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Sprachenlernen durch die Methode Schliemann

Mit jeder neu gelernten Sprache erwirbst du eine neue Seele.

Viele Menschen lernen die Vokabeln für sich isoliert auswendig, doch lässt sich der Lernerfolg deutlich steigern, wenn man Vokabeln im Zusammenhang bzw. in ganzen Sätzen lernt. Neben der Tatsache, dass man dabei mehrere Vokabeln auf einmal lernt, wird auch ein ganzer Satz oder auch Nebensatz erlernt, der in Zukunft beim Sprechen in identer Weise verwendet werden kann. Auch prägt man sich damit die grammatische Struktur der Sprache und die oft abweichende Wortstellung in der Fremdsprache nebenbei ein. Meist kann man sich an Vokabeln, die in ganzen Sätzen erlernt worden sind, meist deutlich besser erinnern als an Einzelworte, da diese innerhalb des Satzes in einem Sinnzusammenhang stehen.

Die in unserem Lerntipp für das Sprachenlernen empfohlene „Methode Schliemann“ wird auch in einem Blogbeitrag (siehe Quellenangabe) empfohlen, denn dort heißt es: „Das Büffeln von isolierten Wörtern kann eine sehr frustrierende Erfahrung werden. Vor allem erleben es die meisten Menschen als eine ausgesprochen stupide Lerntechnik, was natürlich den nötigen Antrieb hemmt. (…) Vokabeln lernen ist „bezugslos“. Auch wenn Sie 20.000 Wörter memoriert hätten, so könnten Sie noch lange keinen Satz sprechen. Die Grammatik erst macht aus Wörtern so etwas wie Sprache. 20.000 Ziegeln können einen Ziegelhaufen bilden oder ein Einfamilienhaus. Erst eine bestimmte Anordnung der Ziegel macht aus ihnen ein Haus. Und in einer Sprache ist es auch nicht anders. Keine einzige lebende Sprache dieser Erde ist eine bloße Anhäufung von Wörtern. Sprache ist Logik. Eine andere Sprache ist immer auch eine andere Logik. Eine Sprache studiert man nicht, man denkt solange in ihrer Art und Weise bis sie „logisch“ ist.“ Logischerweise ist das Fazit des Blogbeitrags: „Sprechen lernt man durch sprechen“. Wenn man schon vorhat, eine Sprache aus einem Buch heraus zu lernen, dann sollte man statt 10 Vokabeln lieber einen richtigen Satz lernen. Dadurch bleiben die Wörter zumindest in einem Minimalkontext. Noch besser wäre es ganze Passagen zu lernen, wobei es genügt, Sätze einfach nur nachzusprechen, ohne anfänglich das Gesagte überhaupt zu verstehen.

Empfehlenswert sind dabei auch Wörterbücher, die bei einem Wort immer mehrere Beispielsätze angeben, um die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten einer Vokabel zu erklären. Zwar kostet es manchen einige Überwindung, die  Vokabeln in ganzen Sätzen zu erlernen, weil es im Vergleich zur bisherigen Methode ungewohnt ist und vor allem Anfangs auch mehr Zeit kostet, doch wird sich die investierte Lernzeit schon nach kurzer Zeit bezahlt machen. Durch das Lernen ganzer Sätze wird die Sprachkompetenz aktiv gefördert und diese wird auch bei der Anwendung später sicherer, da man einen Satz verwendet, den man als Ganzes gerlernt hat und der nicht aus einzelnen Komponenten zusammengesetzt werden muss.

Quelle:
http://tosani.over-blog.de/article-sprachen-erlernt-man-nicht-durch-vokabeln-buffeln-45420562.html (10-02-21)





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© Werner Stangl Linz 2017