Das Einmaleins in zwei Wochen nachhaltig lernen

1. September 2017 – 17:16

einmaleins-nach-notenSobald das kleine Einmaleins auf dem Lehrplan auftaucht, ist es für viele Monate und sogar Jahre immer wieder Thema im Mathematikunterricht, was nicht ohne Auswirkungen auf das Lernen zu Hause bleibt. Generationen von Eltern haben mit Ihren Kindern bereits unermüdlich die Reihen des kleinen Einmaleins geübt und sind dabei oft wenig erfolgreich gewesen. Wie viele Nachmittage haben Eltern schon mit ihrem Kind zu Hause die Einmaleins-Reihen geübt und wie oft ist diesen schon der Geduldsfaden gerissen, wenn ihr Kind selbst nach dem zehnten Mal noch die gleichen Fehler macht? Es wird von den Schulen als selbstverständlich betrachtet, dass Eltern zu Hause mit ihrem Kind das Kleine Einmaleins lernen, wobei oft so schnell vorgegangen begonnen, bevor die Kinder überhaupt die alten Rechnungen beherrschen. Viele Eltern sind mit diesen Aufgaben überfordert und wissen nicht, wie sie ihr Kind am besten nachhaltig beim Lernen fördern können. Dabei können Eltern, anstatt mit ihrem Kind immer wieder kleine Kämpfe um das Einmaleinslernen auszutragen, dieses Thema auch spielerisch angehen, und zwar mit dem Einsatz von selbst gebastelten Spielunterlagen, mit denen man das Einmaleins in kurzer Zeit und ohne Frustration von Eltern und Kindern erlernen kann. Solche einfachen Spiele schaffen eine positive Lernatmosphäre und unterstützen das handlungsorientierte Lernen.
dreieck-methode-beispielAuch wenn in den Mathematikbüchern oft klare Lösungswege vorgegeben werden, die mehr oder minder schematisch abgearbeitet werden müssen, wird dennoch keine Automation erreicht, denn ein Kind muss diese Rechenart wie im Schlaf beherrschen. Mit den Kindern gemeinsam gebastelte Spiele haben eine Reihe von positiven Lerneffekten und sind vor allem motivierend, wobei Kinder schon beim Erstellen der Spiele lernen und die Kinder beschäftigen sich damit länger als mit normalen Rechenaufgaben. Nicht zuletzt haben selbst entwickelte Spiele für die Kinder einen höheren Wert, denn sie haben ja viel Arbeit investiert.

Ideal sind dabei die folgenden Methoden bzw. Spiele: Multiplizieren lernen mit Musik und Dividieren lernen mit der Dreieck-Methode!



Weitere Tipps zum Schulanfang

30. August 2017 – 12:23

Raman Mehrzad schrieb ein Buch mit Lerntipps: „Eins plus – Der ultimative Guide für mehr Lernerfolg“. In seinem Buch gibt er Schülerinnen und Schülern motivierende Anleitungen, die vom Umgang mit Lehrerinnen und MitschülerInnen über die Analyse von Prüfungen, das Erstellen von Präsentationen bis zum Lernen einer Sprache reicht. Für den Schulbeginn hat er folgende zwanzig Tipps, wobei seine Tipps ein wenig von den üblichen Anleitungen zum leichteren Lernen abweichen und direkt aus der Schulpraxis abgeleitet sind:

  • Glaub an dich! Du musst nicht der Cleverste der Welt sein, um gut in der Schule zu werden. Ich bin auch kein Einstein, trotzdem habe ich mit meinem Notendurchschnitt einen Schulrekord aufgestellt. Wenn ich das kann, kannst du das auch!
  • Kämpfe! Du kannst gute Noten nur bekommen, wenn du dafür kämpfst. Du kannst nicht erfolgreich sein, indem du dich zurücklehnst und alles im letzten Moment machst. Doch wenn du hart arbeitest, kann dich niemand stoppen.
  • Überwinde die Faulheit! Faulheit ist nur ein Gefühl, das sich überwinden lässt. Sobald sich etwas anstrengend anfühlt, solltest du dir sagen: Das ist nur vorübergehend. Ich werde nicht zulassen, dass es meine Zukunft zerstört.
  • Denk positiv! Du kannst selbst entscheiden, was in deinem Gehirn passiert. Befreie deine Gedanken an die Schule von allem Negativen und denke positiv. Dann bekommst du die Energie, die du brauchst, um gute Noten zu erreichen.
  • Motiviere dich! Motivation bringt dir einen inneren Antrieb. Du findest sie, indem du deine Belohnung siehst: Du wirst erfolgreich sein und Anerkennung bekommen.
  • Weg mit den Zeitfressern! Beobachte, was du den ganzen Tag so tust. Versuche, langsam aber sicher unnötige Dinge wegzulassen, die nur Zeit fressen und keinen Wert haben.
  • Wähle kleine Ziele. Zerlege dein Ziel, durch gute Noten ein schönes Leben zu haben, in Teilziele. Überlege dir, was du für diese Teilziele brauchst und unterteile jedes größere davon in kleinere.
  • Mach dir einen Plan! Ein guter Plan reduziert Stress und lässt dir Zeit für Vergnügen. Schreib deinen Plan auf, aktualisiere ihn laufend und leg ihn so hin, dass du ihn immer siehst.
  • Schwätz nicht! Mach dir bewusst, dass der Unterricht für dich da ist. Wenn du aufmerksam bist, sparst du Zeit. Heb dir das Reden für nach der Stunde auf, damit du nichts Wichtiges versäumst.
  • Stell Fragen! Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Die meisten Lehrerinnen und Lehrer schätzen wissbegierige Kinder.
  • Bereite dich vor! Besonders auf den Unterricht in Fächern, in denen du schwerer mitkommst. So verstehst du besser, wovon dein Lehrer oder deine Lehrerin spricht.
  • Sei freundlich! Wenn die Chemie zwischen dir und einem Lehrer oder einer Lehrerin nicht stimmt, kannst du dich trotzdem respektvoll und höflich verhalten.
  • Such dir den richtigen Freundeskreis! Deine Freundinnen und Freunde beeinflussen dich. Such dir die Ehrgeizigen und Klugen aus, die eine gute Einstellung zur Schule haben. Sie bringen dich auf dem Weg zu guten Noten weiter.
  • Sei auf Krisen gefasst! Krisenzeiten gibt es während eines Schuljahres immer wieder. Du musst darauf gefasst sein und das Beste aus der Situation machen.
  • Weg mit Computer und Handy! Entferne beim Lernen den Computer und das Handy, damit du deinen Fokus behältst.
  • Mach beim Lernen Pausen! Dein Gehirn braucht sie, um sich erholen zu können.
  • Überwinde dich! Tu es immer, wenn du glaubst, du kannst nicht mehr. Denk an deine Ziele. Du bist hier, um es zu schaffen.
  • Achte auf deinen Lebenswandel! Mach Sport, iss wertvolle Nahrung, nicht nur Junkfood, schlaf ausreichend.
  • Richte deinen Blick auf das Unmögliche! Wenn du dir die Latte hoch legst, macht es nichts, wenn du eine oder ein paar Handbreiten darunter landest. So erreichst du das höchste Maß des Möglichen.
  • Sei dankbar! Denk daran, welches Luxusleben du führst! Du kannst all deine Zeit dem Lernen und dem Aufbau deiner Zukunft widmen, und wenn du es tust, sind auch noch deine Eltern und deine Lehrerinnen und Lehrer glücklich.

Zwar findet man diese Tipps in ähnlicher Form auch in unseren eigenen Lerntipps, allerdings appellieren einige stärker an die Persönlichkeit von SchülerInnen, die vermutlich nur langfristig umsetzbar scheinen!



Tipps zum Schulanfang

29. August 2017 – 14:11

Unter dem Clickbaiting-Titel „Kann ich Noten mit dem Pausenbrot besser machen?“ geben in der Bild-Zeitung vom 29. August 2016 Expertinnen Ratschläge für den Schulanfang, die sich auch in unseren Lerntipps für Eltern finden:

Soll ich mit meinem Kind gemeinsam Hausaufgaben machen?
Nein! Kinder sollen das Lernen lernen! Sie sollen fähig werden, es selbstständig zu tun. Eltern sind keine Hilfslehrer oder Hausaufgabenmacher. Wenn das Kind Fragen hat, sind die Eltern selbstverständlich da. Aber sie sollten nicht hinter oder neben dem Kind sitzen, wenn es Hausaufgaben macht. Die Eltern dürfen sich aber gern das Ergebnis zeigen lassen.
WWW: http://eltern.lerntipp.at/Eltern-Hausaufgaben-helfen.shtml

Kann ich Noten mit dem richtigen Schulbrot beeinflussen?
Ja! Das Gehirn kann nur richtig arbeiten, wenn es mit einer gesunden Mischung aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Vitaminen versorgt wird. Diese stecken zum Beispiel in Vollkornbrot, Joghurt und Obst. Kinder sollten schon vor Unterrichtsbeginn eine Kleinigkeit essen. Das kann eine Banane, Quark mit Marmelade oder ein Vollkorntoast mit Butter sein. Ist erst einmal etwas im Magen, kommt der Kreislauf in Schwung, und das Kind kann sich besser konzentrieren. Ein Schokoriegel ist zwischendurch okay. Aber Vorsicht vor zu viel Süßem, denn Zucker macht müde.
WWW: http://eltern.lerntipp.at/Schule-Tipps-fuer-Eltern.shtml

Wie schaffe ich es, dass mein Kind zeitig ins Bett geht?
Ein Grundschulkind benötigt mindestens zehn, besser zwölf Stunden Schlaf, um sich zu erholen. Muss es zwischen 6 und 7 Uhr aufstehen, sollte es zwischen 19 und 20 Uhr im Bett liegen. Damit das klappt, führen Sie abends feste Rituale ein: Essen Sie erst gemeinsam, packen Sie dann für den nächsten Tag den Ranzen und legen die Kleidung raus. Danach Waschen und ab ins Bett. Dort gibt es eine Zeit zum ruhig werden, entspannen und kuscheln. Lesen Sie gemeinsam ein Buch. Oder lassen Sie sich vom Kind den Tag rückwärts erzählen. Vermeiden Sie, wenn möglich, dass Ihr Kind vor dem zu Bett gehen herumtobt oder Fernsehen schaut. Das macht nur wach und munter.
WWW: http://lerntipps.lerntipp.at/lernen-und-schlafen/

Was mache ich, wenn es morgens nicht aufstehen will?
Planen Sie ausreichend Zeit ein, damit das Kind in Ruhe aufwachen kann. Zuerst gibt es drei liebevolle und sanfte Weckmomente eines Elternteils, am besten alle fünf Minuten. Nach dem dritten Versuch kommt dann die Aufforderung: Jetzt aufzustehen! Reagiert das Kind nicht, kommt der nasse Waschlappen, der schnell munter macht. Wenn das nicht funktioniert, wird das Kind zur Not auch mal im Schlafanzug zur Schule gefahren. Das will es danach garantiert nie wieder erleben. Kurz gesagt: Klare Regeln und Konsequenz beim Wecken!

Wie wecke ich bei meinem Kind die Lust aufs Lernen?
Die ist bei jedem gesunden Kind von Natur aus da. Die Kunst ist es, diese Lernlust zu erhalten. Kinder können die Welt im wahrsten Sinne des Wortes besser begreifen als verstehen. Also heißt es: Begeisterung schaffen! Probieren Sie Dinge gemeinsam aus, machen Sie Sachen selbst. Hat das Kind zum Beispiel keine Lust auf Englisch-Vokabeln, kaufen Sie ein englisches Kochbuch und bereiten Sie zusammen die Gerichte zu. So lernt Ihr Kind spielerisch.
WWW: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNEN/Lernfreude.shtml

Quelle
http://www.bild.de/ratgeber/kind-familie/grundschule/kann-ich-noten-mit-dem-schulbrot-besser-machen-47534896.bild.html



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© Werner Stangl Linz 2017