‘Lernpraxis’

Praktische Tipps, um sich das Lernen zu erleichtern.



Praktische Tipps, um sich das Lernen zu erleichtern.

Übung für den Einstieg in das wissenschaftliches Lesen: Eine Stunde – ein Buch

Samstag, November 4th, 2017



Nehmen Sie ein Sach- oder Fachbuch zur Hand, und nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und versuchen Sie, das Buch in dieser Stunde quer zu lesen. Studieren Sie den Teaser auf dem Schutzumschlag (falls vorhanden), das Inhaltsverzeichnis, das Vorwort, die Einleitung und den überfliegen Sie den Schluss. Versuchen Sie das in etwa zehn Minuten zu erledigen, um die Struktur des Buches und die wichtigsten Inhalte zu erfassen.

Fragen Sie sich anschließend etwa fünf Minuten lang, was Sie von den Inhalten möglicherweise schon kennen, was für Sie neu ist, was Sie besonders interessiert.

Überfliegen Sie dann mit kursorischem Lesen jenen Abschnitt des Buches, von dem Sie schon ein Vorwissen besitzen. Es geht dabei aber weniger darum, alles zu lesen oder zu erfassen, sondern vielmehr darum, sich einen Eindruck zu verschaffen, den Stil des Buches kennenzulernen und die Hauptinhalte des Werks zu erfassen.

Die letzten zehn Minuten verbringen Sie damit, eine Karteikarte anzulegen, auf der Sie Titel, Autor und in einigen Stichworten die wichtigsten Inhalte für ein mögliches späteres genaueres Lesen festhalten. Notieren Sie auch, was Sie in dem Buch vermisst haben.

Mehr dazu unter Formen des Lesens von wissenschaftlicher Literatur (Stangl, 2017).

Literatur
Stangl, W. (2017). Formen des Lesens von wissenschaftlicher Literatur. [werner stangl]s arbeitsblätter.
WWW: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Lesen.shtml (2017-11-04).
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/konzentrationsprobleme-diese-uebungen-helfen-a-1165517.html (17-11-02)



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Das Einmaleins in zwei Wochen nachhaltig lernen

Freitag, September 1st, 2017



einmaleins-nach-notenSobald das kleine Einmaleins auf dem Lehrplan auftaucht, ist es für viele Monate und sogar Jahre immer wieder Thema im Mathematikunterricht, was nicht ohne Auswirkungen auf das Lernen zu Hause bleibt. Generationen von Eltern haben mit Ihren Kindern bereits unermüdlich die Reihen des kleinen Einmaleins geübt und sind dabei oft wenig erfolgreich gewesen. Wie viele Nachmittage haben Eltern schon mit ihrem Kind zu Hause die Einmaleins-Reihen geübt und wie oft ist diesen schon der Geduldsfaden gerissen, wenn ihr Kind selbst nach dem zehnten Mal noch die gleichen Fehler macht? Es wird von den Schulen als selbstverständlich betrachtet, dass Eltern zu Hause mit ihrem Kind das Kleine Einmaleins lernen, wobei oft so schnell vorgegangen begonnen, bevor die Kinder überhaupt die alten Rechnungen beherrschen. Viele Eltern sind mit diesen Aufgaben überfordert und wissen nicht, wie sie ihr Kind am besten nachhaltig beim Lernen fördern können. Dabei können Eltern, anstatt mit ihrem Kind immer wieder kleine Kämpfe um das Einmaleinslernen auszutragen, dieses Thema auch spielerisch angehen, und zwar mit dem Einsatz von selbst gebastelten Spielunterlagen, mit denen man das Einmaleins in kurzer Zeit und ohne Frustration von Eltern und Kindern erlernen kann. Solche einfachen Spiele schaffen eine positive Lernatmosphäre und unterstützen das handlungsorientierte Lernen.
dreieck-methode-beispielAuch wenn in den Mathematikbüchern oft klare Lösungswege vorgegeben werden, die mehr oder minder schematisch abgearbeitet werden müssen, wird dennoch keine Automation erreicht, denn ein Kind muss diese Rechenart wie im Schlaf beherrschen. Mit den Kindern gemeinsam gebastelte Spiele haben eine Reihe von positiven Lerneffekten und sind vor allem motivierend, wobei Kinder schon beim Erstellen der Spiele lernen und die Kinder beschäftigen sich damit länger als mit normalen Rechenaufgaben. Nicht zuletzt haben selbst entwickelte Spiele für die Kinder einen höheren Wert, denn sie haben ja viel Arbeit investiert.

Ideal sind dabei die folgenden Methoden bzw. Spiele: Multiplizieren lernen mit Musik und Dividieren lernen mit der Dreieck-Methode!



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Wie macht man richtig Notizen bei einem Vortrag?

Donnerstag, Juli 20th, 2017



Notizen zu machen, ist eine Fertigkeit, die wie vieles andere erlernt werden muss. So kann das Aufschreiben von Notizen während eines Vortrages nur durch aktives Zuhören gelingen, wobei man immer schon eine Auswahl der relevanten Fakten und Zusammenhänge treffen muss. Beim Mitschreiben muss man Sinnvolles von weniger Sinnvollem, Wichtiges von weniger Wichtigem und Unwichtigem unterscheiden. Mitschreiben heißt auch den Überblick zu bewahren, sodass man erst dann Gesagtes schriftlich fixieren kann, wenn ein Sinnabschnitt beendet ist. Das Anfertigen von Notizen zwingt zur Aufmerksamkeit, führt zu einer aktiven und fragenden Grundhaltung und bildet damit eine wichtige Grundlage zum Verstehen und zum leichteren und längeren Behalten des Inhalts eines Vortrags.
Idealerweise sollte man sich lediglich Stichpunkte bzw. Schlüsselbegriffe und die Konzentration auf wesentliche Aspekte lenken. Es empfiehlt sich, zunächst nur mit einfachen und kurzen Beiträgen als Grundlage für Notizen zu arbeiten und die Länge und Komplexität je nach Kenntnisstand zu erweitern. Bei fortgeschrittener Methodenkenntnis sollten man beginnen, Stichwörter auf dem Papier in nicht-linearer Folge so anzuordnen, sodass Zusammenhänge und Beziehungen deutlich werden. Dieses Schreibverfahren hält davon ab, ganze Sätze zu schreiben, und man kann mit Hilfe von Pfeilen und Zeichen Zusammenhänge zwischen einzelnen Gedanken verdeutlichen.

Mehr dazu unter Mitschrift und Notizen in Vorlesungen, Seminaren und Übungen.



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© Werner Stangl Linz 2018