Zum Thema ‘Lerntipps’

Ergänzungen zu den eigenen Lerntipps.



Ergänzungen zu den eigenen Lerntipps.

Sammlung von Eselsbrücken



Eselsbrücken – auf Lateinisch pons asinorum – dienen dem leichteren Merken von Fakten, Daten und Zusammenhängen durch einprägsame Sprüche. Man nutzt damit die assoziative Arbeitsweise des Gedächtnisses zum Merken, wobei eine Eselsbrücke, die einen ungewöhnlichen Sachverhalt ausdrückt, dabei das visuelle, ein gereimter Merksatz das akustische Gedächtnis nutzt. Bei einer anderen Form von Eselsbrücke verweisen dessen Anfangsbuchstaben auf eine geordnete Liste von Wörtern.

Eigene Eselsbrücken bauen

Für manche schwer zu merkende Inhalte findet man in Büchern oder im Internet keine passenden Eselsbrücken, doch man kann sich auch eigene akustische oder visuelle Eselsbrücken bauen, die noch den Vorteil haben, dass man sich dabei mit der Thematik automatisch intensiver befasst. Mehrere Schritte sind dafür notwendig:

  • Was will man sich merken? Man überlegt daher zunächst, wobei die Eselsbrücke helfen soll. Möchte man sich eine Reihenfolge merken, einen Unterschied, eine Aufzählung oder eine Rechtschreibregel? Man schreibt also die Informationen auf, die man durch die Eselsbrücke nicht mehr vergessen möchte. Beispiel: Parallel schreibt man mit zwei L.
  • Was fällt einem zu der  zu merkenden Information spontan ein? Am besten denkt man nicht lange nach, sondern schreibt auf, was einem als Erstes einfällt. Beispiel: Beim Schifahren fährt man parallel.
  • Akustische Eselsbrücke: Fällt einem ein lustiger Reim dazu ein? Man sucht vielleicht nach den Signalwörtern und probiert, darauf etwas zu reimen. Man kann auch auf eine Melodie reimen, die einem gut gefällt. Beispiel: Parallel fährt man schnell.
  • Gibt es Buchstabenauffälligkeiten? Beispiel: Parallel enthält insgesamt drei L.
  • Visuelle Eselsbrücke bauen. Beispiel: Die zwei L in parallel schauen wie ein Paar Schi aus, die man an die Wand stellt.
  • Nun wählt man seinen Favoriten unter den Eselsbrücken aus, d.h., man schaut sich alle Ideen noch einmal an und sucht jene heraus, die einem am besten gefällt. In diesem Fall ist vermutlich die Analogie zu den beiden Schiern an der Wand.

Eine Sammlung von Eselsbrücken findet sich auf der Web-Seite Warum Eselsbrücken nützlich sind


Begriffe: rechtschreibregeln sprüche, eselsbrücken bauen

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Erfolgreich ins neue Schuljahr starten



Wenn die Ferien zu Ende gehen, dann werden manche Kinder aber auch manche Eltern ein wenig bange ans kommende Schuljahr denken, manche werden sich freuen, dass es bald wieder los geht und andere werden versuchen, gar nicht daran zu denken. Gerade rechtzeitig daher unser

Lerntipp SPEZIAL

Wie startet ein Kind erfolgreich ins neue Schuljahr?

Dort werden die wichtigsten Lerntipps und Organisationstipps für einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr gegeben, wobei diese wie immer garantiert gratis sind, keine Anmeldung erfordern und auch ohne Bekanntgabe eine Email-Adresse genutzt werden können, wie das bei den meisten anderen Angeboten der Fall ist! Sie finden dort auch keine Schreckensszenarien („Vorsicht! Teufelskreis Lernfrust!“ – „Nie mehr Stress mit den Hausaufgaben meines Kindes!“ – „Gelangweilten oder interesselosen Schülern fehlt immer die Lust zum Lernen!“ – „Ärger in der Schule“ usw.), wie sie manche Lernratgeber um diese Jahreszeit so gerne verbreiten, um den Eltern dann Bröschüren, Newsletter und e-Books zu verkaufen …



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SMART – Vorsätze und Ziele für das neue Schuljahr



Viele Schüler starten in ein neues Schuljahr mit vielen guten Vorsätzen, um dann nach ein paar Tagen oder Wochen festzustellen, dass die Vorsätze doch nicht umgesetzt wurden oder einfach nicht erreichbar sind. Das liegt daran, dass die Ziele nicht wirklich SMART waren, d.h., dass sie die im Folgenden beschriebenen Bedingungen nicht erfüllt haben. Um sich diese fünf Bedingungen leichter merken zu können, gibt es dafür das Akronym SMART, was nichts anderes bedeutet, als dass die Anfangsbuchstaben der fünf Bedingungen den Begriff SMART ergeben.

  • S – spezifisch
  • M – messbar
  • A – angemessen, aktiv, akzeptabel und attraktiv, anspruchsvoll
  • R – relevant, realisierbar und realistisch
  • T – terminiert

Spezifisch: Formuliere das Ziel immer sehr konkret. Ist man wirklich bereit für das Ziel zu arbeiten, oder ist es nur so ein Gedanke? Solange man keinen konkreten Wunsch hat, gibt es auch nichts, was man erreichen kann.  Man muss sein Ziel also vorerst auf „Ich will mehr Vokabel lernen um in Englisch ein „Sehr gut“ zu erhalten“ ändern.

Messbar: Ziele müssen bis ins Detail genau definiert und klar sein. Es ist zu ungenau etwas nur „besser“, oder wie in unserem Fall „mehr lernen“ zu wollen. Was bedeutet „mehr“? Zehn Vokabeln pro Tag? Oder Zwei? Zehn pro Woche? Um wirklich zielgerichtet vorzugehen, muss man solche Dinge im Vorfeld abklären. Daher muss man sein Ziel auf „Ich will täglich zehn Vokabeln lernen“ konkretisieren.

Angemessen und attrativ:  Man muss sich Ziele setzen, die angemessen und realistisch sind. Sofern man ein großes, schweres Ziel hat, sollte man es in kleinere Teilziele unterteilen. Diese kann man dann nach und nach erreichen, immer mit dem großen Ziel im Hinterkopf. Man muss deshalb jedes Mal überprüfen, ob die Ziele durchführbar sind. Das Ziel „Besser in Englisch zu werden, also zumindest ein „Gut“ bei der ersten Schularbeit zu erreichen“, ist realistisch.

Relevant und Realistisch: Ziele kann man am besten aus eigenem Antrieb erreichen. Jedes Ziel muss eine Bedeutung für einen selber haben. Man wird niemals sein volles Potenzial ausschöpfen, wenn man ein Ziel für jemand anderen erreichen muss, also etwa um seine Eltern zufrieden zu stellen. Man muss sich Ziele setzen, die einen selbst zufriedener machen und die Lebensqualität steigern. In unserem Beispiel möchte man vielleicht „Zumindes ein Gut bei der nächsten Schularbeit erreichen“.

Terminiert:  Für eine erfolgreiche Zielsetzung ist das Datum ein überaus wichtiger Faktor. Viele Menschen möchten „einmal“ oder „irgendwann“ etwas erreichen. Man sollte sich bewusst machen, dass diese Tage jedoch niemals kommen werden. Man muss für sein Ziel ein ganz genaues Datum festlegen. Sobald man einen konkreten Termin ausgewählt hat, wird das Unterbewusstsein dafür sorgen, diesen auch einzuhalten. In unserem Beispiel beginnen wir sofort „Jeden Tag zehn Vokabeln zu lernen“.

Diese fünf Merkmale sollten sich daher in jedem Ziel wiederfinden, das man sich setzt.

Übrigens: Das englische Wort SMART bedeutet schlau, gewandt, pfiffig. Und im englischen Original heißen die fünf Punkte:

  • S = Specific
  • M = Measurable
  • A = Achievable
  • R = Realistic
  • T = Time framed

Wenn man die Begriffe exakt übersetzt, dann müsste man dieses Modell als KMERZ-Modell  („Konkret, Messbar, Erreichbar, Realistisch, Zeitrahmen festlegen“) bezeichnen 😉

Und es gibt auch Experten, die meinen, dass SMARTe Ziele gar nicht so kompliziert analysiert werden müssen, denn das Wesentliche ist in einem Satz zusammenzufassen: „Ziele müssen machbar und messbar sein.“


Begriffe: vorsätze für das 9schuljahr

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