Zum Thema ‘Unterrichtsmaterial’

Was man so alles im Unterricht benötigen kann.



Was man so alles im Unterricht benötigen kann.

Misserfolge als Chance zum Lernen



Viele Misserfolge, die Menschen in ihrem Leben haben, sind der Selbstwahrnehmung nicht direkt zugänglich, entziehen sich oft einer Korrektur und werden fortgeschrieben und verfestigt. Misserfolge sind für einen Menschen nicht ohne Weiteres der Ausgangspunkt für eine tiefe Reflexion, sondern es gibt viele Möglichkeiten zur Ausflucht. Nach der Attribuierungstheorie werden eigene Misserfolge oder eigenes Fehlverhalten mit Hinweis auf externale Bedingungen, d. h., auf andere Menschen oder auf die Umstände erklärt, während Fehler bei Mitmenschen hingegen sehr schnell mit internen Merkmalen der betreffenden Menschen erklärt werden, etwa dass sie mit Absicht so gehandelt haben. Während man sich selbst häufig als Opfer von Umständen betrachtet, erklärt man Fehler von Anderen als absichtlich zustandegekommen, sodass es sehr schnell zu Schuldzuweisungen kommt, denn wer an etwas die Schuld trägt, muss sich doch ändern. Ein solches Denken verhindert jedoch, Misserfolge und Fehler als eigene Chance zu sehen und Konsequenzen daraus zu ziehen.

Um daher Fehler und Misserfolge als Chance zum Lernen nutzen zu können, bedarf es einer Analyse der Fehler, denn erst wenn jemand die Fehler erkannt und richtig eingeordnet hat, kann man deren individuelle und soziale Konsequenzen verringern und künftig vielleicht sogar vermeiden, wie etwa die die Suche nach dem Alleinschuldigen, der sich dann unter Umständen verfolgt fühlt und nicht selten zu heimlichen Gegenstrategien neigt.

Eine Fehleranalyse erklärt zwar einerseits rational die Entstehung und Aufrechterhaltung von Misserfolg und Scheitern, jedoch ist damit noch nicht ihre emotionale Seite abgehandelt, die in der Regel mit allen Misserfolgen verbunden ist, denn Selbstabwertung, Minderwertigkeitsgefühle, Zweifel an der Selbstwirksamkeit, eine allgemeine Verunsicherung und ähnliches können zu einer dauerhaften psychischen und gesundheitsbeeinträchtigenden Belastung werden. Daher ist es notwendig, sich auch mit den emotionalen Perspektiven solche Situationen eingehend auseinanderzusetzen. Dabei wird es notwendig sein, sich solche negativen Gefühle ins Bewusstsein zu rufen und zu akzeptieren, d.h., diese nicht zu verdrängen. Erst eine Auseinandersetzung sowohl mit kognitiven als auch emotional Aspekten von Misserfolgen wird dazu führen, in Zukunft diese zu verringern bzw. Fehler zu vermeiden.



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Rechnen in der Grundschule: Addition und Subtraktion



Mathematik Addition, SubtraktionAuf zwei neuen Lernpostern „Lernposter für den Mathematikunterricht Grundschule Klasse 1“  und  „Lernposter für den Mathematikunterricht Grundschule Klasse 2“ wird das Grundwissen zum Rechnen in der Addition und der Subtraktion dargestellt.

Addition: In der ersten Klasse wird in der Regel mit der Addition kleiner Zahlen bis 10 gestartet. Dabei werden zwei oder drei Zahlen zu einer Summe addiert. Das Lernposter zu diesem Thema erklärt die wichtigsten Grundbegriffe hierzu. Außerdem werden Beispiele zur Addition von Zahlen gezeigt. In der zweiten Klasse wird in der Regel die Addition größerer Zahlen und die schriftliche Addition vermittelt. Das Lernposter zu diesem Thema erklärt die wichtigsten Grundbegriffe hierzu. Außerdem werden Beispiele zur Addition von größeren Zahlen mit und ohne Übertrag gezeigt.

Subtraktion: In der ersten Klasse  wird ebenfalls mit den kleinen Zahlen bis 10 gestartet. Dabei werden in der Regel zwei Zahlen von einander „abgezogen“ um eine Differenz zu bilden. Was es damit genau auf sich hat, wird anhand von Beispielen erklärt. In der zweiten Klasse wird dann mit größeren Zahlen gerechnet. Die schriftliche Subtraktion von mehreren Zahlen wird auf den Lernpostern genau erläutert und anhand von Beispielen gezeigt.

Mehr Details und Bestellung: Lerntipp: Lernposter Mathematik



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Tipps für Unterrichtsmitschriften



Für Schülerinnen und Schüler ist eine gute Organisation von Unterrichtsmitschriften eine wesentliche Grundlage für erfolgreiches Lernen. Bewährt haben sich folgende Methoden, die Mitschriften aus dem Unterricht zu organisieren:

  • Jedes Unterrichtsfach bekommt seinen eigenen Schnellhefter oder Ordner in einer bestimmten Farbe.
  • Ein kleiner Locher sollte immer dabei sein, um damit die ausgeteilten Arbeitsblätter sofort abzuheften.
  • Zwei gelochte Collegeblöcke – einer liniert und einer kariert – für das Mitschreiben im Unterricht.
  • Auf jedem Blatt einen breiten Rand lassen, um nachträglich Informationen hinzufügen zu können – siehe die Wunderseite.
  • Auf jedes Blatt gehört Datum und Thema der Unterrichtsstunde.
  • Mit dem Platz großzügig umgehen, damit man immer wieder nachträglich Informationen oder Bilder einfügen kann.
  • Für die spätere Wiederholung des Lernstoffes ist es hilfreich, nach jeder Unterrichtsstunde ein oder zwei Kernaussagen oder auch mögliche Prüfungsfragen als Zusammenfassung zu notieren.
  • Eine Mitschrift sollte durch Unterstreichen, Einkreisen, Farben oder unterschiedliche Schreibweisen strukturiert werden,
  • Jede Mitschrift möglichst noch am selben Tag – am besten abends! – einmal durchlesen und Unklarheiten korrigieren.


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© Werner Stangl Linz 2018