Zum Thema ‘Lernen lernen’

Wie man richtig Lernen lernen kann:
Lernmethodik: Die richtigen Techniken und Lernmethoden für ein Kind
Motivation: Praktische Tipps zur Überwindung von „Null-Bock-Phasen“
Lerntypen: Wie Kinder lernen und welchem Lerntyp ein Kind entspricht
Kommunikation: Eltern und Kind – gemeinsames Lernen ohne Streit
Hausaufgaben: Wie Eltern ihrem Kind helfen können, schnell und effizient zu arbeiten



Wie man richtig Lernen lernen kann:
Lernmethodik: Die richtigen Techniken und Lernmethoden für ein Kind
Motivation: Praktische Tipps zur Überwindung von „Null-Bock-Phasen“
Lerntypen: Wie Kinder lernen und welchem Lerntyp ein Kind entspricht
Kommunikation: Eltern und Kind – gemeinsames Lernen ohne Streit
Hausaufgaben: Wie Eltern ihrem Kind helfen können, schnell und effizient zu arbeiten

Übung für den Einstieg in das wissenschaftliches Lesen: Eine Stunde – ein Buch



Nehmen Sie ein Sach- oder Fachbuch zur Hand, und nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und versuchen Sie, das Buch in dieser Stunde quer zu lesen. Studieren Sie den Teaser auf dem Schutzumschlag (falls vorhanden), das Inhaltsverzeichnis, das Vorwort, die Einleitung und den überfliegen Sie den Schluss. Versuchen Sie das in etwa zehn Minuten zu erledigen, um die Struktur des Buches und die wichtigsten Inhalte zu erfassen.

Fragen Sie sich anschließend etwa fünf Minuten lang, was Sie von den Inhalten möglicherweise schon kennen, was für Sie neu ist, was Sie besonders interessiert.

Überfliegen Sie dann mit kursorischem Lesen jenen Abschnitt des Buches, von dem Sie schon ein Vorwissen besitzen. Es geht dabei aber weniger darum, alles zu lesen oder zu erfassen, sondern vielmehr darum, sich einen Eindruck zu verschaffen, den Stil des Buches kennenzulernen und die Hauptinhalte des Werks zu erfassen.

Die letzten zehn Minuten verbringen Sie damit, eine Karteikarte anzulegen, auf der Sie Titel, Autor und in einigen Stichworten die wichtigsten Inhalte für ein mögliches späteres genaueres Lesen festhalten. Notieren Sie auch, was Sie in dem Buch vermisst haben.

Mehr dazu unter Formen des Lesens von wissenschaftlicher Literatur (Stangl, 2017).

Literatur
Stangl, W. (2017). Formen des Lesens von wissenschaftlicher Literatur. [werner stangl]s arbeitsblätter.
WWW: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Lesen.shtml (2017-11-04).
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/konzentrationsprobleme-diese-uebungen-helfen-a-1165517.html (17-11-02)



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Wie macht man richtig Notizen bei einem Vortrag?



Notizen zu machen, ist eine Fertigkeit, die wie vieles andere erlernt werden muss. So kann das Aufschreiben von Notizen während eines Vortrages nur durch aktives Zuhören gelingen, wobei man immer schon eine Auswahl der relevanten Fakten und Zusammenhänge treffen muss. Beim Mitschreiben muss man Sinnvolles von weniger Sinnvollem, Wichtiges von weniger Wichtigem und Unwichtigem unterscheiden. Mitschreiben heißt auch den Überblick zu bewahren, sodass man erst dann Gesagtes schriftlich fixieren kann, wenn ein Sinnabschnitt beendet ist. Das Anfertigen von Notizen zwingt zur Aufmerksamkeit, führt zu einer aktiven und fragenden Grundhaltung und bildet damit eine wichtige Grundlage zum Verstehen und zum leichteren und längeren Behalten des Inhalts eines Vortrags.
Idealerweise sollte man sich lediglich Stichpunkte bzw. Schlüsselbegriffe und die Konzentration auf wesentliche Aspekte lenken. Es empfiehlt sich, zunächst nur mit einfachen und kurzen Beiträgen als Grundlage für Notizen zu arbeiten und die Länge und Komplexität je nach Kenntnisstand zu erweitern. Bei fortgeschrittener Methodenkenntnis sollten man beginnen, Stichwörter auf dem Papier in nicht-linearer Folge so anzuordnen, sodass Zusammenhänge und Beziehungen deutlich werden. Dieses Schreibverfahren hält davon ab, ganze Sätze zu schreiben, und man kann mit Hilfe von Pfeilen und Zeichen Zusammenhänge zwischen einzelnen Gedanken verdeutlichen.

Mehr dazu unter Mitschrift und Notizen in Vorlesungen, Seminaren und Übungen.



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Tipps zum Anfertigen von Notizen



Das Anfertigen von Notizen während eines Vortrags fördert ein tieferes Verständnis der Inhalte, da man dabei den Gegenstand analysieren, identifizieren und dann in eigene Worte fassen muss.  Da man nicht so schnell schreiben wie sprechen kann, muss man beim Mitschreiben Aspekte des Vortrags ersetzen und auslassen und ein Bewusstsein für die grundlegenden Strukturen der Informationen entwickeln. Dieses Aufschreiben von Notizen während eines Vortrages kann nur durch aktives Zuhören gelingen, wobei es gilt es, immer schon eine Auswahl der relevanten Fakten und Zusammenhänge zu treffen, d. h., beim Mitschreiben muss man Sinnvolles von weniger Sinnvollem, Wichtiges von weniger Wichtigem und Unwichtigem unterscheiden. Mitschreiben heißt den Überblick bewahren, sodass man erst dann Gesagtes schriftlich fixieren kann, wenn ein Sinnabschnitt beendet ist. Die Praxis zeigt, dass es besser ist, viele Notizen zu machen als wenige, wobei wörtliche Notizen ineffektiv sind, weil sie keine Zeit für die Verarbeitung der Information geben. Wichtig ist dabei, dass man die Notizen nach dem Vortrag wiederholt und überarbeitet, wobei Notizen die besten Lernhilfen für Prüfungen darstellen und unter diesem Aspekt auch angefertigt werden sollten. Das Anfertigen von Notizen bei einem Vortrag zwingt zur Aufmerksamkeit, führt zu einer aktiven und fragenden Grundhaltung und bildet damit einewesentlixhe Grundlage zum Verstehen und zum leichteren und längeren Behalten des Stoffes. Wie alle Arbeitsmethoden muss auch das Anfertigen von Notizen gelernt und geübt werden. Idealerweise sollte man sich lediglich Stichpunkte und Schlüsselbegriffe notieren, wobei es hilfreich ist, etwa kleine Karteikarten zu nutzen, damit man gezwungen ist, zu reduzieren. Bei fortgeschrittener Methodenkenntnis kann man auch versuchen, die Stichwörter mehr nicht linear anzuordnen, sondern in Form einer Mindmap, um schon während des Vortrags Zusammenhänge und Beziehungen deutlich zu machen. Dabei kann mit Hilfe von Pfeilen und anderen Zeichen den Zusammenhang zwischen den einzelnen Aspekten sichtbar machen.

Siehe auch Tipps zur Ordnung in den Mitschriften und das „Problem“ mit den Skripten.

Literatur
Stangl, W. (1998). Mitschrift und Notizen in Vorlesungen, Seminaren und Übungen. [werner stangl]s arbeitsblätter.
WWW: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Mitschrift.shtml (98-11-17).



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© Werner Stangl Linz 2018