‘Lernen lernen’

Wie man richtig Lernen lernen kann:
Lernmethodik: Die richtigen Techniken und Lernmethoden für ein Kind
Motivation: Praktische Tipps zur Überwindung von „Null-Bock-Phasen“
Lerntypen: Wie Kinder lernen und welchem Lerntyp ein Kind entspricht
Kommunikation: Eltern und Kind – gemeinsames Lernen ohne Streit
Hausaufgaben: Wie Eltern ihrem Kind helfen können, schnell und effizient zu arbeiten



Wie man richtig Lernen lernen kann:
Lernmethodik: Die richtigen Techniken und Lernmethoden für ein Kind
Motivation: Praktische Tipps zur Überwindung von „Null-Bock-Phasen“
Lerntypen: Wie Kinder lernen und welchem Lerntyp ein Kind entspricht
Kommunikation: Eltern und Kind – gemeinsames Lernen ohne Streit
Hausaufgaben: Wie Eltern ihrem Kind helfen können, schnell und effizient zu arbeiten

Tipps zum Anfertigen von Notizen

Sonntag, Dezember 4th, 2016



Das Anfertigen von Notizen während eines Vortrags fördert ein tieferes Verständnis der Inhalte, da man dabei den Gegenstand analysieren, identifizieren und dann in eigene Worte fassen muss.  Da man nicht so schnell schreiben wie sprechen kann, muss man beim Mitschreiben Aspekte des Vortrags ersetzen und auslassen und ein Bewusstsein für die grundlegenden Strukturen der Informationen entwickeln. Dieses Aufschreiben von Notizen während eines Vortrages kann nur durch aktives Zuhören gelingen, wobei es gilt es, immer schon eine Auswahl der relevanten Fakten und Zusammenhänge zu treffen, d. h., beim Mitschreiben muss man Sinnvolles von weniger Sinnvollem, Wichtiges von weniger Wichtigem und Unwichtigem unterscheiden. Mitschreiben heißt den Überblick bewahren, sodass man erst dann Gesagtes schriftlich fixieren kann, wenn ein Sinnabschnitt beendet ist. Die Praxis zeigt, dass es besser ist, viele Notizen zu machen als wenige, wobei wörtliche Notizen ineffektiv sind, weil sie keine Zeit für die Verarbeitung der Information geben. Wichtig ist dabei, dass man die Notizen nach dem Vortrag wiederholt und überarbeitet, wobei Notizen die besten Lernhilfen für Prüfungen darstellen und unter diesem Aspekt auch angefertigt werden sollten. Das Anfertigen von Notizen bei einem Vortrag zwingt zur Aufmerksamkeit, führt zu einer aktiven und fragenden Grundhaltung und bildet damit einewesentlixhe Grundlage zum Verstehen und zum leichteren und längeren Behalten des Stoffes. Wie alle Arbeitsmethoden muss auch das Anfertigen von Notizen gelernt und geübt werden. Idealerweise sollte man sich lediglich Stichpunkte und Schlüsselbegriffe notieren, wobei es hilfreich ist, etwa kleine Karteikarten zu nutzen, damit man gezwungen ist, zu reduzieren. Bei fortgeschrittener Methodenkenntnis kann man auch versuchen, die Stichwörter mehr nicht linear anzuordnen, sondern in Form einer Mindmap, um schon während des Vortrags Zusammenhänge und Beziehungen deutlich zu machen. Dabei kann mit Hilfe von Pfeilen und anderen Zeichen den Zusammenhang zwischen den einzelnen Aspekten sichtbar machen.

Siehe auch Tipps zur Ordnung in den Mitschriften und das „Problem“ mit den Skripten.

Literatur
Stangl, W. (1998). Mitschrift und Notizen in Vorlesungen, Seminaren und Übungen. [werner stangl]s arbeitsblätter.
WWW: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Mitschrift.shtml (98-11-17).



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Zeitplanung und Zeitmanagement

Montag, November 21st, 2016



Frank Schätzlein vom Institut für Germanistik der Universität Hamburg bietet nebenfachspezifischen Informationen für GermanistInnen eine aktuelle Zusammenstellung von Internetseiten, die sich mit Zeitplanung und Zeitmanagement befassen. Geordnet ist dieses kleine Portal nach Seiten zum Zeitmanagement im Studium, zum Zeitmanagement im Allgemeinen, nach Downloads und Seiten zur Planung bzw. Lernplanung.
Bemerkenswert ist auch seine Zusammenstellung von Quellen zum Thema Plagiate an der Schule/Universität.
http://www.frank-schaetzlein.de/didaktik/zeit.htm
http://www.frank-schaetzlein.de/biblio/plagiat.htm

Siehe dazu auch Lernplanung zu Semesterbeginn.



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Arbeitstypus beim Lernen berücksichtigen

Donnerstag, September 29th, 2016



Nach Ansicht mancher Experten liegen Schulprobleme nicht immer darin, dass Kinder den Lernstoff nicht bewältigen, sondern oft ihn nicht in richtiger Weise und ihrem Arbeitstypus entsprechend lernen. Obwohl die Lerntypentheorie wissenschaftlich nicht haltbar ist, kann dennoch die aufmerksame Beobachtung eines Kindes den Eltern helfen, die richtige Lernmethode und Arbeitsweise zu finden.

Der logisch-abstrakter Lerntyp begreift schnell, ist ehrgeizig, wissbegierig, manchmal leicht unterfordert und braucht beim Lernen Logik und Fakten, er liest auch gern und bevorzugt Texte als Lernstoff. Eltern sollten einem solche Kind herausfordende Aufgaben stellen, interessante und passende Lektüre vorschlagen, soziales Verhalten und andere Meinungen reflektieren, mit dem Kind Mindmaps anlegen.

Der sicherheitsliebende Lerntyp ist bei der Organisation seines Lernalltags sehr ordentlich und gewissenhaft, braucht Ruhe, kann gut zuhören, ist fleißig und detailverliebt, lernt den Stoff gerne auswendig. Eltern sollten ein solches Kind mit Lernvideos oder Fachhörspielen unterstützen, mit ihm Aufgabenstellungen gemeinsam besprechen, Gelerntes in eigenen Worten wiedergeben lassen.

Der kreativ-chaotischer Lerntyp hat oft unordentliche Taschen und Hefte, lernt meist auf dem letzten Drücker, zeigt in der Schule oft eine gute mündliche Beteiligung, hat viel Spaß und ist eigentlich gut motiviert. Eltern sollten für klare Ziele und Fristen sorgen, präzise Arbeitsweisen vereinbaren.

Der emotionale Lerntyp lernt eher langsam, ist häufig unsicher, will es anderen immer recht machen, stellt sich oft selbst in Frage. Eltern sollten bei einem solchen Kind nicht mit ernst gemeintem Lob sparen, für positive Atmosphäre und Geborgenheit sorgen, den Druck nehmen, für Bewegung beim Lernen sorgen, notfalls auch Nachhilfe in Anspruch nehmen, wenn die Familie dadurch zu sehr belastet wird.



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© Werner Stangl Linz 2018