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Sprachen lernen nach Wortfeldern oder Worträumen

Es ist eine Grundregel beim Erlernen einer Fremdsprache, dass man den neuen Wortschatz nicht in Form von einzelnen Vokabeln lernen sollte, sondern dass man die Wörter stets in Cluster bzw. in einen inhaltlichen Zusammenhang bringt. Das menschliche Gedächtnis legt nämlich beim Einprägen auch keine linearen Vokabellisten an, dass sie dann in den Windungen des Gehirns etwa nach den Seiten des Vokabelhefts oder den Lektionen im Lehrbuch geordnet sind, sondern in Form von Wortfeldern oder besser Worträumen, die in einem Sinn- bzw. Bedeutungszusammenhang stehen, etwa indem sie sprachlich verwandt, eine ähnliche aber vielleicht auch gegensätzliche Bedeutung haben. Daher sollte man einen neuen Wortschatz immer geordnet nach solchen Wortfeldern oder Worträumen erarbeiten, also immer solche Wörter gemeinsam lernen, die zu einem begrenzten Sachgebiet oder Ereignis gehören, wobei man darauf achten sollte, nie nur Substantive und Adjektive zu sammeln, sondern vor allem auch trefflich passende Verben.
Das Anlegen von Wortfeldern bzw. Worträumen macht im übrigen auch deshalb Sinn, da man auf diese Weise sich auch neue Worte erschließen kann, die man in der Fremdsprache bisher noch nicht kennt. Wenn man dabei mit Farben, Symbolen oder Zeichnungen arbeitet, fällt es noch leichter, sich schwierige Worte zu merken, wobei man solche Wortfelder auch auf Postern festhalten kann, die man dann gut sichtbar aufhängt. Zwar macht die Erstellung eines Wortfeldes oder Wortraumes mehr Arbeit als das einfache Üben einer Vokabelliste, allerdings macht es mehr Spaß, auf die Jagd nach zusätzlichen Begriffen zu gehen, wodurch der Lernerfolg dadurch langfristig noch höher ist.

Es gibt für Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch auch fertige Lernposter, auf denen Vokabeln nach Sachgebieten geordnet sind: Lernen im Vorübergehen mit dem Vokabel-Poster





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  1. Eine Antwort auf “Sprachen lernen nach Wortfeldern oder Worträumen”

  2. Auf dieser Webseite werden häufig „marktschreierische Angebote“ zum Thema Lernen angeprangert. Ich war deshalb recht erstaunt, folgenden Angebotstext für Lernposter hier zu finden: „Lernen im Vorübergehen“. Hört sich an wie aus Harry Potter :-))

    Spaß beiseite.
    Dass eines der wichtigsten Aspekte für erfolgreiches Lernen die Wiederholung ist, steht außer Zweifel. Dass die Informationen auf einem Lernposter sich ‚magisch‘ („beim Vorübergehen“) ins Gedächtnis übertragen, ist natürlich mit dieser ‚Werbung‘ nicht gemeint. Was den Erfolg bringt ist, dass man sich eher mit den Inhalten auf dem Poster beschäftigt, wenn dieses an prominenter Stelle hängt, als wenn dieselben Inhalte in einem Vokabelheft schlummern.

    Die Wirksamkeit solcher Poster hängt also von der Häufigkeit und Intensität ab, mit der man sich mit den Inhalten beschäftigt.

    Mit Postern die meine Teilnehmer (Erwachsenenbildung) selbst beschriften, mache ich sehr gute Erfahrungen. Durch die Fragestellungen: „Wo in diesem Bild macht diese Vokabel Sinn“ und „Warum habe ich diesen Begriff genau hier platziert?“ wird die Vokabel ganz intuitiv und natürlich mit der Bedeutung in der Muttersprache und einem möglichen Zusammenhang verknüpft, in dem der Begriff Verwendung findet. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit ganz wesentlich, dass man sich langfristig an den Begriff erinnert.

    Der Lernerfolg von diesen selbst erstellten Postern ist wirklich erstaunlich.

    By Hagen on Mrz 12, 2011

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