Wie können Eltern ihre Kinder beim Erlernen einer Fremdsprache unterstützen?

11. Juli 2017 – 09:22
  • Fremdsprachige Lieder gemeinsam übersetzen und nachsingen
  • Kurze Filme oder Filmausschnitte in der Originalsprache ansehen
  • Radio- und Fernsehprogramme (Satellitenangebot ist riesig!) laufen lassen
  • In Alltagssituation die Fremdsprache benutzen
  • Qualitätsvolle Comichefte oder Kinderzeitschriften in der Fremdsprache kaufen
  • Fremdsprachige Zeitschrift abonnieren
  • Ausländische Gerichte kochen und die Originalzutaten benennen
  • Chatfreundschaften in der Fremdsprache pflegen
  • Sprachurlaube oder Sprachreisen
  • Vokabelposter schenken: Englisch, Französisch und Spanisch


Fehler des Büroalltags auch für Lernende gültig

8. Juli 2017 – 13:52

In einem Newsletter fanden sich diese 12 größten Fehler des Büro-Alltags – diese sind auch in abgewandelter Form für die meisten Lernenden anwendbar, denn Lernen ist Arbeit!

  1. Lange Suchzeiten durch unpassende Ordnungskriterien. Es gibt eine Aktenübersicht, mit der Sie jedes Dokument innerhalb einer (!) Minute wieder finden. Und ein bewährtes System, mit dem Sie nicht nur eingehende Dokumente sofort abarbeiten … Jedes Dokument und jedes Arbeitsmittel hat ab sofort auch den richtigen Platz im Büro.
  2. Ineffiziente Wiedervorlagen. Es gibt sie wirklich: Das Geheimnis der effizienten Wiedervorlage (und warum kein Dokument dort hineingehört) sowie das Geheimnis der richtigen Terminablage (und warum Sie keinen Pultordner verwenden sollten).
  3. Täglich wachsende Lesestapel. Parken Sie keine Informationen auf Ihrem Lesestapel, sondern selektieren Sie sie mit dem 6-Fragen-Plan sofort aus – ohne etwas Wichtiges zu verpassen. Nutzen Sie außerdem die Strategien und Techniken der Profis, um Ihre Lesegeschwindigkeit um das 4fache zu steigern.
  4. Unstrukturierte PC-Ablage. Stimmen Sie Papier- und Dateiablage optimal aufeinander ab, indem Sie Verzeichnisse, Aliasse und Verknüpfungen richtig in Ihrem PC anlegen.
  5. Unpassender Arbeitsstil. Arbeiten Sie meist nach dem Prinzip „Eins nach dem anderen“? Oder können Sie vielleicht unter Druck am besten arbeiten? Arbeiten Sie abends besser als morgens? Es gibt eine Methode, mit der Sie Ihren persönlichen Arbeitsstil finden, effizienter werden und Ihre Produktivität optimal ausschöpfen.
  6. Überlaufendes To-do-Körbchen. Kennen Sie den Trick mit dem „Super-Buch“? Sie können es für wenig Geld bei jedem Büroartikelhändler kaufen. Doch es kommt auf das Formular an, das Sie auf jeder Seite einheften oder aufmalen sollten. Mit dieser Vorlage schaffen Sie es ein für alle Mal, die lästigen Papierstapel in Ihrem Büro abzubauen und die Arbeitsträgheit zu beenden. Verblüffend einfach!
  7. Aufschieberitis. Leiden Sie eventuell daran? Dann besteht die Gefahr, dass Sie bei längeren, schwierigen Projekten immer wieder in Zeitnot geraten. Es gibt jedoch eine Planungsmethode, mit der Sie es garantiert schaffen, diese Projekte rechtzeitig anzugehen und schon vor dem Endtermin fertig zu stellen.
  8. Ständig wiederkehrende Büro-Aufräum-Aktionen. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Büro einmal richtig aufräumen mit der Winston-Technik: wie Sie Ihre Regale, Schrank- und Schubladenfächer und Ihren Schreibtisch endlich von lästigen Papierstapeln befreien. Wie Sie die Ordnung dauerhaft halten können, zeigt Ihnen die WO-WAS-WIE-Struktur.
  9. Unklare Lebens- und Karriereziele. Gibt es auch bei Ihnen noch Träume und Wünsche, die Sie gern realisieren würden? Professor Dr. Lothar J. Seiwert kann Ihnen zeigen, wie Sie sich in 3 Stufen klare Ziele vorgeben und diese Schritt für Schritt erreichen.
  10. Ineffiziente Endlos-Besprechungen. Wie können Sie Besprechungen verkürzen und trotzdem die Ergebnisse verbessern? Durch eine optimale Vorbereitung und Durchführung. Alles, was Sie dazu brauchen ist ein spezielles Formular.
  11. Langwieriges Suchen nach Lösungen. In kürzester Zeit mehr Ideen produzieren oder neue Lösungsansätze finden? Mit der richtigen Kreativitätstechnik Brainstorming funktioniert das wirklich – wenn Sie es richtig anfangen!
  12. Mäßiges Kontaktmanagement. Schneller neue Kunden gewinnen, schneller an einen neuen Job kommen, schneller Hilfe in kritischen Situationen finden. Möglich macht das alles das berühmte „Vitamin B“. Mit dieser Methode sichern Sie sich die optimale Dosis „Vitamin B“.

Die Lösungen finden sich in dem im Newsletter empfohlenen Buch von Lothar Seiwert – allerdings kann man auch durch systematisches Nachdenken und das Studium der Lerntechnikseiten einige dieser Probleme in Eigenregie angehen.

Wie schafft man Ordnung am Schreibtisch?

Ein aufgeräumter Schreibtisch macht nicht nur einen guten Eindruck auf BesucherInnen, sondern er spart vor allem eine Menge Zeit. Außerdem schafft ein aufgeräumter Schreibtisch auch Freiraum im Kopf und ist damit eine Voraussetzung für Kreativität, denn wer alles griffbereit und eine Ablage mit System hat, muss nicht lange suchen. Auch liefert ein aufgeräumter Schreibtisch am Ende eines Arbeitstages oder einer Woche das Gefühl, etwas erreicht zu haben“, denn setzt man sich am nächsten Tag oder am Montagmorgen in das Chaos der letzten Woche, sinkt die Motivation automatisch. Dabei ist  Unordnung kein Zeichen von Charakterschwäche, denn kreativen Menschen ist ein aufgeräumter Schreibtisch oft einfach nicht wichtig, sondern auf ihrem Schreibtisch können Entwürfe, Dokumente und Unterlagen durcheinanderliegen, der Kreative findet sich trotzdem zurecht. Der erst Schritt, um etwas zu ändern, ist es, den Schreibtisch leerzuräumen, d. h., man arbeitet sich Stück für Stück bis zur Tischplatte vor und trägt wie ein Archäologe Schicht um Schicht ab. Ordnung ist aber nicht ein leerer Schreibtisch, sondern Ordnung funktioniert nur, wenn die persönlichen Vorstellungen dabei berücksichtigt werden. Die Expertin Siglinde Sonnenholzer nennt folgende Punkte, um seinen Schreibtisch besser zu organisieren:

  • Den Schreibtisch komplett leerräumen und beim Abräumen bereits grob vorsortieren: wegwerfen, erledigen, delegieren, ablegen, Hilfsmittel beschaffen usw.
  • Auf dem Schreibtisch Themeninseln schaffen: Telefon-Stift-Block, Hefter-Locher-Brieföffner usw.
  • Einen Posteingangskorb anschaffen, in dem man alles hineinlegt, was man bearbeiten möchte.
  • Auf den Schreibtisch gehören maximal drei laufende Projekte, während alles andere griffbereit in einem Regal liegen sollte.
  • In jedem Fall sollte man hohe Stapel vermeiden.
  • Jeden Tag Zeit nehmen für den Posteingang: „Was ich in wenigen Minuten erledigen kann, mache ich sofort.“
  • Prospekte und Werbung überfliegen, bei Desinteresse sofort wegwerfen.
  • Alle Aufgaben in einem Buchkalender terminisieren und die Unterlagen ablegen, denn dann wird es nicht vergessen und ist trotzdem aufgeräumt.
  • Auf dem Schreibtisch darf auch Raum für persönliche Dinge sein.
  • Neben aller Disziplin ist Geduld mit sich selbst wichtig.


Lerntipps für Prüfungen im Studium

8. Juli 2017 – 10:05

Das Wichtigste ist die richtige Planung, denn wenn man die Zeit der Prüfungen möglichst entspannt überstehen will, ist die richtige Planung gefragt. Sobald du weißt, welche Prüfungen du wann ablegen musst, solltest du dir einen Plan erstellen und diesen sichtbar in der Wohnung aufhängen. Überleg dir gut, für welche Prüfungen der Lernaufwand besonders hoch ausfällt. Auf der Basis eines Lernplans kannst du die Zeit vor und zwischen den Prüfungen einteilen und planen, wann du für welche Prüfung lernen musst. Dabei solltest du dir eine maximale Lernzeit pro Tag festlegen, die auch anderen Aktivitäten wie Arbeit oder Freizeit Platz lässt. Freizeit ist dabei ein wichtiger Ausgleich, denn trotz allen Lernens sollte deine Freizeit nicht allzu kurz kommen. Es ist ganz natürlich, dass du während der Prüfungszeit auf einige Dinge verzichten musst. Das sollte aber nicht bedeuten, dass du keinen Spaß mehr hast, sodass Freunde und Freizeit einen wichtiger Ausgleich darstellen, denn wenn du ausgeglichen bist, wird auch das Lernen besser gelingen. Plane also von Anfang an auch Zeit für deinen Freundeskreis und deine Hobbies ein.

Bei vielen StudentInnen ist beim Lernen oft nicht die Motivation das größte Problem, sondern ihr Perfektionismus, denn viele gehen zu perfektionistisch ans Lernen heran und wollen möglichst alles zu einem Thema lesen und verlieren sich dann im Detail. Besser ist es aber, gezielter an die Aufgaben zu gehen. Ein Grundproblem der StudentInnen ist allerdings, dass sie den Stoff zu wenig wiederholen, denn wer für eine Prüfung lernt, die etwa in sechs Wochen angesetzt ist, der sollte sich in den letzten zwei Wochen keine neuen Bücher mehr vornehmen. Als Faustregel gilt: Ein Drittel der Lernzeit beim Studieren sollte aufs Wiederholen verwendet werden.

Viele Studentinnen und Studenten leben das Semester über in einem großen Chaos von Notizen, Skripten und Büchern, sodass es schon einmal passieren, dass etwas verloren geht. Um in der Prüfung nicht vor einer Frage zu sitzen, die du nicht beantworten kannst, weil deine Mitschriften mangelhaft waren, solltest du rechtzeitig Ordnung in deine Unterlagen bringen. Auch wenn du dir diesen Arbeitsschritt erleichterst, indem du alles während der Vorlesungszeit regelmäßig sortierst, ist es auch jetzt noch nicht zu spät. Frag im Zweifelsfall bei StudienkollegInnen nach Unterlagen, die dir noch fehlen. Bei vielen Vorlesungen und Seminaren erstellen die DozentInnen zu Beginn des Semesters einen Ablaufplan, an dem du dich orientieren kannst. Berücksichtige vor allem auch eventuelle Fehlzeiten, aus denen du möglicherweise keine Mitschriften hast.

Um effizient und zielführend zu arbeiten, ist es wichtig, dass du rausfindest, welche Form des Lernens für dich die beste ist. Bist du konzentrierter, wenn du alleine arbeitest oder helfen dir eher Gruppengespräche, einen Stoff zu behalten? Bist du morgens oder abends aktiver und konzentrierter bei der Sache? Dass manche übrigens in einer Bibliothek besonders gut lernen können rührt daher, dass es sich um ein Ambiente mit arbeitsamen Menschen handelt. Manchen hilft es, die Lerninhalte in Stichpunkten und Graphiken zu visualisieren, andere hingegen merken sich mehr, indem sie einen Fließtext lesen und dabei Markierungen setzen. Siehe dazu aber die Nachteile des Markierens.

Innerhalb der Lernzeit selber stellst du am besten das Smartphone oder den Computer ab, um möglichst ablenkungsfrei zu arbeiten. Überleg dir dabei vorher, welchen Stoff du behandeln und wie weit du kommen möchtest. Aber bleib realistisch, denn wenn du dir zu viel vornimmst, wirst du nicht nur frustriert sein, sondern das Gelernte auch schnell wieder vergessen.

Auch wenn es nach einer Menge Arbeit aussieht, ist das Erstellen von Lernkarten optimal. Wenn du deine Unterlagen durchgehst und dabei systematisch die prüfungrelevanten Punkte auf Karteikarten zusammenfasst, sei es in Stichpunkten, Diagrammen oder in Form ganzer Texte, wiederholst du den Stoff automatisch auf einem sehr hohen Lernniveau. Mit den fertigen Lernkarten hast du eine übersichtliche Darstellung der Vorlesungs- oder Seminarinhalte, mit der du dich auf die Prüfung vorbereiten kannst, wobei sich im Laufe eines Studiums viele Inhalte wiederholen, sodass man auf bereits erstellte Lernkarten zurückgreifen kann.

Nach getaner Arbeit hast du dir etwas Schönes verdient. Belohn dich, wenn du die Lernzeit eingehalten und dein Tagesziel erreicht hast, etwa mit einem Stück von deiner Lieblingsschokolade oder einem Kinobesuch mit Freunden.

Am Tag vor der Prüfung sollte man abschalten, die Lernmaterialien weglegen und versuchen, sich ein wenig zu entspannen. Du könntest dir etwa die Lieblingsspeise kochen oder im nächsten Schwimmbad die Sonne genießen. Es ist übrigens normal, dass man kurz vor Prüfungsbeginn das Gefühl hat, dass der Kopf leer ist und noch tausend Dinge zu lernen wären, die du nicht weißt. Meist hilft dann ein kurzfristiges Stresslernen nicht, sondern steigert nur deine Nervosität und Unsicherheit, sodass die Prüfung eher schiefgeht. Siehe dazu auch Tipps gegen Prüfungsangst.

Bei vielen StudentInnen ist beim Lernen oft nicht die Motivation das größte Problem, sondern ihr Perfektionismus, denn viele gehen zu perfektionistisch ans Lernen heran und wollen möglichst alles zu einem Thema lesen und verlieren sich dann im Detail. Besser ist es aber, gezielter an die Aufgaben zu gehen. Ein Grundproblem der StudentInnen ist allerdings, dass sie den Stoff zu wenig wiederholen, denn wer für eine Prüfung lernt, die etwa in sechs Wochen angesetzt ist, der sollte sich in den letzten zwei Wochen keine neuen Bücher mehr vornehmen. Als Faustregel gilt: Ein Drittel der Lernzeit beim Studieren sollte aufs Wiederholen verwendet werden.

Nach der Prüfung heißt es durchatmen. Auch wenn du nicht ganz zufrieden bist oder ein schlechtes Bauchgefühl hast, solltest du jetzt damit abschließen. Versuch also den mit dieser Prüfung verbundenen Stress mit der Abgabe hinter dir zu lassen. Ärger über Dinge, die du nachträglich nicht mehr verändern kannst, ist kontraproduktiv. Wichtig ist auch die Nachbereitung. Es schadet nicht, sich nach der Prüfung hinzusetzen, und jene Punkte zu notieren, die vielleicht bei einer späteren Prüfung helfen können.

Quellen

http://www.master-and-more.de/lerntipps-fuer-klausuren-im-studium.html (17-06-30)
http://studium.lerntipp.at/pruefungsvorbereitung/ (12-03-31)



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© Werner Stangl Linz 2017