Das eigene Wissen dokumentieren




Manchmal kostet es viel Aufwand und Zeit, sich in ein neues Stoffgebiet einzuarbeiten und ein gewisses Wissensniveau zu erreichen. Meist beginnt danach aber das Vergessen und mit der Zeit sind nur noch Bruchstücke des Wissens vorhanden. Daher sollte man die Essenz seiner erworbenen Kenntnisse gewissermaßen auf dem Zenit seines Wissens für sich nachvollziehbar schriftlich festhalten, denn das ermöglicht es, sich später schnell wieder auf dieses Wissensniveau zu bringen.

Eine Möglichkeit, die man früher viel häufiger genutzt hat, ist ein Lerntagebuch. Das Verfassen von Lerntagebüchern ist eine Methode aus der Aktionsforschung, die die Handelnden dazu anhalten soll, die eigene Praxis zu erkunden, zu überprüfen und möglicherweise zu verändern. Lerntagebücher werden aus didaktischen Gründen z. B. im Verlauf von universitären Lehrveranstaltungen eingesetzt, um die persönliche Auseinandersetzung der Studierenden mit Lehrinhalten und Lehrzielen zu dokumentieren und zu reflektieren.

Ein Lerntagebuch kann viele Zwecke erfüllen: es dient z.B. dazu, Beobachtungen, Erfahrungen und Ideen festzuhalten, um an diese anzuknüpfen und über sie zu reflektieren. Es kann auch etwas Geschehenes distanzieren, verschriftlichen, um es zu verobjektivieren oder subjektive Gefühle festzuhalten, die als bedeutsam erscheinen. Ein Tagebuch setzt nachhaltig Erinnerungsspuren, die untereinander verknüpft und später wieder aufgenommen werden können. Die Tagebuchmethode richtet sich gegen das Vergessen und ist ein Instrument zur Analyse eigener Lern- und Entwicklungsprozesse.
Als Unterrichtsmethode ist das Tagebuch besonders dann geeignet, wenn Verläufe, Entwicklungsprozesse, Lernstoff und Biografisches, Krisen, Konflikte und Lösungen im Blickpunt stehen. Durch die Verschriftlichung bietet ein Tagebuch auch die Chance, Distanz zum Geschehen aufzubauen, innezuhalten, zu erinnern und Schlussfolgerungen zu ziehen. Tagebücher können jedoch auch kommunikativ genutzt werden, wenn sie ausgetauscht oder besprochen werden.

arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Lerntagebuch.shtml
Wie empirische Untersuchungen gezeigt haben, fördert das Lerntagebuch im Gegensatz zum traditionellen „Prüfungslernen“ das langfristige Behalten von Inhalten, also das eher bedeutsame und anwendungsorientierte Lernen (nach Mayr 1997, S. 234). In diesen Tagebuchaufzeichnungen kann von Studierenden nach …
lexikon.stangl.eu/8416/tagebuchmethode-lerntagebuch/
Tagebuchmethode – Lerntagebuch. Anzeige. Die pädagogische Tagebuchmethode bzw. das Tagebuchschreiben in einem Lerntagebuch ist eine Form des schriftlichen Nachdenkens und ermöglicht Teilnehmenden am Unterricht in Einzelarbeit, geschützt und ohne jeden Offenbarungszwang, die subjektive Seite eines …
lexikon.stangl.eu/9704/lerntagebuch/
Lerntagebuch. Anzeige. Das Verfassen von Lerntagebüchern ist eine Methode aus der Aktionsforschung, die die Handelnden dazu anhalten soll, die eigene Praxis zu erkunden, zu überprüfen und möglicherweise zu verändern. Lerntagebücher werden aus didaktischen Gründen z. B. im Verlauf von universitären …
paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/…/AufgabeTagebuch.html
Vorbemerkung. Das Verfassen von Lerntagebüchern ist eine Methode aus der Aktionsforschung, die die Handelnden dazu anhalten soll, die eigene Praxis zu erkunden, zu überprüfen und möglicherweise zu verändern. Lerntagebücher werden im Verlauf von Lehrveranstaltungen eingesetzt, um die persönliche …
bemerkt.stangl-taller.at/lerntagebuch-bei-fernstudien/
Gerade bei Fernstudiengängen mit hochwertigen Abschlüssen, wie beispielsweise einem Fernstudium Master in diversen Fachbereichen, fördert ein regelmäßig genutztes Lerntagebuch die Lernerfolge. Da Fernstudiengänge ein hohes Maß an eigenständigem Arbeiten voraussetzen, ist die tägliche Rekapitulation …



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