Mücken am Arbeitsplatz

1. November 2017 – 09:56
Gelsen bzw. Mücken aber auch Motten werden im Gegensatz zu anderen fliegenden Insekten nicht vom Licht angezogen, sondern allein vom Geruch eines Menschen, d.h., das Licht am Arbeitsplatz oder im Schlafzimmer kann man also ruhig anlassen. Gelsen bzw. Mücken sind nachtaktiv und eher verstört, wenn sie sich in ein hell beleuchtetes Zimmer verirren. Das Licht irritiert sie so sehr, dass sie weniger oder gar nicht stechen, solange es an ist, sondern sich irgendwo hinsetzen und warten, bis das Licht wieder ausgeschaltet wird – oder bis man sie erschlägt 😉

Sobald man aber das Licht abdreht, beginnt dieses bedrohliche Summen, denn dann sucht die Gelse jenes Lebewesen im Raum, das für sie am besten riecht bzw. schmeckt. Die Zusammensetzung des menschlichen Schweißes und Blutes ist in Nuancen verschieden und das bestimmt den Geruch, der über die Haut abgesondert wird, sodass Gelsen tatsächlich manche Menschen bevorzugt aufsuchen, ihren Saugstachel hineinbohren und das Blut aufsaugen. Angezogen wird eine Gelse übrigens dabei vom CO2-Gehalt, Schweiß und Milchsäurebakterien auf der menschlichen Haut, denn sie benötigt das Blut als Nahrung, um ihren etwa drei Lebenswochen alle drei Tage Eier legen zu können (Stangl, 2017).

Anmerkung: Bei Motten unterscheidet man die Dörrobstmotten, Mehlmotten, die Kleidermotten und die Speichermotten, Kakaomotte, Tabakmotte, von denen die ersten beiden Mottenarten klassische Vorratsschädlinge darstellen.

Literatur
Stangl, W. (2017). Arbeitsplatzgestaltung aber richtig und GRATIS. [werner stangl]s arbeitsblätter.
WWW: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Arbeitsplatz.shtml (2017-11-01).



Tipps für Hausaufgaben

13. Oktober 2017 – 08:29
Was kann man tun, wenn ein Kind über Hausaufgaben klagt? Wenn Kinder Probleme mit den Hausaufgaben haben oder diese verweigern, sehen Eltern oft dringenden Handlungsbedarf. Eltern sollten daher zunächst einmal verständnisvoll reagieren, wenn ein Kind über seine Hausaufgaben klagt.
In der Regel gibt es Gründe für dieses Verhalten, denn oft sind Kinder demotiviert, überfordert, sie haben Angst davor, Fehler zu machen oder sind unaufmerksam, weil sie sich nicht konzentrieren können. Manche Hausaufgaben können in der Tat auch langweilig und eintönig sein, besonders dann, wenn die allgemeine Stimmung einmal nicht so gut ist. Fast alle Kinder – und natürlich auch die Eltern! – durchleben Phasen, in denen sie wirklich keine Lust auf bestimmte Aufgaben haben.

Praktische Tipps für Eltern in dieser Situation finden sich hier, etwa auch der etwas kurios klingende Batman-Effekt!

Linktipp:  http://eltern.lerntipp.at/Eltern-Hausaufgaben.shtml (2017-10-13)



Probleme von Studienanfängern

28. September 2017 – 06:28

Viele Studentinnen und Studenten behaupten, nachdem sie mit ihrem Studium angefangen haben, dass sie ihre Lieblingsfächer, auf Grund derer sie die Studienrichtung ja gewählt hatten, nicht mehr wiedererkennen. Schon nach den ersten zwei Vorlesungen werden manche der in der Schule doch so geliebten Fächer zum Alptraum fast aller Studierenden. Woran liegt das?

Das liegt vor allem daran, das es auf den Universitäten und Hochschulen sehr viel Abstraktion gibt. Während man in der Schule daran gewöhnt war, die meisten Sachverhalte anschaulich zu lernen, fehlt diese Anschaulichkeit etwa in Form von Visualisierungen, die man früher in der Schule erlebte, um die Inhalte besser begreifen zu können. Die extreme Abstraktion der Themen führt dazu, dass viele theoretische Definitionen und Regeln von den Studentinnen und Studenten als reiner Buchstabensalat empfunden werden. Auch herrscht in Vorlesungen ein verschärftes Tempo, denn der Umfang des in den ersten Vorlesungen behandelten Stoffes sind oft mit einem Semester des Unterrichtens an der Schule vergleichbar. So ein erhöhtes Tempo verursacht häufig, dass man den Faden verliert, was wiederum einen Verlust an Motivation und Interesse bedeutet. In der Regel werden in Vorlesungen auch viel weniger Beispiele als in einem Schulunterricht dargeboten. Das in dieser Form des abstrakten Denkens ungeübte Gehirn bräuchte eine bessere Mischung von Theorie und Praxis, um ein neues Thema zu verstehen, doch dafür ist in Vorlesungenoft wenig Platz. Daher bleiben schon in den ersten Stunden einer Vorlesung viele Konzepte und Prinzipien auf der Stecke. Hinzu kommt eine falsche Einschätzung des erwarteten Stoffumfanges, denn der umfasst in einer Vorlesung eines Semesters oft den gesamten Schulstoff mehrerer Jahre, wobei auch die Vorbereitung auf eine Prüfung wesentlich umfangreicher sein muss.

Literatur

Stangl, W. (2014). Studium – Mit 5 Tipps zum besseren Verständnis der Theorie. [benjamin & werner]s praktische lerntipps.
WWW: http://studium.lerntipp.at/student-sein/theorie-verstaendnis.shtml (2014-09-28)



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© Werner Stangl Linz 2017