Rechtschreibung lernen mit dem Lesekoch

6. März 2018 – 16:36

Auf seiner Internetseite https://der-lesekoch.de/ stellt der pädagogische Autodidakt Siegbert Rudolph Übungen mit Witzen, Hörbeispielen, Texten und mehr kostenlos zur Verfügung. Der Lesekoch war ursprünglich ein computergestütztes Lese-Lernprogramm zur Unterstützung des Lese-Lernprozesses und basiert auf dem Wissen um die Schwierigkeiten beim Lese-Lernprozess und um die typischen Lese-Fehler und bietet zu deren Beseitigung spezifische Übungen an. Der Lesekoch ist als Ergänzung des Schulunterrichtes vom Betreiber dieser Internetseite entwickelt worden. Die zahlreichen Übungen können mit den Schülern am PC oder mit den ausgedruckten Dateien gemacht werden.

Ein Weblog ergänzt das reichhaltige Angebot! https://der-lesekoch.de/blog.html

Link: https://der-lesekoch.de/



Konzentrationsübungen für Kinder in der Grundschule

5. März 2018 – 14:08

Auch LehrerInnen in der Grundschule und Eltern von Grundschulkindern sollten in regelmäßigen Abständen Konzentrationsübungen mit ihren SchülerInnen bzw. Kindern durchführen, damit diese allmählich das effektive Arbeiten erlernen können. Dabei sollte man auch die verschiedenen Sinne ansprechen, um allen Kindern eine Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit zu ermöglichen.

Übung „Was hörst du in einer Minute?“
Für eine Minute lang ist soll das Kind ganz leise sein und auf alle Geräusche achten, die es trotz der Stille hört, z.B. die klopfende Heizung, das vorbeifahrende Auto, das eigene Magenknurren usw.). Danach – nicht sofort! – sollte das Kind seine Eindrücke schildern.

Übung „Bilddiktat“
Das Kind soll auf einem leeren Blatt Papier nach genauen Vorgaben ein Bild zeichnen, z. B. rechts oben eine Sonne, darunter einen Baum, an dem drei Birnen hängen, darunter steeht ein Kind mit einem Korb und sammelt die abgefallenen Birnen ein.
Konzentrationsübungen für den visuellen Lerntyp:

Übung „Bilderkennen“
Ein interessantes Bild eines Gegenstandes mit mehreren Papierstreifen abdecken und diese Streifen nach und nach entfernen. Dabei soll das Kind erraten, worum es sich handelt.

Übung „Welche Karte fehlt?“
Man legt 5-8 Postkarten – gut geeignet sind auch Freecards, die überall zu finden sind – auf den Tisch und läßt das Kind diese in Ruhe anschauen. Dann dreht sich das Kind um und man entfernt eine Karte. Danach muss das Kind erraten, welches Bild fehlt und möglichst genau beschreiben, was auf diesem Bild zu sehen war.

Übung „Im Takt gehen“
Auf einer Trommel einen Takt schlagen oder mit den Händen klatschen, wobei das Kind nur dann einen Schritt machen darf, wenn es einen Schlag hört. Dabei sollte man Tempo und Lautstärke (großer Schritt bei laut, kleiner Schritt bei leise) verändern, damit sich das Kind ganz auf die Bewegung fokussieren kann.

Übung „Mitmachgeschichte“
Eine Geschichte vorlesen und wenn ein zuvor bestimmtes Wort fällt – man sollte häufiger vorkommende Wörter wie Artikel wählen -, soll das Kind z.B. bei „der“ aufstehen, bei „die“ sich hinknien und bei „das“ die Arme in die Höhe strecken.

Quelle: E-Mail Newsletter 05.02.09 von elternwissen.de



Lernen durch bewusstes Vergessen

3. März 2018 – 10:25

Es gibt besonders schwierige Vokabeln, die man sich nicht und nicht merken kann. Da ist es besser zu versuchen, sie ganz bewusst zu vergessen. Wenn man sich nicht merken kann, dass das englische Wort task im Deutschen mit Aufgabe übersetzt wird, schreib man sich die Wörter task und Aufgabe mehrmals auf einen Zettel und sagt sich dabei mit innerer Stimme oder auch laut vor: Ich will nicht wissen, dass task Aufgabe heißt!

Um ganz sicher zu sein, dass man sich diese Vokabel auch wirklich nicht merkt, zerreißt man den Zettel und wirft ihn in den nächsten Papierkorb. Das hat übrigens schon Immanuel Kant erfolgreich versucht …



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© Werner Stangl Linz 2018