Die perfekte Lernmethode gibt es nicht



Für Lerntechniken gilt grundsätzlich, dass eine Methode, die bei manchen wunderbar funktioniert, bei anderen eher Verzweiflung auslöst, dennoch lernen die wenigsten auf die für sie perfekte Art und Weise. Der Planer setzt sich Ziele und Fristen und hält diese auch ein, wobei er die Lerneinheiten dabei klein hat, damit er sich nicht überfordert. Er schaltet das Handy aus, denn wenn es neben dem Lernenden liegt, ist die Versuchung zu groß, zur Ablenkung draufzuschauen. Auch alles andere, was die Aufmerksamkeit wecken könnte, ist beim Lernen tabu. Der Realist verwendet Karteikarten, mit denen er den neuen Stoff so oft wiederholt, bis der Stoff in seinem Kopf ist, ohne dabei nicht auf regelmäßige Pausen zu vergessen. Günstig sind je nach Stoff Lerneinheiten von einer halben Stunde bis maximal fünfzig Minuten, danach mindestens zehn Minuten Pause, denn sonst sinkt die Konzentration und man kann sich nichts mehr merken. Der Spieler versucht es statt mit Karteikarten mit Bildern oder Mindmaps, er arbeitet ergänzend mit Farben. Er versucht zu visualisieren, wofür er lernt, denn der Blick auf das Ziel wirkt motivierend. Man sollte nie solange lernen, bis man keine Lust mehr hat, sondern lieber mit einem positiven Gefühl aufhören, denn dann fällt es leichter, später weiterzlernen. Der Redner denkt laut über das nach, was er lernt, er erklärt anderen, was er Neues gelernt hat. Manchmal sind für diesen Typ Lerngruppen ideal, manchmal reicht es auch, einem Freund oder dem Partner davon zu erzählen.





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© Werner Stangl Linz 2017