Zum Thema ‘Lernmotivation’



Die Freizeit ohne Reue genießen



Beim Lernen ist es auch wichtig, die Pausen und die Freizeit ohne Reue zu genießen, denn wenn man während der Pausen permanent daran denkt, dass man eigentlich lernen sollte, der wird weder die Pause genießen noch motiviert in den folgenden Lernprozess einsteigen! Schließlich weiß jeder Lernende und jede Lernende: ohne Erholungsphasen kann man noicht kontinuierlich und erfolgversprechend arbeiten, vielmehr sind sinnvolle Pausen – diese aber nicht zu lang und nicht zu kurz – wesentlicher Bestandteil jedes Lernprozesses. Man sorgt also am besten schon während der Arbeitsorganisation dafür, dass die Erholungsphasen auch wirklich Zeiten sind, die man unbeschwert von Gedanken an Arbeit und Pflichten genießen kann. Optimal sind in dieser Zeit körperliche Bewegung an der frischen Luft oder auch das Essen von Snacks wie Obst und Nüssen, wobei möglichst viel Wasser getrunken werden sollte. Solche Nahrungsmittel sind wichtige Energielieferanten und sorgen dafür, dass Körper und Geist nach einer solchen Pause frischer, ausgeruhter und somit auch wieder aufnahmefähiger sind. Wer aber Action während einer Pause benötigt, kann sich an vielen Sportarten versuchen, wobei man in der Gruppe leichter auf andere Gedanken kommt, also wenn man mit seinen Freunden oder seiner Familie Spaß dabei hat. Erholung und Entspannung sind elementare Voraussetzungen für konzentriertes und motiviertes Arbeiten.



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Was Eltern bei schlechten Noten tun sollten



Viele Eltern wissen sich nicht anders zu helfen, wenn ihr Kind wieder mit schlechten Noten nach Hause kommt, als den Druck zu erhöhen, was aber meist zur Folge hat, dass die meisten Kinder diesem zusätzlichen Druch erst recht nicht standhalten. Es gibt zwar Kinder, die einen gewissen Druck brauchen und die darauf positiv mit mehr Engagement reagieren, aber diese sind sehr selten. Die meisten Kinder reagieren mit Resignation und Abwehr, was insofern abträglich ist, da man weiß, dass Kinder grundsätzlich ja lernen wollen und neugierig sind.

Eine negative Leistungsbeurteilung wird von Kindern und Eltern oft als persönliche Niederlage erlebt, und eine solche hinnehmen zu müssen, ist niemals angenehm. Keinem Kind geht es nach einem Fünfer gut und es ist einem Kind praktisch nie egal, so cool sie sich auf manchmal dabei geben. Eltern reagieren auf eine schlechte Note ihres Kindes häufig mit scharfer Kritik, wodurch häufig eine Negativ-Spirale in Gang kommt und sich der Druck auf Seiten des Kindes noch erhöht, was zu Stress führt, der weder die Motivation noch die Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen kann. Viele Eltern erleben schlechte Benotungen auch als persönliche Niederlage, als ob sie diese Note für ihre Erziehungsarbeit bekommen hätten.
Eltern sollten eine solche Situation mit ein wenig innerem Abstand betrachten und versuchen, sich nicht direkt betroffen zu fühlen. Angebracht sind zunächst das Zeigen von Betroffenheit und allenfalls Sorge, besser noch Verständnis und Mitgefühl für die Lage des Kindes.
Eltern sollten sich dabei immer in die Lage ihrer Kinder versetzen, gedanklich einen Rollentausch vollziehen und sich fragen, was sie sich wohl selbst von einem Menschen bei einer solchen Niederlage wünschen würden – sicher keine Vorwürfe, Kritik, Drohungen oder Besserwisserei.
Erst nach dem Abklingen der ersten Emotionen kann mit einer einigermaßen neutralen Ursachenanalyse und dem Entwickeln von Maßnahmen beginnen. Besser als gleich unter dem Eindruck der Emotionen zu reagieren ist vielleicht das Festlegen eines gemeinsamen Gesprächstermins zum Thema für den nächstenTag an, was eine eher sachliche Haltung und Problembearbeitung betont.

Quelle: http://www.nachrichten.at/ratgeber/familie/art124,199615 (09-06-16)



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Probleme von Studienanfängern



Viele Studentinnen und Studenten behaupten, nachdem sie mit ihrem Studium angefangen haben, dass sie ihre Lieblingsfächer, auf Grund derer sie die Studienrichtung ja gewählt hatten, nicht mehr wiedererkennen. Schon nach den ersten zwei Vorlesungen werden manche der in der Schule doch so geliebten Fächer zum Alptraum fast aller Studierenden. Woran liegt das?

Das liegt vor allem daran, das es auf den Universitäten und Hochschulen sehr viel Abstraktion gibt. Während man in der Schule daran gewöhnt war, die meisten Sachverhalte anschaulich zu lernen, fehlt diese Anschaulichkeit etwa in Form von Visualisierungen, die man früher in der Schule erlebte, um die Inhalte besser begreifen zu können. Die extreme Abstraktion der Themen führt dazu, dass viele theoretische Definitionen und Regeln von den Studentinnen und Studenten als reiner Buchstabensalat empfunden werden. Auch herrscht in Vorlesungen ein verschärftes Tempo, denn der Umfang des in den ersten Vorlesungen behandelten Stoffes sind oft mit einem Semester des Unterrichtens an der Schule vergleichbar. So ein erhöhtes Tempo verursacht häufig, dass man den Faden verliert, was wiederum einen Verlust an Motivation und Interesse bedeutet. In der Regel werden in Vorlesungen auch viel weniger Beispiele als in einem Schulunterricht dargeboten. Das in dieser Form des abstrakten Denkens ungeübte Gehirn bräuchte eine bessere Mischung von Theorie und Praxis, um ein neues Thema zu verstehen, doch dafür ist in Vorlesungenoft wenig Platz. Daher bleiben schon in den ersten Stunden einer Vorlesung viele Konzepte und Prinzipien auf der Stecke. Hinzu kommt eine falsche Einschätzung des erwarteten Stoffumfanges, denn der umfasst in einer Vorlesung eines Semesters oft den gesamten Schulstoff mehrerer Jahre, wobei auch die Vorbereitung auf eine Prüfung wesentlich umfangreicher sein muss.

Literatur

Stangl, W. (2014). Studium – Mit 5 Tipps zum besseren Verständnis der Theorie. [benjamin & werner]s praktische lerntipps.
WWW: http://studium.lerntipp.at/student-sein/theorie-verstaendnis.shtml (2014-09-28)



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