Rechtschreibung üben, aber richtig

  • Der Wechselfehler: Jede neue Übung mit einem Kind bedeutet manchmal auch einen Wechsel der Lernmethode, sodass sich ein Kind nicht auf eine Methode einstellen kann und der Prozess der Automatisierung unterbrochen wird.
  • Der Überlagerungsfehler: Häufig lernen Eltern mit ihren Kindern ähnliche Inhalte wie Buchstaben (b-d-p-q, m-n) zeitlich zu eng nacheinander. Dadurch überlagern sich ähnliche Inhalte im Gehirn und die notwendige Lernzeit nimmt zu, um die Buchstaben auch richtig zu speichern. Siehe dazu den Lerntipp Der Kampf der „Gedankensplitter“
  • Der Zeitfehler: Zu lange Abstände zwischen den Übungen führen dazu, dass mehr Fehler gemacht werden und das Kind es nicht schafft, richtige Rechtschreibung zu automatisieren. Siehe dazu den Lerntipp Die zwei Geheimnisse der Time Master
  • Der Tempofehler: Wer übt, macht Fehler, wer viel übt, macht viele Fehler. Wenn ein Kind zu viele Fehler macht, ist es demotiviert und verliert die Lust am Üben, d.h., es wird keine nachhaltige Verbesserung der Leistung erzielt. Der nächste Lernschritt sollte erst erfolgen, wenn das Kind mit dem bisher Gelernten vertraut ist.
  • Der Wiederholungsfehler: Die Wiederholung ist die Basis für das sichere Abrufen von Lerninhalten wie Buchstabenfolgen oder Wörtern. Bei Wiederholungen sollte noch bis zu 80 Prozent des Gelernten abrufbar sind, was etwa einen halben Tag nach dem erstmaligen Erlernen der Fall ist.
  • Der Korrekturfehler: Wenn ein Kind einen Fehler gemacht hat, sollte man nicht noch mit dem Finger drauf hinweisen. Das Kind sollte diesen Fehler auf keinen Fall wiederholt anschauen müssen, denn damit speichert sich der Fehler im Gehirn ein. Besser ist es, das Wort auf eine Karteikarte sofort richtig zu schreiben und lernen.

Lernposter für die Rechtschreibung:





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© Werner Stangl Linz 2017