Das Gehirn versucht permanent, Sinneseindrücke zu prognostizieren, und nur bei einem Zutreffen seiner Voraussagen, kann es die tatsächlich eintreffenden Reize wirklich gut verarbeiten. Sind die Inputs hingegen völlig neu und daher fremd, benötigt das Gehirn zu der Verarbeitung deutlich mehr Ressourcen, in der Hauptsache Zeit. Wenn man demnach mit einer bestimmten Erwartung an eine Aufgabe herangeht und dabei seine Augen nur für genau diese Dinge offen hält, dann wird man auch nur die Dinge wahrnehmen. Das kann jeder bestätigen, der etwas sucht. Liegt diese Sache nicht an dem erwarteten Ort, dann wird sie schlicht übersehen. Beim Suchen nach Neuem sollte man daher offen bleiben und seinen nach außen projizierten Erwartungskorridor nur als eine Möglichkeit zu sehen, um für Abweichungen offen zu beleiben und diese zu erkennen, und erst nach jedem Iterationsschritt die Erwartungen neu anpassen. Das menschliche Gehirn arbeitet somit am schnellsten, wenn es keine allzu großen Überraschungen gibt. Für kreative Arbeit bedeutet das etwa, schon die ersten, vagen Gedanken in sein Moleskine aufzuschreiben und in Iterationsschritten sich dem Thema annähern. Diese Methode ist dem reinen Hypothetisieren überlegen, da es dem Gehirn das schon einmal Gedachte erneut als Reiz präsentiert, sodass er durch eine Art Prognoseprozessor im Gehirn weiter verarbeitet werden kann. Man bearbeitet also besser immer wieder die Unterschiede zu dem Vorhandenem und in die Zukunft Projiziertem, anstatt jedes Mal eine Neuschöpfung zu vollziehen.
Archiv für die Kategorie „Lernmaterial“
Kreativität mit einem Moleskine
Sonntag, 14. März 2010Lernposter für Gitarristen
Mittwoch, 3. Februar 2010Für Musiker, im Speziellen für Gitarristen, gibt es nun neben dem Poster für das Erlernen von 200 Gitarrengriffen auch für das Erlernen der Gitarrenskalen (Tonleitern) ein neues Poster in bewährter Qualität, bei dem man ebenfalls einfach im Vorübergehen wiederholen und Lernen kann!
Klicken Sie auf das Bild, um zum Bestellformular zu gelangen!
Kostenloses interaktives Lernprogramm zur Neuen Rechtschreibung
Sonntag, 20. Dezember 2009
Rechtschreibung “RR2000” ist ein kostenloses interaktives Lernprogramm zur Rechtschreibreform von Gerhard Weber, das zwar ohne Sound, Video, Animation oder Simulation gestaltet ist, wodurch einer der üblichen Browser sogar älterer Version zum problemlosen Abspielen genügt. Die Stärke des Programms liegt in der übersichtlichen strukturellen Anlage, den selbst festzulegenden Lern-, Übungs- und Wiederholungsmöglichkeiten mit Anzeige der Lernerfolgskontrolle. Man kann dabei entweder den gesamten Kurs bearbeiten, oder aber nach einer kostenlosen Registrierung Spezialgebiete durcharbeiten:
- Umlautschreibung
- Konsonantenverdopplung
- ss und ß
- Zusammensetzungen mit mehreren gleichen Konsonanten
- Systematisierung in Einzelfällen
- Fremdwörter
- Getrennt- und Zusammenschreibung
- Schreibung mit Bindestrich
- Groß- und Kleinschreibung
- Worttrennung am Zeilenende
- Zeichensetzung
Link: http://art.ph-freiburg.de/RR2006/login-d.html (09-08-01)

