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Der einfachste Lerntrick der Welt: Erst machen, dann denken


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    Beim Lernen wirkt vieles schwerer, als es am Ende ist – vor allem, wenn du nur darauf schaust, was alles zu tun ist. Der Stapel an Unterlagen, der leere Bildschirm, das noch ungeschriebene Kapitel: Allein der Gedanke daran kann blockieren. Statt loszulegen, kreisen die Gedanken, du planst, verschiebst, zweifelst – und kommst trotzdem nicht ins Tun. Genau hier setzt ein einfacher, aber wirkungsvoller Lerntipp an: Starte, bevor du dich bereit fühlst. Nimm dir eine Kleinigkeit vor, die du sofort machen kannst: den ersten Satz schreiben, die ersten fünf Seiten markieren, eine kurze Übersicht kritzeln. Es muss weder gut noch vollständig sein. Dein Einstieg darf wackelig, chaotisch oder unperfekt sein – das ist nicht nur in Ordnung, sondern normal. Denn sobald deine Hände beginnen zu schreiben, zu markieren oder zu ordnen, zieht dein Kopf automatisch nach. Aus einem unsicheren Anfang wird Schritt für Schritt ein klarerer Gedanke, eine Struktur, ein Plan. So wird aus einem riesigen Berg eine Reihe kleiner Schritte, die du tatsächlich gehen kannst. Der schwierigste Teil ist selten die Aufgabe selbst, sondern der Moment davor. Deshalb: Hör auf, alles zu zerdenken, und fang einfach an – auch wenn sich der Start noch holprig anfühlt. Der Rest entwickelt sich meistens unterwegs.

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