Archiv für die Kategorie „Reifeprüfung – Matura“

Tipps für die Prüfung

Donnerstag, 8. Juli 2010
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Körpersprache kann eine Prüfung positiv oder negativ beeinflussen. Achte daher auf eine aufrechte Körperhaltung, schaue die Prüferin bzw. den Prüfer freundlich und erwartungsvoll an, setze beim Reden sparsam deine Hände und deinen Gesichtsausdruck ein, sprich laut, deutlich und nicht zu schnell, d.h., verwende kurze Sätze, damit du noch weißt, wie du den Satz begonnen hast. Hast du eine Frage nicht verstanden, dann frage nach, denn das bringt auch einen Zeitgewinn, wenn du dir über deine Antwort noch nicht im Klaren bist. Nimm dir Zeit zum Nachdenken und überlege dir die Formulierungen, ehe du zu reden anfängst. Sag ruhig und bestimmt, dass du zuerst nachdenken musst. Fürchte dich nicht vor falschen Antworten, d.h., sage alles, was dir zu der jeweiligen Frage einfällt und dir nicht direkt ganz falsch erscheint. Lieber einmal auch eine falsche Antwort geben als sich nach der Prüfung ärgern, wenn man draufkommt, dass diese Antwort doch gepasst hätte. Wenn man etwas überhaupt nicht weiß, dann sollte man es offen sagen, denn langes Schweigen steigert nicht nur die eigene Nervosität, denn wenn dann die Prüferin oder der Prüfer dir al Hilfe möglicherweise Zusatzfragen zu diesem Stoff stellt und du auch darauf keine Antworten zu geben weißt, dann erzeugt das bei der Prüferin oder dem Prüfer die Vermutung, dass du überhaupt nichts gelernt hast. Wenn du dein Nicht-Wissen zugibst, kann dir aus einem anderen Stoffbereich eine andere Frage gestellt werden und das Nachhaken durch den Prüfer oder die Prüferin fällt weg.

Neue Reifeprüfung: Die vorwissenschaftlichen Arbeit

Mittwoch, 21. Oktober 2009
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Ein wichtiger Aspekt der neuen Reifeprüfung ist die Erstellung einer vorwissenschaftlichen Arbeit. Jeder Schüler muss in Zukunft bereits am Ende der siebten Klasse in Absprache mit seinem Lehrer das Thema einer vorwissenschaftlichen Arbeit für seine Reifeprüfung wählen. In einem Fach seiner Wahl muss der Schüler diese Arbeit während der achten Klasse vor dem Reifeprüfungstermin erarbeiten und somit seine Fähigkeit zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten und seine Studienfähigkeit unter Beweis stellen. Die fertige Arbeit wird dann im Rahmen der Reifeprüfung – ähnlich wie bei Prüfungen auf der Universität – vom Schüler mündlich präsentiert. Vom Umfang her wird die vorwissenschaftliche Arbeit zwischen 4500 und 6000 Worten umfassen.  Die vorwissenschaftliche Arbeit vereint die positiven Erfahrungen aus den Bereichen der Fachbereichsarbeit sowie der Spezialfrage und trägt den individuellen Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie schulspezifischen Elementen und schulautonomen pädagogischen Schwerpunkten Rechnung. Sie soll eine eigenständige, außerhalb der Unterrichtszeit erstellte Arbeit sein, welche die Studierfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen unter Beweis stellt. Die bei der Präsentation nachgewiesene Präsentationskompetenz sowie die Ausdrucks- und Diskursfähigkeit sind Teil der vorwissenschaftlichen Arbeit (“1. Säule”) und in deren Beurteilung einzubeziehen.

Zahlreiche Seiten der Lerntipps können dafür eine gute Unterstützung für SchülerInnen und LehrerInnen sein:

Quelle: http://www.bmukk.gv.at/schulen/unterricht/ba/reifepruefung.xml (09-09-09)