Mücken am Arbeitsplatz



Gelsen bzw. Mücken aber auch Motten werden im Gegensatz zu anderen fliegenden Insekten nicht vom Licht angezogen, sondern allein vom Geruch eines Menschen, d.h., das Licht am Arbeitsplatz oder im Schlafzimmer kann man also ruhig anlassen. Gelsen bzw. Mücken sind nachtaktiv und eher verstört, wenn sie sich in ein hell beleuchtetes Zimmer verirren. Das Licht irritiert sie so sehr, dass sie weniger oder gar nicht stechen, solange es an ist, sondern sich irgendwo hinsetzen und warten, bis das Licht wieder ausgeschaltet wird – oder bis man sie erschlägt 😉

Sobald man aber das Licht abdreht, beginnt dieses bedrohliche Summen, denn dann sucht die Gelse jenes Lebewesen im Raum, das für sie am besten riecht bzw. schmeckt. Die Zusammensetzung des menschlichen Schweißes und Blutes ist in Nuancen verschieden und das bestimmt den Geruch, der über die Haut abgesondert wird, sodass Gelsen tatsächlich manche Menschen bevorzugt aufsuchen, ihren Saugstachel hineinbohren und das Blut aufsaugen. Angezogen wird eine Gelse übrigens dabei vom CO2-Gehalt, Schweiß und Milchsäurebakterien auf der menschlichen Haut, denn sie benötigt das Blut als Nahrung, um ihren etwa drei Lebenswochen alle drei Tage Eier legen zu können (Stangl, 2017).

Anmerkung: Bei Motten unterscheidet man die Dörrobstmotten, Mehlmotten, die Kleidermotten und die Speichermotten, Kakaomotte, Tabakmotte, von denen die ersten beiden Mottenarten klassische Vorratsschädlinge darstellen.

Literatur
Stangl, W. (2017). Arbeitsplatzgestaltung aber richtig und GRATIS. [werner stangl]s arbeitsblätter.
WWW: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Arbeitsplatz.shtml (2017-11-01).




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© Werner Stangl Linz 2017