Sprachen lernen mit Sprachreisen



Um eine Sprache zu lernen, kann man sich auch in die Ferne begeben. Sprachreisen sind eine interessante Möglichkeit im Ausland, von Muttersprachlern eine Sprache zu lernen und gleichzeitig ein Land kennen zu lernen. Sprachreiseveranstalter bieten vielfältige Möglichkeiten an. Klassischerweise kann man mit jedem Sprachlevel, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, einen Sprachkurs belegen. Am Anfang eines Kurses wird der Sprachschüler mittels eines schriftlichen Tests eingestuft. Somit kann abgesichert werden, dass der Sprachschüler in den richtigen Kurs vermittelt wird. Zwischen 20 und 30 Unterrichtseinheiten werden in der Regel pro Woche gewählt, da bleibt genügend Zeit, um sich auch mit den Sehenswürdigkeiten des entsprechenden Landes zu beschäftigen. Der Sprachunterricht findet vornehmlich in kleinen Gruppen statt, kann aber meist auch mit Einzelstunden intensiviert werden. Mit genügend Eigeninitiative kann man sich innerhalb von vier Wochen Sprachkurs um ein Sprachlevel verbessern.
Sprachreiseveranstalter bieten neben der Vermittlung eines Sprachkurses auch diverse Unterkunftsvarianten an. Ob Gastfamilienunterkunft, WG-Zimmer oder doch ein Hotel, die Kunden haben die Wahl. Vorteile einer Sprachreise liegen darin, dass man mit Gleichgesinnten vor Ort eine Sprache lernt und sich auch neben dem Kurs jede Menge Situationen ergeben, die neu gewonnenen Sprachkenntnisse anzuwenden. Die Kursteilnehmer stammen zumeist aus den unterschiedlichsten Ländern und bei gemeinsamen Aktivitäten, die auch von der Sprachschule organisiert werden, werden Sprachschüler auch schnell zu Freunden.

Nach der Sprachreise

Damit der Effekt der Sprachreise länger anhält, musst man selbst aktiv werden und sich auf eigene Faust sprachlichen Input beschaffen. Dazu eignet sich das Internet in besonderem Maße, denn auf manchen Seiten können Videoclips auf Englisch, Spanisch oder Französisch gefunden werden. Wenn man sich über das aktuelle Geschehnisse in den fremdsprachigen Ländern informieren möchte, kann man Artikel der jeweiligen Landeszeitungen online lesen. Auch Radiosender ermöglichen es Hörern, dem Programm online zu folgen, wobei natürlich nicht nur die Musik, sondern vor allem Sendungen wie Nachrichten und Interviews von Interesse sind. Manche kann man sich auch als Podcast herunterladen und nach Lust und Laune etwa beim Autofahren oder Wohnungsputz hören.
Wenn man sich während der Sprachreise mit einem Muttersprachler angefreundet hat, sollte man sich bemühen, den Kontakt aufrechtzuerhalten und zu pflegen. Per Email kann man sich gegenseitig immer auf dem neuesten Stand halten oder Meinungen zu bestimmten Themen austauschen. Dabei schult man nebenbei sein Leseverstehen und die Schreibkompetenz, doch einen noch einen unmittelbareren Kontakt hat man mit Skype und ähnlichen kostenlosen Videotelefoniefunktionen.



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Richtig vortragen: Die Kunst der Rhetorik



Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende –
und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.
Mark Twain

Auf der Webseite Veröffentlichungen von Dr. Ulonska“ finden sich zahlreiche lesenswerte Texte zum Thema „Rhetorik„, die sich zwar in erste Linie mit den wissenschaftlichen Aspekten dieses Themas beschäftigen, aber zahlreiche nützliche Tipps auch für die praktische Vorbereitung eines Vortrags oder Referates bieten – auch für SchülerInnen und Eltern, die ihren Kindern bei der Vorbereitung helfen wollen.

Ulonska hat auch ein Buch zur Rhetorik der Rede und der Präsentation geschrieben, in dem er sich auch mit Fragen auseinandersetzt wie: Wie führe ich in Gesprächen? Welche Stellhebel der Gesprächssteuerung kann ich nutzen? Wie kann ich sicher überzeugen? Sein Ziel ist es, mit 20 Prozent Einsatz 80 Prozent Wirkung zu erzielen. Durch die Sprache und Spreche gestaltet ein Redner die Wirklichkeit der Zuhörer. Das gilt für Rede und Gespräch, denn die Rhetorik ist die Kunst, die möglichen Überzeugungsmittel zu finden.

Wie man dies alles und vielleicht noch viel mehr erreicht, schildert der Autor in dieser nicht nur praxisnahen sondern auch mit vielen Übungen und Beispielen angereicherten Publikation. In einer Rezension heißt es: „Der Schreibstil ist persönlich, anschaulich und ansprechend, im besten Sinne mündlich. So, dass mir beim Lesen ab und zu der Verdacht kam, dass Mitschnitte aus besonders gut geglückten Seminaren transkribiert wurden. Inhaltlich bringt Ulonskas „Rhetorik“ eine schöne Kombination aus dem klassischen Wissensinventar der Sprecherziehung und neuen Ansätzen (z. B. NLP). Nach einer ausführlichen motivierenden Einleitung folgen die Kapitel „Lampenlieber produktiv nutzen“, „Training der Sprechtechnik“, „Die Partes Artes – die Teile der rhetorischen Kunst“, „Eine Argumentation entsteht „, „Spezielle Argumentationsmethoden“, „Sicher den Faden behalten – Memoria“, „Körpersprache I“, „Jetzt rede Ich!“, „Die Auswertung Ihrer Reden, Vorträge, Präsentationen“, „Sprechausdruck“, „Der Redeschmuck“, „Das Gespräch“, „Das aktive Zuhören“, „Die Transaktionsanalyse“, „Körpersprache im Gespräch“, „Die Praxis der Gesprächsführung“ und „Fragetechnik“ (einschl. Tipps zum Überzeugungsgespräch).“

Weitere empfehlenswerte Bücher:



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© Werner Stangl Linz 2018