Zum Thema ‘Lernorganisation’

Hier werden hilfreiche Tipps und Ratschläge versammelt, die das Lernen erleichtern können.



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Die Möglichkeiten von Mind-Maps nutzen



Mind-Maps sind hervorragend geeignet, um Lerninhalte schnell, sicher und effektiv aufzubereiten, denn Mind-Maps nutzen die Fähigkeit des menschlichen Gehirns, assoziativ Informationen miteinander zu verknüpfen. In einer Mind-Map steht das zentrale Thema in der Mitte und auf den direkt vom zentralen Thema ausgehenden Zweigen befinden sich die Unterthemen des Hauptthemas, was man mit dem Aufbau eines zweidimensionalen Inhaltsverzeichnisses vergleichen kann. Schon beim Erstellen einer Mind-Map lernt man eine ganze Menge über den Stoff, denn man muss die Inhalte so strukturieren, dass man sofort erkennt, worum es sich handelt und sich die Möglichkeit bietet, tiefer in ein Thema einzusteigen.

Gut erstellte Mind-Maps fordern nicht nur den kreativen Teil des Gehirns, sondern fördern in besonderer Weise das visuelle Gedächtnis, wobei die Tatsache genutzt wird, dass sich das menschliche Gehirn an Bilder und optische Strukturen um ein Vielfaches besser erinnern kann als an Wörter allein. Mind-Maps verlangen aber bei der Erstellung eine klare Struktur und eindeutige Informationshierarchien.

Mind-Maps lassen sich auch für Referate, Präsentationen, Ideenfindungen und den Aufbau von Aufsätzen verwenden, wobei Mind-Maps, in denen nur Begriffe eingetragen werden, nicht ansatzweise das volle Potential von Mind-Maps nutzen, sondern lediglich den Zweck eines besseren Lücktextes erfüllen. Wer Mind-Maps als Lerntechnik einsetzen möchte, sollte sich also genau mit den Regeln auseinandersetzen. Siehe dazu Erinnerungspläne – Mind Maps.

Literatur

Stangl, W. (2018). Erinnerungspläne – Mind Maps. [benjamin & werner]s praktische lerntipps.
WWW: http://schule.lerntipp.at/05/ (2018-07-08)



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Prioritäten setzen



Beim Lernen für Prüfungen gibt es immer Themengebiete, die wichtiger sind als andere, oder Inhalte, die zum Bestehen unbedingt in den Kopf müssen, sodass es zu Beginn jeder Lernphase sinnvoll ist, diese Prioritäten zu setzen, am besten in einer schriftlichen Liste.

So kann man sich vor allem dann, wenn man wenig Zeit zur Prüfungsvorbereitung hat, in der Vorbereitung auf fünf oder zehn Prüfungsinhalte fokussieren, auf die man sich dann beim Arbeiten und bei der Zeitplanung konzentriert. Dabei hilft es auch, die kommende Prüfung zu antizipieren, wie es in diesem Lerntipp empfohlen wird.



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Antizipieren



Zur hohen Kunst bei der Vorbereitung für eine Prüfung zählt das an Antizipieren. Antizipieren bedeutet dabei Vorausdenken bzw. Voraussehen, und zwar in Bezug auf die bevorstehende Prüfung. Antizipieren sollte daher am Beginn jeder größeren Lernaufgabe stehen, denn Antizipieren verlangt vom Lernenden nichts anderes, als dass man den Lernstoff einmal aus Sicht des Prüfers betrachtet. Konkret: Welche Fragen würde man selber bei diesem Stoff als Prüfer seinem Prüfling stellen? Wer diese Fähigkeit gut beherrscht, kann im Lernprozess aus der Perspektive des Prüfers oft rasch erkennen, welche Schwerpunkte beim folgenden Lernen zu setzen sind. Beim ersten Mal erfordert eines solche Antizipation zwar ein wenig mehr Aufwand, doch langfristig betrachtet ist dieses Vorgehen höchst effizient, da es später hilft, die kostbare Lernzeit effektiv auf die wesentlich Inhalte auszurichten.



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© Werner Stangl Linz 2018