinken Sie in einem Tagtraum: Schließen Sie für zwei Minuten die Augen und versetzen Sie sich an Ihren Lieblingsort.
  • Reservieren Sie sich einen Faultag, an dem Sie keine Pläne machen, sondern einfach nur die Zeit verbummeln.
  • Kommen Sie zur Be-Sinnung: Halten Sie inne und nehmen Sie Ihre Umgebung mit allen Sinnen wahr. Schmecken Sie das Essen auf Ihrer Zunge, spüren Sie den Wind auf der Haut, betrachten Sie die Wolken am Himmel und lauschen Sie den Geräuschen um sich herum.
  • Flanieren Sie ganz langsam durch den Park oder die Stadt, so als hätten Sie eine Schildkröte an der Leine.


Lernen in Corona-Zeiten


In Corona-Zeiten ist es wichtig, dass SchülerInnen zu Hause einen Lernort oder Lernraum finden, an dem sie ähnlich wie in der Schule konzentriert arbeiten können. Und das ist sicher nicht das Sofa! Wie ein Arbeitsplatz ausschauen soll, ist in diesem Lerntipp sehr gut beschrieben: Der Nachmittag eines Schülers.

Übrigens gibt es diesen Lerntipp auch auf Englisch: A Pupil’s Afternoon.

Generell: Ein Lernort oder  sollte sich von anderen Orten durch seine didaktische Qualität unterscheiden, wobei auch außerschulische Lernorte nicht automatisch eine solche Qualität besitzen. In non-formalen oder informellen Lernsituationen schaffen sich Lerner ihre Lernorte selbst, etwa am Schreibtisch zuhause oder in der Cloud im Internet.

Auch abseits des auf die eigenen Bedürfnisse ausgerichteten Lernplatzes kann man sich Lernorte schaffen, an denen man sinnvoll lernen kann, etwa wenn man täglich mit dem Autobus, der Straßenbahn oder der U-Bahn zur Schule, zum Einkaufen oder zum Arbeitsplatz fährt: Man kann dieser oft als verloren erlebten Zeit einen Sinn geben, denn man kann dort etwa mit Karteikarten Vokabeln wiederholen oder man lässt sich diese auf dem Mobiltelefon vorsprechen. Zwar sind solche Lernorte weniger ideal zum Lernen von Neuem, sodass man hier eher bereits Gelerntes wiederholen sollte.


Köpfnüsse für Seniorinnen und Senioren


Der Österreichische Seniorenbund bietet für Senioren Kopfnüsse an, ein Buch, mit dem ältere Menschen geistig fit und aktiv bleiben können. Denkaufgaben stärken die Verbindungen zwischen den Nervenzellen und bilden eine Reserve, die das Gehirn im Kampf gegen Altersdemenz unterstützt.

Jedes Kapitel in dem Buch “Kopfnüsse” bietet einen Informationsteil mit Fachwissen, wie man sein Gehirn trainieren kann. Danach folgt ein praktischer Teil mit Gedächtnisübungen, die einfach sind, sich gut in den Alltag einbauen lassen und viel Freude bereiten.

Wenn man in jeder Woche fünf Übungen macht, wie dies in diesem Buch geraten wird, so wird man mit diesem Buch zehn Wochen lang Spaß haben und ausgiebig beschäftigt sein.

Die “Kopfnüsse” zum Download:

Kopfnüsse 1
Die Erstausgabe der “Kopfnüsse” (18 MB)

Kopfnüsse 2
Die zweite, aktuelle Edition der “Kopfnüsse” (7 MB)




© Werner Stangl Linz 2020