Mobile Lerntipps wieder online

3. Juni 2017 – 15:11

Die von uns vor etlichen Jahren entwickelten speziellen Lerntipps für mobile Geräte wurden seit einiger Zeit nicht mehr weitergeführt bzw. die spezifische mobi-Domain aufgegeben. Das lag daran, dass heutzutage die Smartphones und andere Devices auch gewöhnliche Internetseiten sehr gut darstellen können.

Wir machen nur diese nicht mehr gepflegten kurzen und prägnanten Lerntipps unter der Subdomain mobi.lerntipp.at wieder zugänglich, da sie nichts an ihrer Richtigkeit eingebüßt haben bzw. für den einen oder anderen Lernenden hilfreich sein können.

Link: mobi.lerntipp.at

Einige Titel der Lerntipps:

Reisetagebücher als Lernmöglichkeit
Sinn der Vokabeln in der eigenen Sprache abklären
Vokabeln immer in Wortfeldern lernen
Am Beginn einer Mathematikschularbeit …
Am Ende einer Schularbeit …
Fragen gleich stellen!
Lernen durch Kritik
Lernen durch Hören
Lernen durch Schreiben
Abwechslung
Kleine Portionen
Singend lernen
Verkehrt lesen
Beim Lernen den Ort wechseln
Zusammenhänge verstehen
Der richtige Zeitpunkt des Lernens
Pausen machen und wiederholen
Kernaussagen markieren
Mach ein Lernplakat
Belohne dich selber
Fächer wechseln
Schummelzettel anfertigen
Überblick verschaffen
Rechtzeitig beginnen!
Texte vortragen
Fremdsprachige Gedichte oder Lieder lernen – Die Vorbereitung
Kopfkino –
Morgenstund‘ hat keinen Stress im Mund!
Lass die Vokabeln hängen!
Mach den Vokabeln Beine!
Mach mal Pause
Die Schotten dicht
Das Gehirn auslüften
Dein Arbeitsplatz



Lernen in der Universitätsbibliothek

24. Mai 2017 – 09:42

Dass manche StudentInnen übrigens in einer Universitätsbibliothek besonders gut lernen können rührt vermutlich daher, dass es sich um ein Ambiente mit arbeitsamen Menschen handelt. In einer Studie von Desender et al. (2016) wurde experimentell nachgewiesen, dass wenn man neben arbeitet, die sich voll auf eine Aufgabe konzentrieren, man dann selber mit mehr Einsatz bei seiner eigenen Arbeit ist. In der genannten Studie saßen jeweils zwei Teilnehmer nebeneinander und absolvierten Reaktionstests unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Wenn dabei Person A an einem sehr schwierigen Test arbeitete, strengte sich dann auch Person B bei einer nur mittelschweren Aufgabe ebenfalls mehr an. Es wirkt offenbar ansteckend, wenn sich andere Menschen in der Umgebung geistig anstrengen.

Literatur

Desender, K., Beurms, S. & Van den Bussche, E. (2016). Is mental effort exertion contagious? Psychonomic Bulletin & Review, 23, 624-631.



Mit dem Schwindelzettel zum Schulerfolg

20. Mai 2017 – 08:05

Auf einem Schwindelzettel müssen alle Informationen zu einem Prüfungsstoff kurz und prägnant formuliert werden und beim Schreiben setzt man sich intensiv mit dem Lernstoff auseinander und sucht die wichtigsten Inhalte heraus. Je kleiner der Schwindelzettel werden soll, desto häufiger muss der Lerninhalt zusammengefasst und erneut geschrieben werden und mit jeder Zusammenfassung verfestigt sich der Lernstoff automatisch.
Der Zettel gibt einem das Gefühl von Sicherheit und manchmal auch Selbstvertrauen. Vor allem für Grundschüler sind solche Zettel eine wichtige Lernhilfe, sie haben oft Probleme, zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden und ein Schwindelzettel hilft dabei, die Kernaussagen in einem Lernstoff zu finden. Auf einem guten Schwindelzettel sind Text und Zeichnungen übersichtlich angeordnet, durch Überschriften gegliedert und der Kernstoff in Stichworten zusammengefasst
Übrigens: Einen guten Schwindelzettel, der auch in anderen Breiten als Spickzettel bezeichnet wird, braucht man bei der Prüfung dann gar nicht!



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© Werner Stangl Linz 2017