Vier Phasen des Lernens



Das Lernen geschieht grundsätzlich in vier Phasen:

  • Unbewusste Inkompetenz: In dieser Phase ist man sich noch gar nicht bewusst, dass man den Inhalt noch gar nicht kann – vielleicht kennt man noch nicht einmal den Inhalt.  Man weiß noch gar nicht, was man noch nicht kann.
  • Bewusste Kompetenz: Wenn man sich voll und ganz auf die Sache konzentriert, bekommt man sie hin. Man kann es, wenn man mit seiner Aufmerksamkeit zu hundert Prozent bei der Sache ist.
  • Unbewusste Kompetenz: In dieser Phase nimmt man die Fähigkeit als selbstverständlich hin. Man beherrscht diese Fähigkeit, kennt sich mit allen Eventualitäten aus und erledigt die Aufgabe auch gern einmal nebenher.
  • Erreichte Expertise: Wenn es das Ziel ist, Experte sein zu wollen, muss man die vierte Phase erreichen. Nur so ist gewährleistet, dass man auch noch genügend Aufmerksamkeit für die Anwendung und alles drum herum aufbringen kann.

Für optimales Lernen gelten die gleichen Regeln.

Optimales Lernen geschieht immer mit Spaß und Freude, mit Begeisterung und Interesse an der Sache, die es zu lernen gilt. Und diese Geisteshaltung sollte bei Jedermann gefördert werden, denn nur so kann durch die mühsame Erfahrung in der dritten Phase die Expertenphase erreicht werden, in der alles mühelos und leicht von der Hand zu gehen scheint. Optimales Lernen muss damit beginnen, eine neue Einstellung zum Lernen zu entwickeln. Und eben diese Einstellung sollte dann den Nährboden für immer weitere Lernerfolge liefern, bis es von ganz allein zu guten Noten und immer besseren Lernergebnissen kommt. Optimales Lernen geht deshalb leicht von der Hand, weil das Gehirn nichts lieber tut, als zu lernen. Allerdings nur dann, wenn der Lernprozess auch so abläuft, dass er im wahrsten Sinne des Wortes gehirngerecht ist.




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© Werner Stangl Linz 2017