‘Buchempfehlung’

Empfehlungen für Bücher, die das Lernen erleichtern können.



Empfehlungen für Bücher, die das Lernen erleichtern können.

Weitere Tipps zum Schulanfang

Mittwoch, August 30th, 2017



Raman Mehrzad schrieb ein Buch mit Lerntipps: „Eins plus – Der ultimative Guide für mehr Lernerfolg“. In seinem Buch gibt er Schülerinnen und Schülern motivierende Anleitungen, die vom Umgang mit Lehrerinnen und MitschülerInnen über die Analyse von Prüfungen, das Erstellen von Präsentationen bis zum Lernen einer Sprache reicht. Für den Schulbeginn hat er folgende zwanzig Tipps, wobei seine Tipps ein wenig von den üblichen Anleitungen zum leichteren Lernen abweichen und direkt aus der Schulpraxis abgeleitet sind:

  • Glaub an dich! Du musst nicht der Cleverste der Welt sein, um gut in der Schule zu werden. Ich bin auch kein Einstein, trotzdem habe ich mit meinem Notendurchschnitt einen Schulrekord aufgestellt. Wenn ich das kann, kannst du das auch!
  • Kämpfe! Du kannst gute Noten nur bekommen, wenn du dafür kämpfst. Du kannst nicht erfolgreich sein, indem du dich zurücklehnst und alles im letzten Moment machst. Doch wenn du hart arbeitest, kann dich niemand stoppen.
  • Überwinde die Faulheit! Faulheit ist nur ein Gefühl, das sich überwinden lässt. Sobald sich etwas anstrengend anfühlt, solltest du dir sagen: Das ist nur vorübergehend. Ich werde nicht zulassen, dass es meine Zukunft zerstört.
  • Denk positiv! Du kannst selbst entscheiden, was in deinem Gehirn passiert. Befreie deine Gedanken an die Schule von allem Negativen und denke positiv. Dann bekommst du die Energie, die du brauchst, um gute Noten zu erreichen.
  • Motiviere dich! Motivation bringt dir einen inneren Antrieb. Du findest sie, indem du deine Belohnung siehst: Du wirst erfolgreich sein und Anerkennung bekommen.
  • Weg mit den Zeitfressern! Beobachte, was du den ganzen Tag so tust. Versuche, langsam aber sicher unnötige Dinge wegzulassen, die nur Zeit fressen und keinen Wert haben.
  • Wähle kleine Ziele. Zerlege dein Ziel, durch gute Noten ein schönes Leben zu haben, in Teilziele. Überlege dir, was du für diese Teilziele brauchst und unterteile jedes größere davon in kleinere.
  • Mach dir einen Plan! Ein guter Plan reduziert Stress und lässt dir Zeit für Vergnügen. Schreib deinen Plan auf, aktualisiere ihn laufend und leg ihn so hin, dass du ihn immer siehst.
  • Schwätz nicht! Mach dir bewusst, dass der Unterricht für dich da ist. Wenn du aufmerksam bist, sparst du Zeit. Heb dir das Reden für nach der Stunde auf, damit du nichts Wichtiges versäumst.
  • Stell Fragen! Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Die meisten Lehrerinnen und Lehrer schätzen wissbegierige Kinder.
  • Bereite dich vor! Besonders auf den Unterricht in Fächern, in denen du schwerer mitkommst. So verstehst du besser, wovon dein Lehrer oder deine Lehrerin spricht.
  • Sei freundlich! Wenn die Chemie zwischen dir und einem Lehrer oder einer Lehrerin nicht stimmt, kannst du dich trotzdem respektvoll und höflich verhalten.
  • Such dir den richtigen Freundeskreis! Deine Freundinnen und Freunde beeinflussen dich. Such dir die Ehrgeizigen und Klugen aus, die eine gute Einstellung zur Schule haben. Sie bringen dich auf dem Weg zu guten Noten weiter.
  • Sei auf Krisen gefasst! Krisenzeiten gibt es während eines Schuljahres immer wieder. Du musst darauf gefasst sein und das Beste aus der Situation machen.
  • Weg mit Computer und Handy! Entferne beim Lernen den Computer und das Handy, damit du deinen Fokus behältst.
  • Mach beim Lernen Pausen! Dein Gehirn braucht sie, um sich erholen zu können.
  • Überwinde dich! Tu es immer, wenn du glaubst, du kannst nicht mehr. Denk an deine Ziele. Du bist hier, um es zu schaffen.
  • Achte auf deinen Lebenswandel! Mach Sport, iss wertvolle Nahrung, nicht nur Junkfood, schlaf ausreichend.
  • Richte deinen Blick auf das Unmögliche! Wenn du dir die Latte hoch legst, macht es nichts, wenn du eine oder ein paar Handbreiten darunter landest. So erreichst du das höchste Maß des Möglichen.
  • Sei dankbar! Denk daran, welches Luxusleben du führst! Du kannst all deine Zeit dem Lernen und dem Aufbau deiner Zukunft widmen, und wenn du es tust, sind auch noch deine Eltern und deine Lehrerinnen und Lehrer glücklich.

Zwar findet man diese Tipps in ähnlicher Form auch in unseren eigenen Lerntipps, allerdings appellieren einige stärker an die Persönlichkeit von SchülerInnen, die vermutlich nur langfristig umsetzbar scheinen!



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Hilfreiche Lektüre für Aufnahmetests zum Psychologiestudium

Dienstag, August 8th, 2017



Um einen Platz für das Psychologiestudium zu bekommen, muss an allen österreichischen Universitäten ein Aufnahmetest absolviert werden. Die Tests in Wien, Salzburg, Graz und Innsbruck finden jeweils am gleichen Tag statt und sind auch vom Aufbau und Inhalt identisch. Dabei sind Vorbereitungskurse eine bewährte und effiziente Art des Trainings für die anspruchsvolle Psychologie-Aufnahmeprüfung, wobei meist in Kleingruppen gelernt wird. In solchen Kursen erfolgt eine Auseinandersetzung mit allen prüfungsrelevanten Inhalten für das Aufnahmeverfahren, wobei dabei auf die im Test abgefragten Kapitel der Fachliteratur (Gerrig & Zimbardo, 2008), Beispiele zum formal-analytischen Denkens sowie auf die Bearbeitung von englischen und deutschen Fachtexten für den Textverständnis-Teil eingegangen werden sollte. In solchen Kursen besteht auch die Möglichkeit, offene Fragen zu klären, den Stoff gemeinsam durchzuarbeiten und Tipps und Tricks zur optimalen Bearbeitung der Beispiele im Methodikteil zu erhalten. Um den aktuellen Leistungsstand überprüfen zu können und ein Gefühl dafür zu bekommen, was den Bewerber bzw. die Bewerberin beim Aufnahmetest erwartet, wird im Kurs in der Regel ein Probetest durchgeführt, ausgewertet und nachbesprochen. Durch die intensive Auseinandersetzung mit den Prüfungsinhalten steigt die Wahrscheinlichkeit, einen der begehrten Studienplätze für das Bachelorstudium Psychologie an einer österreichischen Universität zu bekommen.
Hilfreiche Lektüre können neben der Spezialliteratur auch folgende Bücher sein:



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Vorgeburtliches Lernen

Freitag, Februar 24th, 2017



Der Schatz an eigenen Erfahrungen, den jedes Baby mit auf die Welt bringt, umfasst nicht nur die Nervenzellverschaltungen, die die lebenswichtigen Körperfunktionen steuern, sondern auch die emotionalen Zentren im limbischen System sind schon gut entwickelt. Gefühle wie Angst oder Wohlbefinden kennt das Kind schon vor der Geburt. Es hat bereits vor der Geburt gelernt zu strampeln, sich zu drehen und zu wenden und an seinem Daumen zu lutschen. Das Baby kennt aber nicht nur seinen Körper, sondern hat schon eine ganze Reihe Erfahrungen über die Welt draußen gemacht und in seinem Gehirn verankert: Es kennt die Stimme der Mutter und des Vaters, ihre Lieblingslieder und Lieblingsmusik und weiß, wie die Mutter riecht, da die Duftstoffe und Aromen auch im Fruchtwasser enthalten waren. Es mag das Schaukeln ebenso wie den Rhythmus des Herzschlags, der ihm bestens vertraut ist. Allerdings sind die höheren, sehr langsam ausreifenden vorderen Bereiche der Hirnrinde, des Frontalhirns sind noch nicht vernetzt, daher weiß das Baby noch nicht, was es schon alles weiß. Siehe dazu aber: Draußen sein
Das Gehirn strukturiert sich vorgeburtlich anhand der Signalmuster, die aus dem eigenen Körper, aus dem der Mutter und aus deren Lebenswelt dort ankommen. Ein ungeborenes Kind, das besonders große Hände mit groben Fingern ausgebildet hat, dessen Gehirn spezialisiert sich anders als das eines Kindes, das kleine, schlanke Finger hat. Auch wenn das Kind schlecht versorgt oder mit Giftstoffen überflutet wird, weil die Mutter beispielsweise raucht oder Alkohol trinkt, entwickelt sich das Gehirn anders als das normalerweise der Fall wäre. Von der Natur wird daher dafür gesorgt, dass die Bindung zwischen Mutter und Kind nach der Geburt sofort klappt, denn das Baby fühlt sich nach der Geburt dort am geborgensten, wo es so riecht, so klingt, sich so anfühlt wie dort, wo es herkommt.
Ein Ungeborenes kann aber auch Erfahrungen im Mutterleib machen, die es später zum Beispiel anfällig für Angst machen. Wenn die Mutter Angst vor dem Vater hat, spürt der Fötus das. Ihre Bauchdecke zieht sich während des Streits zusammen, Stresshormone werden ausgeschüttet, das Herz rast. Dabei wird das Kind zusammengedrückt, hört es die schnellen Herztöne und die laute Stimme des brüllenden Vaters. Der Fötus erstarrt und diese Erfahrung wird im Gehirn abgespeichert. Dabei findet eine Kopplung statt zwischen dem Zusammengedrücktwerden und der lauten Stimme des brüllenden Vaters. Nach der Geburt verfällt das Kind in eine ähnliche Erstarrung, wenn die Stimme des Vaters eine ähnliche Färbung annimmt. Nach Hüther kann man sich das Gehirn wie eine Baustelle vorstellen, bei der nach der Geburt das Fundament schon gelegt ist. Das lässt sich zwar nicht mehr einreißen, aber es kann natürlich auf dieser Baustelle zu jedem Zeitpunkt anders weitergebaut werden als bisher. Zu jedem späteren Zeitpunkt kann man Kinder, die bisher eher ungünstige Entwicklungsbedingungen hatten, dazu anregen, neue Erfahrungen zu machen.

Lernförderung schon vor der Geburt?

Bekanntlich ist in der Schwangerschaft die Entwicklung eines Kindes und somit auch die Gehirnentwicklung durch äußere Faktoren, wie etwa Stress störanfällig, denn Stresshormone, die während der Schwangerschaft freigesetzt werden, beeinflussen auch massiv die Gehirnentwicklung und damit indirekt das aktuelle und zukünftige Lernverhalten eines Kindes. Es gibt daher auch Versuche, das Ungeborene im Mutterleib zu fördern, um ihm so bessere Voraussetzungen für das Leben und Lernen mitzugeben, denn ein grundlegender Teil der Gehirnentwicklung passiert eben schon im Uterus, wenn auch die richtige basale Vernetzung der einzelnen Erfahrungen aber erst nach der Geburt beginnt und weit bis ins Jugendalter hinein andauert. Eine aktive Förderung ist aber erst dann möglich, wenn ein Kind in den ersten Wochen den Körperkontakt zur Mutter spürt, wenn sich bis zum ersten Geburtstag das Gewicht des kindlichen Gehirns von 250 Gramm auf etwa 750 Gramm verdreifacht. Im Mutterleib sind im Gehirn Botenstoffe für die Lernprozesse mitverantwortlich, die durch Stress oder anderen ungünstigen Bedingungen in der Schwangerschaft diese Entwicklungsprozesse behindern können. Lernförderung vor der Geburt bedeutet also vorwiegend, die negativen Einflussgrößen auf die Entwicklung des Gehirns einzudämmen. Gerald Hüther: „Wenn Mütter wissen, wie wichtig es für ihr ungeborenes Kind ist, dass sie sich wohl fühlen, können sie etwas für sich tun, das ihnen positive Gefühle verschafft. Im Wald Entspannung suchen, zu Gott beten, Musik hören. Wenn eine Schwangere im Beruf sehr gestresst ist, sollte sie die Bedingungen ändern. Es ist dabei wichtig, dass auch Männer das verstehen und nach Kräften dazu beitragen, dass es der werdenden Mutter und damit auch ihrem ungeborenen Kind gut geht. Nur so kann das Fundament entstehen, auf dem die Potenziale des Kindes zur Entfaltung kommen“.

Quelle: http://www.zeit.de/online/2008/34/foetus-huether-erfahrungen (08-10-24)



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© Werner Stangl Linz 2018