Der Fünf-Minuten-Trick zur Lernmotivation

28. April 2018 – 07:28

Es kommt immer wieder vor, dass man beim Lernen von Vokabeln oder anderen Lernstoffen einfach gerade keine Lust hat, das jetzt in diesem Augenblick zu tun. Dabei kann es hilfreich sein, den Fünf-Minuten-Trick zu nutzen, um sich dennoch zur Arbeit zu überwinden. Bekanntlich sind fünf Minuten einkurzer und leicht überschaubarer Zeitraum, der einem nicht wirklich am Tag fehlen wird. In einem solchen Fall äußerst geringer Motivation kann man daher versuchen, sich selber davon zu überzeugen, es einmal nur für fünf Minuten zu probieren. Wenn man weiß, dass man nachfünf Minuten ohne schlechtes Gewissen wieder aufhören kann, überwindet man sich leichter, mit dem Lernen zu beginnen. Ist es nach fünf Minuten dann wirklich noch immer unangenehm, kann man ja aufhören, hat immerhin die Gewissheit, wenigstens doch fünf Minuten etwas Nützliches getan zu haben. Es kann aber auch der Fall eintreten, dass man beim Lernen weitermacht, wenn man schon einmal dabei ist und die ganze Sache hinter sich haben möchte.



Prioritäten setzen

22. April 2018 – 13:33

Beim Lernen für Prüfungen gibt es immer Themengebiete, die wichtiger sind als andere, oder Inhalte, die zum Bestehen unbedingt in den Kopf müssen, sodass es zu Beginn jeder Lernphase sinnvoll ist, diese Prioritäten zu setzen, am besten in einer schriftlichen Liste.

So kann man sich vor allem dann, wenn man wenig Zeit zur Prüfungsvorbereitung hat, in der Vorbereitung auf fünf oder zehn Prüfungsinhalte fokussieren, auf die man sich dann beim Arbeiten und bei der Zeitplanung konzentriert. Dabei hilft es auch, die kommende Prüfung zu antizipieren, wie es in diesem Lerntipp empfohlen wird.



Antizipieren

22. April 2018 – 10:18

Zur hohen Kunst bei der Vorbereitung für eine Prüfung zählt das an Antizipieren. Antizipieren bedeutet dabei Vorausdenken bzw. Voraussehen, und zwar in Bezug auf die bevorstehende Prüfung. Antizipieren sollte daher am Beginn jeder größeren Lernaufgabe stehen, denn Antizipieren verlangt vom Lernenden nichts anderes, als dass man den Lernstoff einmal aus Sicht des Prüfers betrachtet. Konkret: Welche Fragen würde man selber bei diesem Stoff als Prüfer seinem Prüfling stellen? Wer diese Fähigkeit gut beherrscht, kann im Lernprozess aus der Perspektive des Prüfers oft rasch erkennen, welche Schwerpunkte beim folgenden Lernen zu setzen sind. Beim ersten Mal erfordert eines solche Antizipation zwar ein wenig mehr Aufwand, doch langfristig betrachtet ist dieses Vorgehen höchst effizient, da es später hilft, die kostbare Lernzeit effektiv auf die wesentlich Inhalte auszurichten.



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© Werner Stangl Linz 2018