Lernen ist kontextabhängig



Lernen ist kontextabhängig, denn Inhalte werden dann besonders gut eingeprägt und erinnert, wenn die Umwelt, in der man die Inhalte gelernt hat, der Umwelt ähnelt, in der die gespeicherten Informationen abgerufen werden. Wenn man etwa für eine Prüfung lernt, die in einem Klassenzimmer stattfindet, sollte man optimalerweise in diesem Klassenzimmer selbst lernen, was sich aber in den meisten Fällen schwer realisieren lässt. Es sei denn, man versucht im Unterricht aufmerksam mitzuarbeiten und schon während der Stoffdarbietung durch die Lehrerin oder den Lehrer zu lernen. Gedächtnisinhalte werden dann am besten erinnert, wenn möglichst viele Verknüpfungen zu diesen Inhalten entstehen, wenn man also etwa den Geruch des Klassenzimmers, die Geräuschkulisse oder die Erinnerung an den Tafelanschrieb bei der Prüfung mit dem gelernten Stoff verknüpft werden. Eine Vielzahl solcher scheinbar unbedeutenden Informationen, die sich während des Lernens um einen herum befinden werden mit den eigentlichen Lerninhalten mitgespeichert.

Siehe dazu unseren Lerntipp „Wie heißt die Hauptstadt von …





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© Werner Stangl Linz 2017