Traubenzucker in den Lernpausen?

25 Watt Energie verbraucht unser Gehirn, so viel wie eine kleine Glühbirne. Zucker ist sein Treibstoff, 10.000 Hormone und Botenstoffe steuern den Denkapparat. Chemikalien aus industriell produzierter Nahrung werfen zunehmend Steine ins Hirngetriebe. Und so ist der Mensch, was er isst.

Hat man einmal die elementare Bedeutung von Lernphasen, Konzentrationsphasen und den schädlichen Einfluss von Ablenkungen erkannt, kann man sich vielleicht nicht automatisch gleich besser konzentrieren, sondern man kann von nun an seinen Lernalltag präziser planen. Ein wesentliches Konzept, das Konzentrationsphasen ergänzen kann, ist ein Ernährungsplan, wobei man sich von Traditionen, die vom Prüflingsgeneration zu Prüflingsgeneration weitergegeben werden, lösen sollte. Energie sollte man nämlich nicht über Traubenzucker zuführen, sondern mit Nahrungsmitteln, die den Blutzuckerspiegel konstant halten, denn Traubenzucker hat nur kurzfristig eine Konzentrationssteigerung zur Folge und im Anschluss ist man müder als zuvor. Wichtig: Aber auch zu viel Nahrung ist kontraproduktiv, da ein überfüllter Magen Müdigkeit und Trägheit provoziert – hier gilt die alte Regel: Ein voller Bauch studiert nicht gern. Eher sollte man die geplanten Pausen zur kontrollierten Nahrungsaufnahme nutzen, indem man Obst, Gemüse oder Milchprodukte verzehrt. Dadurch ist es einerseits möglich, sich geistig abzulenken, zu entspannen und andererseit gleichzeitig den Blutzuckerspiegel konstant zu halten, wobei natürlich auch Flüssigkeit über den Tag verteilt ausreichend aufgenommen werden sollte, nicht nur während der regelmäßigen Pausen.

Siehe dazu Kulinarischer Fahrplan zur Prüfung.

Quelle: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEDAECHTNIS/Vergessen-Lernen.shtml





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