Mit Hirn – Herz – Hand lernen

Wie kann man „mit Hirn“ lernen?
Unser Hirn lernt am besten, wenn man nicht mehreres nebeneinander und zugleich zu tun versucht; außerdem muss man die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten für Informationen berücksichtigen, die so genannten Sinneskanäle. Mit Hirn lernen heißt daher, die Augen einzusetzen, die Ohren einzusetzen, die Sprechwerkzeuge zu verwenden und eher in kürzeren Abschnitten, aber dabei konzentriert, scharfsinnig, „ganz bei Sinnen“ zu sein.

Wie kann man „mit Hand“ lernen?
Man soll nicht nur mit Hirn, sondern auch mit Hand lernen, d.h., möglichst viele Anwendungsmöglichkeiten zu dem vorhandenen Lernstoff entdecken, praktische Beispiele auch durchführen, üben, wo es möglich ist, nach Veranschaulichungen z.B. durch Skizzen und anderes suchen. Es gilt die Regel, dass man sich akustisch vieles merkt, noch mehr optisch und am meisten dann, wenn man selbst etwas praktisch durchexerziert hat.

Wie kann man „mit Herz“ lernen?
Nicht nur mit Hirn und Hand, sondern auch mit Herz muss gelernt werden. Das heißt: Man muss am Lernstoff etwas Positives entdecken können, das „Essen muss schmecken“, sonst schmeckt es bitter wie eine Arznei. Mit anderen Worten: Man muss versuchen, sich den Lernstoff „schmackhaft zu machen“. Bei einigem guten Willen kann man an jedem Lernstoff irgendetwas Interessantes, Brauchbares bzw. Wertvolles entdecken.

Quelle
Aus den Lerntipps der Schulpsychologie-Bildungsberatung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.
WWW: http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/psych/Schulpsychologie_Lerntip1577.xml (11-03-21)





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© Werner Stangl Linz 2017