Zum Thema ‘Lernmotivation’



Eltern fördern die Schulkarrieren ihrer Kinder



Pädagogisches Kompaktwissen für Eltern:Eltern fördern die Schulkarrieren ihrer Kinder: ein Weg zum selbstregulierten Lernen
Die meisten Schüler und Eltern schöpfen ihre Potentiale nicht aus. Viele Erwachsene präsentieren sich als schlechte oder abschreckende „Lernvorbilder“. Häufig sind Eltern zwar motiviert, jedoch unfähig, ihre Kinder begabungsgerecht zu fördern. Vor diesem Hintergrund empfehlen die Professoren Dr. Albert Ziegler (Ulm) und Heidrun Stöger (Regensburg), Eltern – evtl. auch Großeltern – zu motivieren und zu informieren. In ihrem Arbeitsbuch „Pädagogisches Kompaktwissen für Eltern“ fassen die Autoren mit 50 praxisorientierten Tipps das Wichtigste zusammen.
Fünf Gebiete stehen im Mittelpunkt:

  • Lernvorbilder
  • Lernstrategien
  • Prüfungsangst
  • Motivation
  • Begabung

Die Auswahl wurde „unter dem Gesichtspunkt der Maximierung des schulischen Lernertrags getroffen. Natürlich werden an vielen Stellen auch andere Gesichtspunkte berücksichtigt, beispielsweise der Erwerb sozialer Kompetenzen oder die Bildung von Selbstregulationsfähigkeiten. Allerdings standen diese nicht im Mittelpunkt. Eltern, die die Tipps befolgen, können deshalb vor allem erwarten, dass sie damit substantiell die Schulkariere ihrer Kinder fördern.“
Ziel ist die Entwicklung eines selbstregulierten Lernens. Daher empfehlen die Autoren: „… Lernende beobachten und analysieren ihr eigenes Lernverhalten. Wenn eine neue Lernstrategie angewandt wird, ist es besonders wichtig, ihren Einsatz ständig zu überwachen, um zu sehen, ob sie tatsächlich funktioniert. Lernende müssen Schwachstellen und Fehler in ihrem Lernen erkennen und ggfs. beheben.“ Dazu benötigen Schüler häufig Aufmerksamkeit und Anregungen der Eltern.



Wenn Sie nur den kompletten Text eines Artikels lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Ritual am Beginn und am Ende einer Lernsession



Es ist eine gute Methode, Lerneinheiten mit Ritualen zu beginnen und damit auch eine gewisse Gewohnheit und Regelmäßigkeit in seinen Lernablauf zu bringen. So kann es ein guter Einstieg sein, zu Beginn des Lernens einen bestimmten Tee zuzubereiten und die Zeit des Ziehens dafür zu nutzen, um die Materialien für die nächsten Lerneinheit vorzubereiten. Ein Ritual am Ende einer Lerneinheit kann etwa darin bestehen, die Lernunterlagen zu verstauen und auf seiner To-Do-Liste das Kapitel abzuhaken.

Von Sabine Grotehusmann, der Autorin des Buches „Der Prüfungserfolg“ gibt es für das Ende eines Lerntages bzw. einer Lerneinheit, den Tipp, schon für das nächste Lernen vorzusorgen, indem man das „Gepäck bereitstellt“, denn das Anfangen fällt umso schwerer, je diffuser einem der Lernstoff erscheint oder je unbezwingbarer der Lernberg sich vor einem erhebt. Als Motivation für den ersten Schritt gibt es zahlreiche Sprichwörter, zum Beispiel: „Auch der Aufstieg auf den höchsten Berg beginnt mit einem ersten Schritt.“
Wem diese Vorstellung nicht hilft, der kann folgenden Trick anwenden. Der Bergsteiger macht den ersten Schritt nämlich schon am Abend vorher, indem er das fertige Wandergepäck an die Tür stellt. In der Früh muss er nur aufstehen, den Rucksack aufschnallen und los geht es. Dasselbe gilt fürs Lernen. Mach es Dir zur Gewohnheit, die nächste Lerneinheit schon am Vortag vorzubereiten! Dadurch, dass Du genau weißt, was zu tun ist und das Arbeitsmaterial schon auf Deinem Tisch liegt, musst Du nur noch die Energie aufwenden, um Dich hinzusetzen und anzufangen!

Am Ende Deines Lerntages bzw. einer Lerneinheit:

  • Notiere entstandene und offen gebliebene Fragen!
  • Überlege, was als nächstes zu tun ist – d.h., welcher Text zu lesen, welche Aufgabe zu bearbeiten ist etc.!
  • Lege die dafür benötigten Materialien bereit. (Ja, damit ist gemeint, dass Du das Buch an der richtigen Stelle aufklappst, die Kopien und Textmarker auf Deinen Tisch legst oder unbeschriebene Karteikarten heraussuchst!)

Quelle: http://www.studis-online.de/Studieren/Lernen/rituale.php (10-01-21)



Wenn Sie nur den kompletten Text eines Artikels lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Aktivierung von Vorwissen als Basis neuen Lernens



Ein neues Schuljahr ermöglicht SchülerInnen, neue Lernroutinen zu etablieren, wobei eine oft vernachlässigte Routine die Aktivierung von Vorwissen darstellt. Ein Lernstoff, der im vergangenen Schuljahr nicht verstanden wurde bzw. in seiner Breite nicht abgerufen werden kann, könnte im kommenden Schuljahr Lernerfolge erschweren. Um den Anschluss am Beginn eines neuen Schuljahres wiederzufinden, ist es daher sinnvoll, das Wissen aus dem letzten Schuljahr zu Schulbeginn zu aktivieren und die wichtigsten Informationen noch einmal aus dem Langzeitgedächtnis abzurufen. Das kann etwa durch ein Durchlesen der alten Schulhefte oder Lehrbücher erfolgen. Falls man eine Lernkartei angelegt hat, wird es sinnvoll sein, diese abermals durchzuarbeiten. Dabei ist es nicht notwendig, die alten Stoffe noch einmal zu lernen, sondern es genügt, diese Inhalte noch einmal ins Gedächtnis zu rufen um diese zu aktivieren. Durch diese Aktivierung kann bereits vorhandenes Wissen mit neuen Lerninhalten leichter vernetzt werden, und zwar dadurch, dass der neue Lernstoff auf diese Weise auch mehr Sinn erhält, da er als Ganzes betrachtet wird und nicht als isolierte Information. Schließlich sollte auch das in der Schule vermittelte Wissen als Ganzes betrachtet werden, das im späteren Leben nützlich sein kann.



Wenn Sie nur den kompletten Text eines Artikels lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

free counters

© Werner Stangl Linz 2019