Zum Thema ‘Lernen an der Universität’

Diese Form des Lernens bezieht sich auf alle Einrichtungen des tertiären Bildungssystems.



Diese Form des Lernens bezieht sich auf alle Einrichtungen des tertiären Bildungssystems.

Was man an der Universität meist nicht lernt



Anabel Walia, Studentin an der Universität Regensburg, hat in einem Artikel fünf Kompetenzen bzw. Soft Skills beschrieben, die man im Studium nicht oder nur sehr selten erwirbt, denen aber später beim Einstieg in den Beruf eine besondere Bedeutung zukommt:

Analytische Fähigkeiten bzw. Problemlösungskompetenz, also die Fähigkeit, Probleme zu erkennen, in ihre Einzelteile zu zerlegen und dafür eigenständig Lösungen entwickeln, wobei es vor allem um Logik und Kreativität geht. Zwar kann man analytisches Denken bis zu einem gewissen Grad trainieren, allerdings hängt diese Fähigkeit auch mit Intelligenz zusammen, die sich nur sehr schwer verändern lässt.

Die richtige Einstellung kann mit hingegen mit der Zeit entwickeln, denn es handelt sich dabei um Fleiß, Eigeninitiative, Motivation, Tatendrang oder auch das Selbstbewusstsein, das in bestimmten Situationen im Leben nötig ist. Die richtige Einstellung hat in den letzten Jahren eine größere Bedeutung erhalten, , aber wer seine spätere Karriere vorantreiben will, wird nicht darum herumkommen, seine Einstellungen anzupassen.

Flexibilität und Belastbarkeit sind die Fähigkeiten, sich in neue neue Aufgabenbereiche einarbeiten oder vorhandenes Wissen auf neue Probleme anwenden zu können, auch dann, wenn dies unter äußeren und inneren Belastungssituationen gesehen soll.

Fremdsprachen sind wichtig, wobei heute gute Englischkenntnisse werden bei den meisten für Studierende attraktiven Stellen vorausgesetzt, jede weitere Sprache ist von Vorteil.

Konfliktkompetenz und Kritikfähigkeit, wobei es nicht nur um das Lösen von Konflikten geht, sondern auch um die Bereitschaft, Konflikte zuzulassen, auszutragen und auch als Chance zu verstehen. Eng damit verwoben ist die Kritikfähigkeit, d. h., Kritik anzunehmen, die sachlich formuliert und gerechtfertigt ist.

Quelle

https://www.linkedin.com/pulse/die-einstellung-machts-5-kompetenzen-man-im-studium-nicht-walia/ (19-01-24)

 



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Arbeitsstörungen an der Universität



Arbeitsstörungen an der Universität sind nichts Außergewöhnliches, sondern eher alltäglich, denn die Anpassung an die neuen noch ungewohnten Lern- und Arbeitsstrukturen an der Universität ist vor allem bei den StudienanfängerInnen mit Gefühlen der Unsicherheit und Frustration verbunden. Zwar gelingt es den meisten, irgendwann geeignete Arbeitsstrategien zu entwickeln, bei manchen jedoch verfestigen sich diese. Diese erleben wiederholte Mißerfolgs- und Versagenssituationen, die ihr Selbstwertgefühl erheblich erschüttern, was im Einzelfall zu depressiven Verstimmungen und/oder psychosomatischen Problemen führen kann. Viele Dropouts haben in solchen Überforderungen ihre Ursache. Ein wesentlicher Bestandteil beim Entstehen von Arbeitsstörungen liegt in der Struktur wissenschaftlichen Arbeitens: Je mehr Freiräume ein Studium bietet, desto höhere Ansprüche an Selbstorganisation und Disziplin werden gestellt, denn Arbeitsziele müssen selbst formuliert und kontrolliert werden. Rückmeldungen auf erbrachte Leistungen sind dagegen meist spärlich, meist spät und undifferenziert, was zu Unsicherheiten hinsichtlich der geforderten Qualitätskriterien, aber auch hinsichtlich der eigenen intellektuellen Fähigkeiten führen kann. Lehrveranstaltungen wie Arbeitstechniken und Technik wissenschaftlichen Arbeitens können dabei helfen, diese Anfangsprobleme in den Griff zu bekommen. Aber auch die Lerntipps für StudentInnen bilden eine gute Grundlage, erfolgreich studieren zu können.



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Auch in Vorlesungen fragen!



Auch in großen Vorlesungen, wo mehr als hundert StudentInnen sitzen, kann man in den meisten Fällen Fragen stellen. Natürlich gehört ein gewisser Mut dazu, der aber in der Regel dadurch belohnt wird, dass man den Vortragenden nicht erst bei der Prüfung persönlich bekannt wird.

Die meisten Lehrenden nehmen sich am Ende einer Vorlesung immer ein paar Minuten Zeit, was für zwei, drei Fragen und Antworten reicht. Denn wenn man etwas nicht verstanden hat, sollte man nicht glauben, dass man damit allein ist, denn man kann sicher sein, dass einige andere im Hörsaal das auch nicht verstanden haben.

Auch sind viele Vortragende froh, wenn jemand nachfragt und sie dadurch merken, wo es ein Problem geben könnte.

Auch nach der Vorlesung versammeln sich oft noch mal einige StudentInnen um die DozentInnen, um nachzuhaken oder auch um einfach zuzuhören, wenn andere Fragen stellen. Die meisten Vortragenden freuen sich, wenn sich StudentInnen bei ihnen melden, um ihre Fragen loszuwerden.

Und wenn man nicht den Mut aufbringt, eine Frage zu stellen, sollte man sich mit seiner Frage auf jeden Fall an Kommilitonen wenden.


Begriffe: Fragen zu zurückliegenden Vorlesungen

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© Werner Stangl Linz 2019