Archiv für die Kategorie „Buchempfehlung“

Goldene Regeln für StudentInnen

Mittwoch, 17. Februar 2010
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In seinem Buch „Golden Rules“ hat Martin Krengel Methoden zusammengestellt, die Studenten aber auch Berufstätigen in ihrem täglichen Lern-Leben hilfreich sein können. Martin Krengel sagt: „Man muss nicht überdurchschnittlich intelligent sein – viel wichtiger sind die richtigen Methoden!“ Martin Krengel unterteilt seine Methodensammlung (50 Methoden) in fünf Bereiche: Selbstcoaching, Motivation, Zeitmanagement, Konzentration und Organisation. Das Buch stellt in kompakter Weise die Grundlagen der Selbstorganisation vor, wobei der amüsante Stil des Autors und die anschaulichen Grafiken das Buch zu einem kurzweiligen aber informativen Lesevergnügen machen. Krengel entlarvt typische Fehler der Selbstorganisation. Die meisten der von Krengel formulierten Regeln sind zwar allgemein bekannt, doch bietet sich das Büchlein als Geschenk für Studentinnen und Studenten an. Warum aber ein Buch in deutsch für deutschsprachige Studentinnen und Studenten “Golden Rules” statt “Goldene Regeln” heißen muss, erschließt sich einem nicht ganz ;-)

Übrigens: Die Goldene Regel (lat. regula aurea; engl. golden rule) bezeichnet seit dem 17. Jahrhundert ältere und weit verbreitete Grundsätze der praktischen Ethik, die den sozialen Umgang in einer einfachen, in Gegenseitigkeit und oftmals imperativ formulierten Weise regeln. 

Details in der Rezension von Lukas Michlmayr auf studium.lerntipp.at/

Literatur
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel (10-02-20)

Ritual am Ende einer Lernsession

Donnerstag, 21. Januar 2010
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Von Sabine Grotehusmann, der Autorin des Buches “Der Prüfungserfolg” gibt es für das Ende eines Lerntages bzw. einer Lerneinheit, den Tipp, schon für das nächste Lernen vorzusorgen, indem man das “Gepäck bereitstellt”, denn das Anfangen fällt umso schwerer, je diffuser einem der Lernstoff erscheint oder je unbezwingbarer der Lernberg sich vor einem erhebt. Als Motivation für den ersten Schritt gibt es zahlreiche Sprichwörter, zum Beispiel: “Auch der Aufstieg auf den höchsten Berg beginnt mit einem ersten Schritt.”
Wem diese Vorstellung nicht hilft, der kann folgenden Trick anwenden. Der Bergsteiger macht den ersten Schritt nämlich schon am Abend vorher, indem er das fertige Wandergepäck an die Tür stellt. In der Früh muss er nur aufstehen, den Rucksack aufschnallen und los geht es. Dasselbe gilt fürs Lernen. Mach es Dir zur Gewohnheit, die nächste Lerneinheit schon am Vortag vorzubereiten! Dadurch, dass Du genau weißt, was zu tun ist und das Arbeitsmaterial schon auf Deinem Tisch liegt, musst Du nur noch die Energie aufwenden, um Dich hinzusetzen und anzufangen!

Am Ende Deines Lerntages bzw. einer Lerneinheit:

  • Notiere entstandene und offen gebliebene Fragen!
  • Überlege, was als nächstes zu tun ist – d.h., welcher Text zu lesen, welche Aufgabe zu bearbeiten ist etc.!
  • Lege die dafür benötigten Materialien bereit. (Ja, damit ist gemeint, dass Du das Buch an der richtigen Stelle aufklappst, die Kopien und Textmarker auf Deinen Tisch legst oder unbeschriebene Karteikarten heraussuchst!)

Quelle: http://www.studis-online.de/Studieren/Lernen/rituale.php (10-01-21)

Gesetze des Schulerfolgs

Samstag, 16. Januar 2010
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Wer noch den Lerntipp “Formel des Lernerfolges” vor Augen hat, wird jetzt in Form der Gesetze des Schulerfolgs daran erinnert, die in Form einer Elternschule in einem dynamischen Training in drei Modulen erarbeitet werden. Das umfängliche Programm wird hier wiedergegeben und mit Links zu den eigenen Texten zu diesem Thema versehen, woraus man die Breite unseres Angebots erkennen kann:

Modul 1: Mit der Erziehung die Weichen stellen

1. Kinder brauchen Liebe
1. Gesetz: Ermöglichen Sie dem Kind eine sichere Bindung! – Warum Liebe der Nährboden für seine Intelligenz ist.
2. Gesetz: Nehmen Sie sich Zeit! Gehen auf das Kind und seine Gefühle ein! – Warum emotionale Intelligenz den Lernerfolg erleichtert.

2. Kinder brauchen Anerkennung
3. Gesetz: Loben Sie, aber richtig! – Wie man eine Kultur der Anerkennung schafft.
4. Gesetz: Begeben Sie sich auf Schatzsuche! – Warum wir die Stärken unserer Kinder hervorheben und Beschämungen vermeiden sollten.

3. Kinder brauchen Förderung und Forderung
5. Gesetz: Lassen Sie das Kind spielen, fördern Sie selbstentdeckendes Lernen! – Warum es für das Lernen die eigene Erfahrung braucht.
6. Gesetz: Stärken Sie die Leistungsfreude! – Warum Kinder für ihre Entwicklung eine Kultur der Anstrengung brauchen.

4. Kinder brauchen Werte
7. Gesetz: Geben Sie dem Kind einen moralischen Kompass! – Wie Eltern und Kinder eine Familien-Werte-Vereinbarung abschließen.
8. Gesetz: Seien Sie Vorbild! – Warum nicht Reden, sondern Handeln die schulischen Kompetenzen stärkt.

5. Kinder brauchen klare Strukturen
9. Gesetz: Wenden Sie einen Erziehungsstil an, der die Persönlichkeit des Kindes stärkt! – Warum Freiheit in Grenzen lernfördernd ist.
10. Gesetz: Seien Sie dem Kind eine gute Autorität: Führen Sie es und geben Sie ihm Orientierung! – Warum Schulerfolg Grenzen und Regeln voraussetzt.

6. Kinder brauchen Kooperation
11. Gesetz: Vermeiden Sie Verbote! Verzichten Sie auf Strafen! – Was logische Konsequenzen bedeuten.
12. Gesetz: Fragen Sie das Kind: “Bist du glücklich?”! – Warum glückliche Kinder in der Schule erfolgreicher sind.

Modul 2: Richtig motivieren – besser lernen

1. Eltern motivieren ihre Kinder und begleiten sie bis zum letzten Schultag
13. Gesetz: Jedes Kind hat Freude am Lernen. Tragen Sie dazu bei, dass es so bleibt! – Warum Eltern die Neugier immer wieder anregen müssen.
14. Gesetz: Stärken Sie die Faktoren der Motivation! – Welche drei Bedingungen für eine hohe Motivation gegeben sein müssen.
15. Stärken Sie den Glauben des Kinds an sich selbst! – Warum Kinder ihre Intelligenz als formbar erleben müssen.
16. Gesetz: Werden Sie Motivationscoach des Kindes! – Was man von Jürgen Klinsmann lernen kann.

2. Die Erkenntnisse der Lern- und Hirnforschung erleichtern das Lernen

17. Gesetz: Unterstütze Sie das Kind beim Aufbau eines Wissensnetzes! – Warum Wissen, nicht Intelligenz der Schlüssel zum Können ist.
18. Gesetz: Erleichtern Sie den Übergang vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis! – Wie Kinder den Lerngegenstand bewältigen.
19. Übung macht den Meister. Unterstützen Sie das Festigen der Lerninhalte! – Wie Übung und Wiederholung zur täglichen Routine der Schüler werden.
20. Gesetz: Zeigen Sie dem Kind sinnvolle Lernstrategien! – Wie Eltern das Lernen lernen erleichtern.

3. Wie Eltern Schutzfaktoren gegen die schulische Krise einsetzen

21. Gesetz: Sorgen Sie für gute Gefühle beim Lernen! – Warum Angst blockiert, aber positive Emotionen das Lernen fördern.
22. Bleiben Sie bei Fehlern des Kinder gelassen! – Wie Schüler aus ihnen lernen.
23. Gesetz: Lassen Sie Schulmüdigkeit gar nicht erst aufkommen! – Wie Eltern und Kinder die schulische Krise vermeiden – oder bewältigen.
24. Gesetz: Lassen Sie los und geben Sie Halt! – Wie die Pubertät als schwierige Entwicklungsphase auch schulisch zu meistern ist.

Modul 3: Familie als Lernwerkstatt gestalten

1. In einer Familie mit Ideen lernen Kinder und Eltern
25. Gesetz: Schalten Sie die Lernhemmer aus! – Wie Eltern, Lehrer, Mitschüler oder der Schüler selbst zu De-Energizern werden.
26. Gesetz: Begrenzen Sie den Medienkonsum! – Warum der Fernseher nicht ins Kinderzimmer gehört.
27. Gesetz: Machen Sie Ihre Familie zum Lernort! – Wie Kinder und Eltern ein Familienprojekt durchführen – und viel dabei lernen.
28. Gesetz: Reden Sie mit dem Kind! Treffen Sie sich zu gemeinsamen Mahlzeiten! – Warum ein Donnerstags-Gespräch nützlich ist..


2. Schlüsselkompetenzen sind Grundlage für den Schul- und Lebenserfolg
29. Gesetz: Lesen Sie dem Kind vor! Lassen Sie es lesen! – Warum Lesen einer der beiden Basisfaktoren für den Schulerfolg ist.
30. Gesetz: Geben Sie Fleiß und harter Arbeit in der Familie einen hohen Stellenwert! – Warum Hartnäckigkeit wichtiger als Intelligenz ist.
31. Gesetz: Trainieren Sie Sozialkompetenz, Gewissenhaftigkeit und Konzentrationsfähigkeit! – Warum sie Bausteine für den Schulerfolg sind.
32. Halte Sie sich bei den Hausaufgaben des Kindes zurück! – Wie Eltern die Erledigung der Hausaufgaben begleiten.

3. Eltern, Lehrer und Schüler schließen einen Erziehungs- und Lernvertrag
33. Gesetz: Es gibt Eltern-Hausaufgaben. Erledige Sie sie! – Wie Eltern zu Hause die Lernbedingungen des Kindes verbessern.
34. Gesetz: Halten Sie guten Kontakt zum Lehrer Ihres Kindes! – Warum dem Kind das offene Gespräch mit dem Lehrer hilft – und wie es gelingt.
35. Gesetz: Ihr Kind braucht eine gute Schule. Informieren Sie sich! – Welche Beobachtungsmerkmale die Einschätzung erleichtern.
36. Gesetz: Bemühen Sie sich um eine Familie-Schule-Partnerschaft! – Wie sie in einen Erziehungs- und Lernvertrag einmünden könnte.

Quelle: http://www.elterntraining-schulerfolg.de/
trainingsprogramm.html (10-01-01)