Archiv für die Kategorie „Lerntipps“

Freiburger Rechtschreibschule – FRESCH -

Dienstag, 9. März 2010

Die Freiburger Rechtschreibschule (FRESCH) ist eine Methode zur Förderung von Kindern mit Lese-Rechtschreib-Störung (LRS), die vom Oberschulamt Freiburg in Zusammenarbeit mit Psychologen und Lehrern entwickelt wurde. Der Methode liegt die Synchronisierung von Bewegung und Sprache zugrunde. Der Schriftspracherwerb orientiert sich am Silbenlesen, indem die Schüler zunächst die Wörter sprechen und sich gleichzeitig bei jeder Silbe in Schreibrichtung bewegen. Der rechte Fuß beginnt, der linke rückt nach, die Schreibhand führt bei jeder Bewegung einen tiefen Girlandenbogen aus. Der Schreibprozess wird durch gleichzeitiges rhythmisches Mitsprechen gesteuert.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Freiburger_Rechtschreibschule

Die wichtigsten sieben Lerntipps

Donnerstag, 25. Februar 2010

Anlässlich eines Interviews für das Ukrainische Programm des Radio Deutsche Welle in Bonn sollte ich ganz knapp die wichtigsten sieben Lerntipps für StudentInnen formulieren. Obwohl es schwierig ist, das kurz zu fassen, habe ich es folgendermaßen versucht:

  • Das Wichtigste beim Lernen ist die Planung und Organisation – zuerst systematisch eine Zeitbudgetanalyse machen.
  • Kein massiertes Lernen über mehrere Stunden, sondern Verteilung von Lerneinheiten (zwischen 30 und 80 Minuten) über einen Tag hin.
  • Daraus ergibt sich, wie der Lernstoff auf die verfügbare Zeit verteilt werden kann (ausreichende Pausen zwischen den Lerneinheiten, damit das Gehirn weiterlernen kann).
  • Systematische Wiederholungen planen – die erste Wiederholung ist die wichtigste und sollte etwa 24 Stunden nach dem Lernen erfolgen, die zweite Wiederholung nach 3-4 Tagen.
  • Vor dem Einschlafen nur mehr wiederholen und nichts Neues lernen.
  • Stoff reduzieren durch systematisches Anfertigen von Exzerpten.
  • Kleine Lerngruppen organisieren, in denen man sich gegenseitig abfragen kann und in denen man Unklarheiten beseitigen kann.

Das alles findet man ausführlich und wissenschaftlich begründet auf meinen Webseiten für StudentInnen:

Sprachenlernen durch die Methode Schliemann

Montag, 22. Februar 2010

Die in unserem Lerntipp für das Sprachenlernen empfohlene “Methode Schliemann” wird auch auch in einem Blogbeitrag im http://tosani.over-blog.de/ empfohlen, denn dort heißt es: “Das Büffeln von isolierten Wörtern kann eine sehr frustrierende Erfahrung werden. Vor allem erleben es die meisten Menschen als eine ausgesprochen stupide Lerntechnik, was natürlich den nötigen Antrieb hemmt. (…) Vokabeln lernen ist “bezugslos”. Auch wenn Sie 20.000 Wörter memoriert hätten, so könnten Sie noch lange keinen Satz sprechen. Die Grammatik erst macht aus Wörtern so etwas wie Sprache. 20.000 Ziegeln können einen Ziegelhaufen bilden oder ein Einfamilienhaus. Erst eine bestimmte Anordnung der Ziegel macht aus ihnen ein Haus. Und in einer Sprache ist es auch nicht anders. Keine einzige lebende Sprache dieser Erde ist eine bloße Anhäufung von Wörtern. Sprache ist Logik. Eine andere Sprache ist immer auch eine andere Logik. Eine Sprache studiert man nicht, man denkt solange in ihrer Art und Weise bis sie “logisch” ist.” Logischerweise ist das Fazit des Blogbeitrags: “Sprechen lernt man durch sprechen”. Wenn man schon vorhat, eine Sprache aus einem Buch heraus zu lernen, dann sollte man statt 10 Vokabeln lieber einen richtigen Satz lernen. Dadurch bleiben die Wörter zumindest in einem Minimalkontext. Noch besser wäre es ganze Passagen zu lernen, wobei es genügt, Sätze einfach nur nachzusprechen, ohne anfänglich das Gesagte überhaupt zu verstehen.

Quelle:

http://tosani.over-blog.de/article-sprachen-erlernt-

man-nicht-durch-vokabeln-buffeln-45420562.html (10-02-21)