Wie man Vokabeln richtig lernt



Beim Lernen von neuen Wörtern einer Sorache ist wichtig, sich die Bedeutung einzuprägen, also nicht die Übersetzung aus der eigenen Sprache, sondern eine direkte Verbindung zum Bild oder der Funktion des Wortes herstellen. Richard Simcott, gebürtige Liverpooler, Sprachdirektor bei der Social-Media-Beratungsagentur „The Social Element“, spricht vierzig Sprachen und und sagt in Bezug auf seine Art zu denken, dass er eben in Bildern und nicht in Begriffen denkt: „Ein Tisch ist ein Bild. Dieses Bild kann eben viele verschiedene Namen haben.“

Die genaue Rechtschreibung einzuprägen ist nur dann sinnvoll, wenn das Ziel zunächst mehr ist als nur das Sprechen der fremden Sprache, denn sonst kann man auf die Rechtschreibung zunächst einmal verzichten. Wesentlicher ist es, sich die Aussprache genau einprägen. Für manche Sprachen wie das Englische oder Französische ist dieser Punkt entscheidend, da die Schreibweise eines Wortes sehr oft von der Aussprache abweicht.

Wichtig ist auch, sich die Nutzung eines Wortes im Kontext einzuprägen, also etwa in welchen Phrasen ein Wort benutzt wird, in welchen Situationen im Alltag. Hier wird man erkennen, dass es oft günstiger ist, mehrere Wörter gemeinsam zu lernen.

Obwohl diese Methode des Lernens von Vokabeln auf den ersten Blick aufwändig erscheint, ist sie doch wesentlich effizienter, als das Wort nur häufig zu wiederholen.

Hinweis: Diese Methode des Lernens richtet sich nur nicht gegen die Methode der Lernkartei, sondern sie kann eine sinnvolle Ergänzung dazu bilden. Außerdem kann man dieses Prinzip auch beim Erstellen von Lernkarteien berücksichtigen, indem man diese nicht nur mit der Übersetzung eines Wortes auf der Rückseite auszeichnet, sondern auch mit einem Bild oder einem passenden Kontext ergänzt.




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© Werner Stangl Linz 2017