‘Lernorganisation’

Hier werden hilfreiche Tipps und Ratschläge versammelt, die das Lernen erleichtern können.



Hier werden hilfreiche Tipps und Ratschläge versammelt, die das Lernen erleichtern können.

Prioritäten setzen

Sonntag, April 22nd, 2018



Beim Lernen für Prüfungen gibt es immer Themengebiete, die wichtiger sind als andere, oder Inhalte, die zum Bestehen unbedingt in den Kopf müssen, sodass es zu Beginn jeder Lernphase sinnvoll ist, diese Prioritäten zu setzen, am besten in einer schriftlichen Liste.

So kann man sich vor allem dann, wenn man wenig Zeit zur Prüfungsvorbereitung hat, in der Vorbereitung auf fünf oder zehn Prüfungsinhalte fokussieren, auf die man sich dann beim Arbeiten und bei der Zeitplanung konzentriert. Dabei hilft es auch, die kommende Prüfung zu antizipieren, wie es in diesem Lerntipp empfohlen wird.



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Antizipieren

Sonntag, April 22nd, 2018



Zur hohen Kunst bei der Vorbereitung für eine Prüfung zählt das an Antizipieren. Antizipieren bedeutet dabei Vorausdenken bzw. Voraussehen, und zwar in Bezug auf die bevorstehende Prüfung. Antizipieren sollte daher am Beginn jeder größeren Lernaufgabe stehen, denn Antizipieren verlangt vom Lernenden nichts anderes, als dass man den Lernstoff einmal aus Sicht des Prüfers betrachtet. Konkret: Welche Fragen würde man selber bei diesem Stoff als Prüfer seinem Prüfling stellen? Wer diese Fähigkeit gut beherrscht, kann im Lernprozess aus der Perspektive des Prüfers oft rasch erkennen, welche Schwerpunkte beim folgenden Lernen zu setzen sind. Beim ersten Mal erfordert eines solche Antizipation zwar ein wenig mehr Aufwand, doch langfristig betrachtet ist dieses Vorgehen höchst effizient, da es später hilft, die kostbare Lernzeit effektiv auf die wesentlich Inhalte auszurichten.



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Das eigene Wissen dokumentieren

Montag, Februar 19th, 2018



Manchmal kostet es viel Aufwand und Zeit, sich in ein neues Stoffgebiet einzuarbeiten und ein gewisses Wissensniveau zu erreichen. Meist beginnt danach aber das Vergessen und mit der Zeit sind nur noch Bruchstücke des Wissens vorhanden. Daher sollte man die Essenz seiner erworbenen Kenntnisse gewissermaßen auf dem Zenit seines Wissens für sich nachvollziehbar schriftlich festhalten, denn das ermöglicht es, sich später schnell wieder auf dieses Wissensniveau zu bringen.

Eine Möglichkeit, die man früher viel häufiger genutzt hat, ist ein Lerntagebuch. Das Verfassen von Lerntagebüchern ist eine Methode aus der Aktionsforschung, die die Handelnden dazu anhalten soll, die eigene Praxis zu erkunden, zu überprüfen und möglicherweise zu verändern. Lerntagebücher werden aus didaktischen Gründen z. B. im Verlauf von universitären Lehrveranstaltungen eingesetzt, um die persönliche Auseinandersetzung der Studierenden mit Lehrinhalten und Lehrzielen zu dokumentieren und zu reflektieren.

Ein Lerntagebuch kann viele Zwecke erfüllen: es dient z.B. dazu, Beobachtungen, Erfahrungen und Ideen festzuhalten, um an diese anzuknüpfen und über sie zu reflektieren. Es kann auch etwas Geschehenes distanzieren, verschriftlichen, um es zu verobjektivieren oder subjektive Gefühle festzuhalten, die als bedeutsam erscheinen. Ein Tagebuch setzt nachhaltig Erinnerungsspuren, die untereinander verknüpft und später wieder aufgenommen werden können. Die Tagebuchmethode richtet sich gegen das Vergessen und ist ein Instrument zur Analyse eigener Lern- und Entwicklungsprozesse.
Als Unterrichtsmethode ist das Tagebuch besonders dann geeignet, wenn Verläufe, Entwicklungsprozesse, Lernstoff und Biografisches, Krisen, Konflikte und Lösungen im Blickpunt stehen. Durch die Verschriftlichung bietet ein Tagebuch auch die Chance, Distanz zum Geschehen aufzubauen, innezuhalten, zu erinnern und Schlussfolgerungen zu ziehen. Tagebücher können jedoch auch kommunikativ genutzt werden, wenn sie ausgetauscht oder besprochen werden.

arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Lerntagebuch.shtml
Wie empirische Untersuchungen gezeigt haben, fördert das Lerntagebuch im Gegensatz zum traditionellen „Prüfungslernen“ das langfristige Behalten von Inhalten, also das eher bedeutsame und anwendungsorientierte Lernen (nach Mayr 1997, S. 234). In diesen Tagebuchaufzeichnungen kann von Studierenden nach …
lexikon.stangl.eu/8416/tagebuchmethode-lerntagebuch/
Tagebuchmethode – Lerntagebuch. Anzeige. Die pädagogische Tagebuchmethode bzw. das Tagebuchschreiben in einem Lerntagebuch ist eine Form des schriftlichen Nachdenkens und ermöglicht Teilnehmenden am Unterricht in Einzelarbeit, geschützt und ohne jeden Offenbarungszwang, die subjektive Seite eines …
lexikon.stangl.eu/9704/lerntagebuch/
Lerntagebuch. Anzeige. Das Verfassen von Lerntagebüchern ist eine Methode aus der Aktionsforschung, die die Handelnden dazu anhalten soll, die eigene Praxis zu erkunden, zu überprüfen und möglicherweise zu verändern. Lerntagebücher werden aus didaktischen Gründen z. B. im Verlauf von universitären …
paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/…/AufgabeTagebuch.html
Vorbemerkung. Das Verfassen von Lerntagebüchern ist eine Methode aus der Aktionsforschung, die die Handelnden dazu anhalten soll, die eigene Praxis zu erkunden, zu überprüfen und möglicherweise zu verändern. Lerntagebücher werden im Verlauf von Lehrveranstaltungen eingesetzt, um die persönliche …
bemerkt.stangl-taller.at/lerntagebuch-bei-fernstudien/
Gerade bei Fernstudiengängen mit hochwertigen Abschlüssen, wie beispielsweise einem Fernstudium Master in diversen Fachbereichen, fördert ein regelmäßig genutztes Lerntagebuch die Lernerfolge. Da Fernstudiengänge ein hohes Maß an eigenständigem Arbeiten voraussetzen, ist die tägliche Rekapitulation …


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