Zum Thema ‘Sprachen lernen’

Hinweise wie man schneller Fremdsprachen lernen kann.



Hinweise wie man schneller Fremdsprachen lernen kann.

Wie man Vokabeln richtig lernt



Beim Lernen von neuen Wörtern einer Sorache ist wichtig, sich die Bedeutung einzuprägen, also nicht die Übersetzung aus der eigenen Sprache, sondern eine direkte Verbindung zum Bild oder der Funktion des Wortes herstellen. Richard Simcott, gebürtige Liverpooler, Sprachdirektor bei der Social-Media-Beratungsagentur „The Social Element“, spricht vierzig Sprachen und und sagt in Bezug auf seine Art zu denken, dass er eben in Bildern und nicht in Begriffen denkt: „Ein Tisch ist ein Bild. Dieses Bild kann eben viele verschiedene Namen haben.“

Die genaue Rechtschreibung einzuprägen ist nur dann sinnvoll, wenn das Ziel zunächst mehr ist als nur das Sprechen der fremden Sprache, denn sonst kann man auf die Rechtschreibung zunächst einmal verzichten. Wesentlicher ist es, sich die Aussprache genau einprägen. Für manche Sprachen wie das Englische oder Französische ist dieser Punkt entscheidend, da die Schreibweise eines Wortes sehr oft von der Aussprache abweicht.

Wichtig ist auch, sich die Nutzung eines Wortes im Kontext einzuprägen, also etwa in welchen Phrasen ein Wort benutzt wird, in welchen Situationen im Alltag. Hier wird man erkennen, dass es oft günstiger ist, mehrere Wörter gemeinsam zu lernen.

Obwohl diese Methode des Lernens von Vokabeln auf den ersten Blick aufwändig erscheint, ist sie doch wesentlich effizienter, als das Wort nur häufig zu wiederholen.

Hinweis: Diese Methode des Lernens richtet sich nur nicht gegen die Methode der Lernkartei, sondern sie kann eine sinnvolle Ergänzung dazu bilden. Außerdem kann man dieses Prinzip auch beim Erstellen von Lernkarteien berücksichtigen, indem man diese nicht nur mit der Übersetzung eines Wortes auf der Rückseite auszeichnet, sondern auch mit einem Bild oder einem passenden Kontext ergänzt.



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Wie können Eltern ihre Kinder beim Erlernen einer Fremdsprache unterstützen?



  • Fremdsprachige Lieder gemeinsam übersetzen und nachsingen
  • Kurze Filme oder Filmausschnitte in der Originalsprache ansehen
  • Radio- und Fernsehprogramme (Satellitenangebot ist riesig!) laufen lassen
  • In Alltagssituation die Fremdsprache benutzen
  • Qualitätsvolle Comichefte oder Kinderzeitschriften in der Fremdsprache kaufen
  • Fremdsprachige Zeitschrift abonnieren
  • Ausländische Gerichte kochen und die Originalzutaten benennen
  • Chatfreundschaften in der Fremdsprache pflegen
  • Sprachurlaube oder Sprachreisen
  • Vokabelposter schenken: Englisch, Französisch und Spanisch


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Rechtschreibung üben, aber richtig



  • Der Wechselfehler: Jede neue Übung mit einem Kind bedeutet manchmal auch einen Wechsel der Lernmethode, sodass sich ein Kind nicht auf eine Methode einstellen kann und der Prozess der Automatisierung unterbrochen wird.
  • Der Überlagerungsfehler: Häufig lernen Eltern mit ihren Kindern ähnliche Inhalte wie Buchstaben (b-d-p-q, m-n) zeitlich zu eng nacheinander. Dadurch überlagern sich ähnliche Inhalte im Gehirn und die notwendige Lernzeit nimmt zu, um die Buchstaben auch richtig zu speichern. Siehe dazu den Lerntipp Der Kampf der „Gedankensplitter“
  • Der Zeitfehler: Zu lange Abstände zwischen den Übungen führen dazu, dass mehr Fehler gemacht werden und das Kind es nicht schafft, richtige Rechtschreibung zu automatisieren. Siehe dazu den Lerntipp Die zwei Geheimnisse der Time Master
  • Der Tempofehler: Wer übt, macht Fehler, wer viel übt, macht viele Fehler. Wenn ein Kind zu viele Fehler macht, ist es demotiviert und verliert die Lust am Üben, d.h., es wird keine nachhaltige Verbesserung der Leistung erzielt. Der nächste Lernschritt sollte erst erfolgen, wenn das Kind mit dem bisher Gelernten vertraut ist.
  • Der Wiederholungsfehler: Die Wiederholung ist die Basis für das sichere Abrufen von Lerninhalten wie Buchstabenfolgen oder Wörtern. Bei Wiederholungen sollte noch bis zu 80 Prozent des Gelernten abrufbar sind, was etwa einen halben Tag nach dem erstmaligen Erlernen der Fall ist.
  • Der Korrekturfehler: Wenn ein Kind einen Fehler gemacht hat, sollte man nicht noch mit dem Finger drauf hinweisen. Das Kind sollte diesen Fehler auf keinen Fall wiederholt anschauen müssen, denn damit speichert sich der Fehler im Gehirn ein. Besser ist es, das Wort auf eine Karteikarte sofort richtig zu schreiben und lernen.

Lernposter für die Rechtschreibung:


Begriffe: rechtschreiben üben

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© Werner Stangl Linz 2018