Zum Thema ‘Studium’

Alles gratis zum Lernen an Hochschulen und Universitäten.



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Auch in Vorlesungen fragen!



Auch in großen Vorlesungen, wo mehr als hundert StudentInnen sitzen, kann man in den meisten Fällen Fragen stellen. Natürlich gehört ein gewisser Mut dazu, der aber in der Regel dadurch belohnt wird, dass man den Vortragenden nicht erst bei der Prüfung persönlich bekannt wird.

Die meisten Lehrenden nehmen sich am Ende einer Vorlesung immer ein paar Minuten Zeit, was für zwei, drei Fragen und Antworten reicht. Denn wenn man etwas nicht verstanden hat, sollte man nicht glauben, dass man damit allein ist, denn man kann sicher sein, dass einige andere im Hörsaal das auch nicht verstanden haben.

Auch sind viele Vortragende froh, wenn jemand nachfragt und sie dadurch merken, wo es ein Problem geben könnte.

Auch nach der Vorlesung versammeln sich oft noch mal einige StudentInnen um die DozentInnen, um nachzuhaken oder auch um einfach zuzuhören, wenn andere Fragen stellen. Die meisten Vortragenden freuen sich, wenn sich StudentInnen bei ihnen melden, um ihre Fragen loszuwerden.

Und wenn man nicht den Mut aufbringt, eine Frage zu stellen, sollte man sich mit seiner Frage auf jeden Fall an Kommilitonen wenden.



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Wie motivieren sich Studenten zum Lernen?



Die Aufrechterhaltung und Steigerung der eigenen Motivation ist eine der großen Anforderungen im Studium, doch gerade in diesem Bereich gibt es große Unterschiede zwischen den Studierenden. Motivation ist dabei der wirksamste Antrieb zum Lernen und bestimmt den Lernerfolg entscheidend.

In einer Studie wurden die StudienabbrecherInnen mit parallelisierten Weiterstudierenden auf spezifische Merkmale hin verglichen, wobei sich zeigte, dass sich SpätabrecherInnen mehr als FrühabbrecherInnen von den Weiterstudierenden abheben und sich vor allem in motivationalen Merkmalen, wahrgenommener Lehrqualität und selbst­eingeschätztem Kenntnisstands unterscheiden.

Unsere Lerntipps zum Thema Motivation beim Studium:

Vielleicht versucht man auch das „12-Schritte-“ oder „Gummibärchen-Modell“ des Lernens 😉



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Kritzeln erhöht die Konzentration



Kritzeleien während monotoner Tätigkeiten haben manchmal eine ähnliche Funktion wie Träume, denn sie helfen Menschen, ihre Wünsche, Ziele und Geschehenes zu verarbeiten. Kritzeln fördert aber auch die Konzentration, denn besonders bei körperlich monotonen Aufgaben wie Telefonaten, Meetings oder Vorlesungen beginnt der Geist abzudriften, was daran liegt, dass Menschen dabei nur einen kleinen Teil ihrer Gehirnkapazität aktiv nutzen, das Gehirn unterfordert ist. Wer beim Zuhören einer schwierigen oder langweiligen Rede auf Papier kritzelt, kann sich später besser an den Inhalt erinnern als andere, die nur zuhören.
In einer Studie von Jackie Andrade an der Universität Plymouth wurde vierzig Personen zweieinhalb Minuten lang eine Liste von Orts- und Personennamen vorgelesen, wobei die eine Hälfte der ProbandInnen während des Zuhörens auf Papier kritzeln sollten. Die „Kritzler“ konnten sich beim anschließenden Test noch an durchschnittlich 7,5 von insgesamt acht Namen erinnern, während sich die „Nicht-Kritzler“ nur an 5,8 Namen erinnerten. Vermutlich stellt sich bei einer langweiligen Aktivität „Tagträumerei“ ein, die allmählich verhindert, dass man etwas von seiner Umgebung wahrnimmt, während jemand, der gleichzeitig etwas Einfaches macht wie Kritzeln sich besser auf die Aufgabe konzentrieren kann.  Als weitere mögliche Erklärungen könnte Kritzeln einfach nur die geistige Erregung auf einem optimalen Level stabilisieren und damit die Menschen aufmerksam machen.

Vielleicht hilft das ja auch bei StudentInnen, die während der Hausarbeit mit ihrem Mp3-Player Podcasts zu ihrem Lernstoff hören. Übrigens: Zuhören alleine unterfordert die Menschen oftmals, sodass durch das Kritzeln überschüssige Energie abgeführt wird.

Oder vielleicht setzt man die Tagtraum-Brille Narbis auf, die zwingt, sich zu konzentrieren 😉

Literatur
Andrade, Jackie (2009). What Does Doodling do? Applied Cognitive Psychology.
WWW: http://www3.interscience.wiley.com/journal/122205124/abstract (09-03-01)



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© Werner Stangl Linz 2018