‘Lernpraxis’

Praktische Tipps, um sich das Lernen zu erleichtern.



Praktische Tipps, um sich das Lernen zu erleichtern.

Das Einmaleins in zwei Wochen nachhaltig lernen

Freitag, September 1st, 2017



einmaleins-nach-notenSobald das kleine Einmaleins auf dem Lehrplan auftaucht, ist es für viele Monate und sogar Jahre immer wieder Thema im Mathematikunterricht, was nicht ohne Auswirkungen auf das Lernen zu Hause bleibt. Generationen von Eltern haben mit Ihren Kindern bereits unermüdlich die Reihen des kleinen Einmaleins geübt und sind dabei oft wenig erfolgreich gewesen. Wie viele Nachmittage haben Eltern schon mit ihrem Kind zu Hause die Einmaleins-Reihen geübt und wie oft ist diesen schon der Geduldsfaden gerissen, wenn ihr Kind selbst nach dem zehnten Mal noch die gleichen Fehler macht? Es wird von den Schulen als selbstverständlich betrachtet, dass Eltern zu Hause mit ihrem Kind das Kleine Einmaleins lernen, wobei oft so schnell vorgegangen begonnen, bevor die Kinder überhaupt die alten Rechnungen beherrschen. Viele Eltern sind mit diesen Aufgaben überfordert und wissen nicht, wie sie ihr Kind am besten nachhaltig beim Lernen fördern können. Dabei können Eltern, anstatt mit ihrem Kind immer wieder kleine Kämpfe um das Einmaleinslernen auszutragen, dieses Thema auch spielerisch angehen, und zwar mit dem Einsatz von selbst gebastelten Spielunterlagen, mit denen man das Einmaleins in kurzer Zeit und ohne Frustration von Eltern und Kindern erlernen kann. Solche einfachen Spiele schaffen eine positive Lernatmosphäre und unterstützen das handlungsorientierte Lernen.
dreieck-methode-beispielAuch wenn in den Mathematikbüchern oft klare Lösungswege vorgegeben werden, die mehr oder minder schematisch abgearbeitet werden müssen, wird dennoch keine Automation erreicht, denn ein Kind muss diese Rechenart wie im Schlaf beherrschen. Mit den Kindern gemeinsam gebastelte Spiele haben eine Reihe von positiven Lerneffekten und sind vor allem motivierend, wobei Kinder schon beim Erstellen der Spiele lernen und die Kinder beschäftigen sich damit länger als mit normalen Rechenaufgaben. Nicht zuletzt haben selbst entwickelte Spiele für die Kinder einen höheren Wert, denn sie haben ja viel Arbeit investiert.

Ideal sind dabei die folgenden Methoden bzw. Spiele: Multiplizieren lernen mit Musik und Dividieren lernen mit der Dreieck-Methode!



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Wie macht man richtig Notizen bei einem Vortrag?

Donnerstag, Juli 20th, 2017



Notizen zu machen, ist eine Fertigkeit, die wie vieles andere erlernt werden muss. So kann das Aufschreiben von Notizen während eines Vortrages nur durch aktives Zuhören gelingen, wobei man immer schon eine Auswahl der relevanten Fakten und Zusammenhänge treffen muss. Beim Mitschreiben muss man Sinnvolles von weniger Sinnvollem, Wichtiges von weniger Wichtigem und Unwichtigem unterscheiden. Mitschreiben heißt auch den Überblick zu bewahren, sodass man erst dann Gesagtes schriftlich fixieren kann, wenn ein Sinnabschnitt beendet ist. Das Anfertigen von Notizen zwingt zur Aufmerksamkeit, führt zu einer aktiven und fragenden Grundhaltung und bildet damit eine wichtige Grundlage zum Verstehen und zum leichteren und längeren Behalten des Inhalts eines Vortrags.
Idealerweise sollte man sich lediglich Stichpunkte bzw. Schlüsselbegriffe und die Konzentration auf wesentliche Aspekte lenken. Es empfiehlt sich, zunächst nur mit einfachen und kurzen Beiträgen als Grundlage für Notizen zu arbeiten und die Länge und Komplexität je nach Kenntnisstand zu erweitern. Bei fortgeschrittener Methodenkenntnis sollten man beginnen, Stichwörter auf dem Papier in nicht-linearer Folge so anzuordnen, sodass Zusammenhänge und Beziehungen deutlich werden. Dieses Schreibverfahren hält davon ab, ganze Sätze zu schreiben, und man kann mit Hilfe von Pfeilen und Zeichen Zusammenhänge zwischen einzelnen Gedanken verdeutlichen.

Mehr dazu unter Mitschrift und Notizen in Vorlesungen, Seminaren und Übungen.



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Die effektivsten Lernmethoden

Dienstag, Juli 4th, 2017



Untersuchung zeigen, dass vor allem jene Lernmethoden, die häufig von SchülerInnen und StudentInnen angewendet werden, wie etwa das Markieren von Texten, Zeitverschwendung sind. Obwohl Markieren und Unterstreichen die wahrscheinlich bekannteste und auch beliebteste Methode an der Universität ist, wobei es unzählige Methoden gibt, einen Text mit Hilfe von Stiften und Textmarkern zu bearbeiten, die alle dem Ziel folgen: „Alles was ich markiert habe, habe ich auch verstanden.“ Doch diese Methoden ist Zeitverschwendung, denn sie bringt wenig Mehrwert im Vergleich zum bloßen Lesen.

Das Problem ist, dass viele Lernende viel zu viel unterstreichen und dadurch erst recht nicht erkennen, was wichtig und was unwichtig ist, wobei vor allem der Blick fürs Ganze verloren geht. Wiederholtes Lesen hat zwar einen gewissen Einfluss auf den Lernerfolg, dieser ist jedoch weit geringer als bei anderen Lernmethoden, und der Zeitaufwand, der etwa für das erneute Lesen eines Kapitels notwendig ist, steht meist in keinem Verhältnis zum Behaltenserfolg.

Wesentlich besser ist das gezielte Lösen von Aufgabenstellungen etwa durch das Durcharbeiten früherer Prüfungsaufgaben oder auch durch selbsterstellte Frage-Antwort-Spiele. Dabei sollte man darauf achten, nicht immer wieder die gleichen Aufgaben zu lösen, da sich das Gehirn den Lösungsweg schnell einprägt und kein weiterer Lernerfolg mehr stattfindet, sondern der Lösungsweg nur mehr aus dem Gehirn abgerufen wird. Entscheidend für effektives und nachhaltiges Lernen ist ein Lernplan, der mehrere Monate im Voraus erstellt wird. Darin sollte genau festgehalten werden, welche Themen zu welcher Zeit gelernt werden müssen, was auch den Stress verbindet, der sich einige Wochen vor der Prüfungszeit einstellt.

Quelle
http://karrierebibel.de/lernirrtum-unterstreichen-bringt-gar-nichts/ (15-05-11)



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© Werner Stangl Linz 2018