Faustregel Konzentrationsspanne



Aufmerksamkeit ist keine Fähigkeit, die Kinder mit auf die Welt bringen, sondern die Konzentrationsfähigkeit ist ein Reifungs- und Lernprozess, d.h., eine Haltung, die Kinder beim Spielen und in der Schule erst lernen müssen. Zwar bringen fast alle Kinder die Grundfähigkeit zur Aufmerksamkeitsausrichtung mit auf die Welt, die Intensität und Dauer ist jedoch ein langer Lern- und Reifungsprozess.  Bezogen auf die Dauer und Intensität, mit der ein Kind seine Aufmerksamkeit ausrichten kann, gibt es auch zwischen den Kindern große Unterschiede. Wenn man SchülerInnen bei ihrer Arbeit beobachtet, stellt man immer wieder fest, dass diese meisten häufig gar nicht in der Lage sind, sich länger und über eine altersgemäße Zeitspanne hinaus zu konzentrieren. Diese altersgemäße Zeitspanne ist individuell sehr verschieden ausgeprägt und hängt neben dem Lebensalter auch von der jeweiligen Arbeitsaufgabe ab, doch kann man als Faustregel davon ausgehen, dass ein/e Schüler/In im Durchschnitt in der Lage sein müsste, sich entsprechend dem jeweiligen Lebensalter multipliziert mit Zwei in Minuten konzentriert arbeiten bzw. lernen zu können. Die Konzentrationsspanne ist dabei bis zu einem gewissen Maß trainierter, wobei durch eine sinnvolle Pausengestaltung nach einer solchen Konzentrationsphase auch der Umstand genützt wird, dass das menschliche Gehirn auch eine gewisse Zeit braucht, um das Gelernte nachhaltig einzuprägen.
Siehe dazu das Arbeitsblatt Konzentration und Wie helfe ich meinem Kind bei Konzentrationsproblemen?





You must be logged in to post a comment.

You must be logged in to post a comment.

free counters

© Werner Stangl Linz 2017