Wie macht man richtig Notizen bei einem Vortrag?



Notizen zu machen, ist eine Fertigkeit, die wie vieles andere erlernt werden muss. So kann das Aufschreiben von Notizen während eines Vortrages nur durch aktives Zuhören gelingen, wobei man immer schon eine Auswahl der relevanten Fakten und Zusammenhänge treffen muss. Beim Mitschreiben muss man Sinnvolles von weniger Sinnvollem, Wichtiges von weniger Wichtigem und Unwichtigem unterscheiden. Mitschreiben heißt auch den Überblick zu bewahren, sodass man erst dann Gesagtes schriftlich fixieren kann, wenn ein Sinnabschnitt beendet ist. Das Anfertigen von Notizen zwingt zur Aufmerksamkeit, führt zu einer aktiven und fragenden Grundhaltung und bildet damit eine wichtige Grundlage zum Verstehen und zum leichteren und längeren Behalten des Inhalts eines Vortrags.
Idealerweise sollte man sich lediglich Stichpunkte bzw. Schlüsselbegriffe und die Konzentration auf wesentliche Aspekte lenken. Es empfiehlt sich, zunächst nur mit einfachen und kurzen Beiträgen als Grundlage für Notizen zu arbeiten und die Länge und Komplexität je nach Kenntnisstand zu erweitern. Bei fortgeschrittener Methodenkenntnis sollten man beginnen, Stichwörter auf dem Papier in nicht-linearer Folge so anzuordnen, sodass Zusammenhänge und Beziehungen deutlich werden. Dieses Schreibverfahren hält davon ab, ganze Sätze zu schreiben, und man kann mit Hilfe von Pfeilen und Zeichen Zusammenhänge zwischen einzelnen Gedanken verdeutlichen.

Mehr dazu unter Mitschrift und Notizen in Vorlesungen, Seminaren und Übungen.




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© Werner Stangl Linz 2017