Die in unserem Lerntipp für das Sprachenlernen empfohlene “Methode Schliemann” wird auch auch in einem Blogbeitrag im http://tosani.over-blog.de/ empfohlen, denn dort heißt es: “Das Büffeln von isolierten Wörtern kann eine sehr frustrierende Erfahrung werden. Vor allem erleben es die meisten Menschen als eine ausgesprochen stupide Lerntechnik, was natürlich den nötigen Antrieb hemmt. (…) Vokabeln lernen ist “bezugslos”. Auch wenn Sie 20.000 Wörter memoriert hätten, so könnten Sie noch lange keinen Satz sprechen. Die Grammatik erst macht aus Wörtern so etwas wie Sprache. 20.000 Ziegeln können einen Ziegelhaufen bilden oder ein Einfamilienhaus. Erst eine bestimmte Anordnung der Ziegel macht aus ihnen ein Haus. Und in einer Sprache ist es auch nicht anders. Keine einzige lebende Sprache dieser Erde ist eine bloße Anhäufung von Wörtern. Sprache ist Logik. Eine andere Sprache ist immer auch eine andere Logik. Eine Sprache studiert man nicht, man denkt solange in ihrer Art und Weise bis sie “logisch” ist.” Logischerweise ist das Fazit des Blogbeitrags: “Sprechen lernt man durch sprechen”. Wenn man schon vorhat, eine Sprache aus einem Buch heraus zu lernen, dann sollte man statt 10 Vokabeln lieber einen richtigen Satz lernen. Dadurch bleiben die Wörter zumindest in einem Minimalkontext. Noch besser wäre es ganze Passagen zu lernen, wobei es genügt, Sätze einfach nur nachzusprechen, ohne anfänglich das Gesagte überhaupt zu verstehen.
Quelle:
http://tosani.over-blog.de/article-sprachen-erlernt-
man-nicht-durch-vokabeln-buffeln-45420562.html (10-02-21)