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Evolutions-Pädagogik

Die Evolutions-Pädagogik geht davon aus, dass Körper, Seele und Geist zusammen hängen, sodass sich ein guter Gleichgewichtssinn auch auf einen beweglicheren Geist auswirkt, wobei man mit bestimmten Körperübungen auf die speziellen Defizite der Kinder eingehen kann. Wer zum Beispiel nicht Minus-Rechnen kann, sollte erst einmal Rückwärtslaufen lernen. Die meisten Kinder, denen Minusrechnen Probleme bereitet, können auch schlecht rückwärts laufen. Das weiß auch Rektor Manfred Molicki, der den Vortrag in seiner Haslachschule deshalb mit organisierte. Im Buch von Silke Gramer-Rottler  „Verkannte Genies – Wenn Kinder in der Schule scheitern“ finden sich zehn Hilfen der Evolutionspädagogik, wobei die Grundlage für alles die sieben Schritte sind, in der sich das menschliche Gehirn entwickelt.

Wenn Kinder zum Beispiel das Krabbeln auslassen, dann können sie später gewisse Lernschritte in der Schule nicht begreifen, doch zu jeder Zeit lassen sich diese körperlichen Schwächen durch bestimmte Übungen wieder ausgleichen und so schulische Probleme durch eine bessere Motorik beseitigen. Das Fisch-Gehirn im Kind wird beispielsweise schon aktiv während der Schwangerschaft und legt die Basis fürs Lernen, nämlich das Bewusstsein für Bewegung. Das Säugetier-Gehirn bildet die rechte und linke Gehirnhälfte aus und verknüpft sie. Etwa zwei Drittel der hyperaktiven Kinder schaffen das Überkreuz-Krabbeln nicht. Die Affenstufe erfordert einen „virtuosen Umgang mit dem Körper“, fördert das Sozialverhalten. Und die Urmensch-Stufe legt die Basis für Sprachkompetenz. dafür lässt man Kinder durch einen Stofftunnel rückwärts krabbeln und gleichzeitig rechnen.



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© Werner Stangl Linz 2017