‘Für Eltern’

Wir werden spezielle Tipps gegeben, wie Eltern ihren Kindern das Lernen erleichtern können.



Wir werden spezielle Tipps gegeben, wie Eltern ihren Kindern das Lernen erleichtern können.

Konzentrationsübungen für Kinder in der Grundschule

Montag, März 5th, 2018



Auch LehrerInnen in der Grundschule und Eltern von Grundschulkindern sollten in regelmäßigen Abständen Konzentrationsübungen mit ihren SchülerInnen bzw. Kindern durchführen, damit diese allmählich das effektive Arbeiten erlernen können. Dabei sollte man auch die verschiedenen Sinne ansprechen, um allen Kindern eine Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit zu ermöglichen.

Übung „Was hörst du in einer Minute?“
Für eine Minute lang ist soll das Kind ganz leise sein und auf alle Geräusche achten, die es trotz der Stille hört, z.B. die klopfende Heizung, das vorbeifahrende Auto, das eigene Magenknurren usw.). Danach – nicht sofort! – sollte das Kind seine Eindrücke schildern.

Übung „Bilddiktat“
Das Kind soll auf einem leeren Blatt Papier nach genauen Vorgaben ein Bild zeichnen, z. B. rechts oben eine Sonne, darunter einen Baum, an dem drei Birnen hängen, darunter steeht ein Kind mit einem Korb und sammelt die abgefallenen Birnen ein.
Konzentrationsübungen für den visuellen Lerntyp:

Übung „Bilderkennen“
Ein interessantes Bild eines Gegenstandes mit mehreren Papierstreifen abdecken und diese Streifen nach und nach entfernen. Dabei soll das Kind erraten, worum es sich handelt.

Übung „Welche Karte fehlt?“
Man legt 5-8 Postkarten – gut geeignet sind auch Freecards, die überall zu finden sind – auf den Tisch und läßt das Kind diese in Ruhe anschauen. Dann dreht sich das Kind um und man entfernt eine Karte. Danach muss das Kind erraten, welches Bild fehlt und möglichst genau beschreiben, was auf diesem Bild zu sehen war.

Übung „Im Takt gehen“
Auf einer Trommel einen Takt schlagen oder mit den Händen klatschen, wobei das Kind nur dann einen Schritt machen darf, wenn es einen Schlag hört. Dabei sollte man Tempo und Lautstärke (großer Schritt bei laut, kleiner Schritt bei leise) verändern, damit sich das Kind ganz auf die Bewegung fokussieren kann.

Übung „Mitmachgeschichte“
Eine Geschichte vorlesen und wenn ein zuvor bestimmtes Wort fällt – man sollte häufiger vorkommende Wörter wie Artikel wählen -, soll das Kind z.B. bei „der“ aufstehen, bei „die“ sich hinknien und bei „das“ die Arme in die Höhe strecken.

Quelle: E-Mail Newsletter 05.02.09 von elternwissen.de



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Für Eltern: Halbjahreszeugnisse und Zwischenzeugnisse

Freitag, Februar 23rd, 2018



Halbjahreszeugnisse und Zwischenzeugnisse sind eine Art Zwischenbilanz für Schüler und Eltern und informieren darüber, wie sich Schülerinnen und Schüler im Unterricht seit Schulbeginn entwickelt haben und welcher Leistungsstand inzwischen erreicht ist. Bis zum Jahresende bleibt Zeit, die Leistungen zu optimieren, wobei es wichtig ist, rechtzeitig auf einen Leistungsabfall zu reagieren und die Ursachen dafür zu finden. Auch sollte überlegt werden, wie es um die Leistungsfähigkeit eines Kindes steht, und wie sich die Noten auf die weitere Schullaufbahn oder auch den Berufswunsch auswirken könnten. Fallen die Noten gut aus, sind sie eine Anerkennung der erbrachten Leistungen, denn hinter jedem guten Zeugnis steckt immer auch eine hohe Leistungsbereitschaft, sodass man seine Kinder dafür loben soll.
Fallen die Noten hingegen nicht so gut aus, sollte dies als Hinweis gewertet werden, dass Probleme anstehen und gemeinsam nach möglichen Lösungen gesucht werden muss. Welche Maßnahmen notwendig sind und wie diese wirksam greifen können, müssen deshalb zunächst die Ursachen der aufgetretenen Schwierigkeiten analysiert werden, wobei eine solche Ursachenforschung in einer vertrauensvollen Partnerschaft von Eltern-Lehrer-Schüler geschehen sollte. Oft denken Eltern bei schulischen Schwierigkeiten schnell an Nachhilfe, wobei diese als eine Maßnahme bei Leistungsschwierigkeiten in einem einzelnen Unterrichtsfach durchaus sinnvoll sein kann, doch sollte Nachhilfe stets zeitlich begrenzt werden. Eine Ursache für schulische Probleme kann auch sein, dass Schüler zuerst das richtige Lernen lernen müssen, wobei sich in den Lerntipps zahlreiche Hilfen sowohl für Eltern als auch für Schülerinnen und Schüler finden.
Liegen die Probleme außerhalb der Schule, also bestehen etwa Ängste, Kontakt- oder Entwicklungsschwierigkeiten, so sollte man auch an den Schulpsychologen denken, aber auch an qualifizierte Beratungslehrer, mit denen nach Rücksprache mit den zuständigen Lehrern Kontakt aufgenommen werden kann. Bei einer Überforderung könnte man auch über einen Wechsel der Schulart nachgedacht werden und eine dem Schüler angemessene Schulform gefunden werden.

Siehe auch Was Eltern bei schlechten Noten tun sollten.


Zusammengefasst nach http://www.schulamt-dillingen.de/index.php/presse/2014 (14-02-21)



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Tipps für Eltern für den Umgang mit Halbjahreszeugnissen

Dienstag, Januar 30th, 2018



In Halbjahreszeugnissen wollen Lehrerinnen und Lehrer Schülerinnen und Schülern aber auch ihren Eltern mitteilen, wie sie die Leistungen in der Schule einschätzen. Halbjahreszeugnisse sind ein schulisches Warnsystem, das rechtzeitig informieren soll, wie ist derzeit um die Leistung der Kinder steht. Für Eltern stellt sich dann oft die Frage, wie man konstruktiv über ein nicht so gutes Zeugnis spricht. Am Anfang eines solchen Gespräches sollte die Frage stehen, ob die Noten überhaupt gerecht sind. Wenn man mit einer solchen Frage beginnt, hilft man seinem Kind, ohne Druck über das Zeugnis zu reden, denn Schülerinnen und Schüler können ihre eigenen Leistungen oft meist ganz gut einschätzen. Außerdem signalisiert man mit dieser Frage, dass man an der Meinung seines Kindes interessiert ist.

Es gibt wohl kein Kind, das ein schlechter Schüler sein möchte, daher sollte man sich alle Vorwürfe ersparen, auch wenn diese unter Umständen gerechtfertigt wären, aber diese kommen immer zu spät. Letztlich bringen Vorwürfe grundsätzlich nichts, denn Vorwürfe sind für einen Dialog hinderlich und versperren nur die Wege zu neuen Lösungen. Eine gute Möglichkeit ist dabei, die aktuellen Zeugnisse mit den vorherigen Zeugnissen zu vergleichen. An diesem Punkt ist es wichtig, auch mögliche Verbesserungen zu erkennen und dafür dem Kind Anerkennung auszusprechen.

Dabei können auch Fragen auftauchen wie: Was hat sich gegenüber früher verändert? Ist der Unterrichtsstoff im letzten halben Jahr vielleicht schwieriger geworden? Gibt es Probleme in der Klasse? War das Kind einige Zeit krank? Eine solche ruhige Analyse, die auf Fakten basiert, hilft besser die Probleme zu erkennen als allgemeine Diskussionen.

Ist der Notenschnitt generell gesunken und zeigen sich schlechte Bewertungen vor allem in Nebenfächern, so kann dies als Signal gewertet werden, denn entweder ist die Schülerin bzw. der Schüler überfordert oder hat andere Sorgen. So kann auch die beginnende Pubertät durch die Veränderung der Interessen in diesem Alter und damit auch des Freizeitverhaltens zu einem Einbruch führen.

Oft fehlt es diesen Kindern an einer effektiven Lernorganisation (siehe dazu unseren bewährten Lerntipp Management für die Schule). Oft ist ein schlechten Zeugnis mehr als nur der Nachweis geringerer Leistungen, sodass man gemeinsam mit seinem Kind der Frage nachgehen kann, was es möglicherweise am erfolgreichen Lernen behindert und gemeinsam überlegen, wie man zukünftig besser an das Lernen herangehen kann. Dazu gehört auch die Freizeitplanung, denn diese ist wichtig, um einen Ausgleich zur Schule zu schaffen.

Weitere Tipps finden sich hier:



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© Werner Stangl Linz 2018